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Wir lassen sie verhungern -: Die Massenvernichtung in der Dritten Welt
 
 

Wir lassen sie verhungern -: Die Massenvernichtung in der Dritten Welt [Kindle Edition]

Jean Ziegler , Hainer Kober
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein großes Buch, hervorragend recherchiert." (Süddeutsche Zeitung)

"Starke Worte! Das Buch ist allen zu empfehlen, die wissen wollen, warum trotz Milleniumszielen und Entwicklungshilfe immer noch Millionen Menschen an Hunger sterben." (rbb radioeins, "Die Weltverbesserungsidee der Woche")

"Ziegler ist ungemütlich, Ziegler ist laut, manchmal schrill. Aber manchmal braucht es eben Schreie, um die Ohren der Gleichgültigen zu erreichen. Provokant, wichtig, gut." (NRZ)

Kurzbeschreibung

Provokant, kritisch, kämpferisch

Der jährliche Hungertod von mehreren zehn Millionen Menschen ist der Skandal unseres Jahrhunderts. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Und das auf einem Planeten, der grenzenlosen Überfluss produziert. Dieser Massenvernichtung von menschlichem Leben begegnet die öffentliche Meinung mit eisiger Gleichgültigkeit – solange die alltäglichen Katastrophen nicht allzu aufdringlich »sichtbar« werden, wie etwa die Hungersnot, die seit Sommer 2011 in fünf Ländern am Horn von Afrika eine tödliche Bedrohung darstellt.

Jean Ziegler verbindet seine Erfahrungen aus acht Jahren als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung mit seinem unermüdlichen Kampf für eine friedliche, gerechte Welt. Er erinnert an die dramatische ungleiche Verteilung von Reichtum, an die strukturelle Gewalt unserer Weltordnung, an Milliardenzocker, die Nahrungsmittel monströs verteuern, und er zeichnet das brutale Bild des Hungers.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 871 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 321 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3570101266
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (10. September 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008L483WY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #20.530 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein notwendiger Aufschrei! 8. September 2012
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Feinde und Freunde hat sich der Schweizer im Laufe seiner Lebensjahrzehnte überall gemacht. Ein Freund glasklarer Worte ist er. Wenn er meint, wir wären am Hungertod von jährlich mehreren Millionen Menschen Schuld, dann sagt er dies auch ohne wenn und aber.

Mit Hilfe von Statistiken, vielen weiteren Zahlen und mir bislang unbekannten Hintergrundinformationen kann er dies beweisen. Der einstige UNO-Diplomat sagt heute in seinem Buch: "Der jährliche Hungertod von mehreren zehn Millionen Männern, Frauen und Kindern ist der Skandal unseres Jahrhunderts." Ohne Zweifel ist dies ein Skandal. Ein weiterer ist allerdings auch, dass das Wissen um diese Tatsache gar nicht so neu ist, aber wir in den reichen Ländern noch immer nicht den Aufstand der Anständigen organisieren, um diesen Skandal des Jahrhunderts zu beseitigen. Wer überlegt sich schon die Dimension von zehn Millionen? In seinem Buch schildert der Autor den Tod von Kindern anhand von Zahlen, aber auch mit ergreifenden Worten, mit denen er seine Beobachtungen in einer afrikanischen Krankenstation beschreibt. Eine Krankenschwester wählt unter den vor den Toren der Einrichtung stehenden Müttern mit ihren halbverhungerten Kindern, diejenigen zur Behandlung aus, bei denen eine Behandlung noch Sinn macht. Die anderen bleiben sich selbst überlassen und bleiben chancenlos zurück.

Sehr genau geht Jean Ziegler darauf ein, dass unser Problem nicht die schnell wachsende Weltbevölkerung ist: "In ihrem augenblicklichen Zustand könnte die Weltlandwirtschaft problemlos zwölf Milliarden Menschen ernähren, was gegenwärtig fast der doppelten Weltbevölkerung entspräche." Harsche Kritik übt der Autor an der Politik der Weltbank. Er überführt mächtige Investoren unmenschlichen Handelns. Er geht auf die Politik einzelner Staaten ein und er appelliert dringend an das Verantwortungsbewusstsein von uns Einwohnern der reichen Länder.

Dabei ist sein Fokus nicht nur auf Afrika gerichtet: "Heute ist die Hälfte der Kinder, die in Indien geboren werden, schwerst oder permanent unterernährt." schreibt Jean Ziegler. Und dabei ist Indien schon lange kein Entwicklungsland mehr. Aus Indien kommen bestens ausgebildete Computerspezialisten und das Land hat sich einen Namen in der Raumfahrt gemacht. Immer mehr verlagert sich der Kampf um das tägliche Brot vom nicht Vorhandensein der Grundnahrungsmittel zum globalen Kampf reich gegen arm. Auch hier nimmt Jean Ziegler kein Blatt vor den Mund, nennt Ross und Reiter.

Letztlich habe ich das Buch durchgelesen und sitze nun ratlos da. Was fange ich nun mit diesem Wissen an? Ziegler schreibt zum Schluss: die Weltgemeinschaft müsste 15 Jahre lang jährlich 80 Milliarden Dollar investieren und Themen wie Hunger und Wasserverschmutzung wären verschwunden. Mein schlechtes Gewissen ist perfekt.

Dieses Buch ist ein notwendiger Aufschrei, an einen Aufstand der Anständigen glaube ich allerdings nicht!

Sehr zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ziegler empört sich - und wir sollten es auch 30. März 2013
Von Mike NYK
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Jean Ziegler der nimmermüde Kämpfer gegen den Hunger empört sich einmal mehr über die Ungerechtigkeit - und das völlig zu Recht.

Das Buch ist sehr lesenswert - und soll die Menschen aufwecken. Ziegler beschreibt das Elend der sog. dritten Welt und räumt mit einigen Vorurteilen auf. Gerade Sachen wie "die Welt kann die Anzahl der Menschen nicht mehr ernähren" und solche Dinge, werden eindrucksvoll widerlegt.

Zu den Kritikern von Jean Ziegler:
Es ist mir unverständlich, wie Leute bei den offensichtlichen Missständen die in dieser Welt herrschen, nichts besseres zu tun haben - als Jean Ziegler wegen irgendwelchen Zahlen oder Zusammenhängen zu kritisieren.
Anstatt sich selbst für etwas einzusetzen, wird er lieber als Kommunist oder Spinner diffamiert. Jeder halbwegs normale Mensch, der nicht nur klatschen und singen in der Schule hatte, müsste doch langsam mal kapieren, dass weder der Kommunismus noch dieser Kapitalismus (in dem Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden) der richtige Weg für den Fortschritt unseres Daseins ist. Der blinde glaube an "die Märkte" und "Deregulierung" ist ein völliger Irrglaube - sagt auch Joseph Stiglitz (und der ist sicherlich kein Kommunist)

Es ist leicht, andere zu kritisieren - jedoch wenn man nicht selbst diese Erfahrungen gemacht hat, die Ziegler machte - sollte man entweder die Luft anhalten oder versuchen diese Erfahrungen selbst zu machen (die Länder bereisen, mit den Menschen sprechen etc.) um dann weiter zu reden.

Das Buch ist absolut empfehlenswert und bewirkt im Sinne von Stéphane Hessel, dass man sich empört - damit ist schon viel gewonnen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raubgesindel, Spekulations-Banditen, Bank-Halunken 23. November 2012
Von FMA
Format:Gebundene Ausgabe
Ziegler macht zunächst auf verhältnismäßig unscheinbare Probleme aufmerksam. Oft könne mit relativ geringem Aufwand Ursachen für Hungerkatastrophen beseitigt werden. Einfache Bewässerungssysteme beenden das Ausgeliefertsein an Witterungsextreme. Wanderheuschrecken, die immer wieder Ernten vernichten, könne man kostengünstig mit Insektiziden entgegengewirken. Ebenso würden solide Lagersysteme verhindern, dass Getreidereserven verderben oder durch Tiere angegriffen werden. Die nötige Infrastruktur kann bei Dürren die Versorgung sichern. Etc. Ein ausreichender politischer Wille könne hier viel bewirken.

Des Weiteren greift Ziegler das Thema Korruption auf. Er führt als Beispiel Indien an, wo regionale Verantwortungsträger immer wieder in Notzeiten Auslieferungen blockieren, um so die Preise nach oben zu treiben.

In einem interessanten geistesgeschichtlichen Exkurs geht Ziegler auf die Suche nach der Wurzel der modernen Gleichgültigkeit des Westens gegenüber der Not der armen Teile der eigenen sowie der Weltbevölkerung insgesamt. Er sieht die Wurzeln in der unkritischen Übertragung naturalistischer Denkansätze auf gesellschaftliche Fragen. So sei in Malthus Theorie vom Bevölkerungswachstum Unterernährung nicht mehr etwas, gegen das sich Menschen, die die Mittel dazu haben, engagieren müssen, sondern im Gegenteil ein notwendiges Übel, wenn Überbevölkerung nicht zu einer Hungerkatastrophe für die ganze Menschheit führen soll. Ganz ähnliche Denkansätze gab es u.a. seitens Adam Smith, D. Ricardo, E. Haeckel, H. Spencer, Ch. Darwin. Diese Art zu denken- so Ziegler - hätte schließlich zu den Exzessen des Sozialdarwinismus, Raubtierkapitalismus, skrupelloser kolonialer Ausbeutung geführt. Erst nach der Katastrophe des 2. WK hätte nach und nach ein Umdenken eingesetzt. Doch bis heute gibt es weitverbreitete Vorstellungen, dass bspw. die Zahlung von Hungerlöhnen in armen Ländern unter ökonomischen Gesichtspunkten alternativlos wäre.

Besonders harsche Kritik erfahren schließlich die Nahrungsmittelkonzerne. Diese hätten oft die gesamte Produktions- und Logistikkette unter Kontrolle - von der Saatgutproduktion über die Herstellung von Pestiziden, Fungiziden, Düngemitteln usw. bis hin zur Auslieferung - und könnten so Marktmengen nach belieben beeinflussen. Hier würden Oligopole ihre Marktmacht zur Preistreiberei und Schaffung fast schon irreversibler Abhängigkeiten benutzen. "Lediglich zehn Unternehmen - darunter Aventis, Monsanto, Pioneer, Syngenta - beherrschen ein Drittel des Saatgutmarktes, dessen Umsatz mit 23 Mrd. Dollar im Jahr beziffert wird, und 80 Prozent des Pestizidmarktes, den man auf 28 Mrd. Dollar schätzt. Zehn weitere Konzerne, darunter Cargill, kontrollieren 57 Prozent des Absatzes der dreißig größten Einzelhandelsketten der Welt und kommen auf 37 Prozent der Einnahmen, die die hundert größten Lebensmittel- und Getränkekonzerne erwirtschaften."

Ebenso problematisch seien Hedgefonds, die sich auf Agrarprodukte spezialisiert haben. Auch sie arbeiten nach dem Prinzip "Gewinnerzielung durch Erhöhung des Nachfragedrucks" - sei es durch die Initiierung von Spekulationsspiralen oder künstliche Verknappung. "Landgrabbing" sei eine Problematik, die oft damit im Zusammenhang steht. Angesichts des Bevölkerungswachstums sieht man einen kontinuierlichen Anstieg der Preise für Grund und Boden voraus. Dieser wird somit zum begehrten Objekt für Investitionen. Doch dies treibt die Preise zusätzlich nach oben.

Als wäre all dies nicht schon schlimm genug, nutzt der Westen einen Großteil der Landwirtschaft neuerdings zur Herstellung von Bio-Kraftstoffen. Hier gerät auch Obama ins Visier des Autors, da dieser in den USA mit seiner Politik den großflächigen Maisanbau vorbehaltlos unterstützt.

FAO und WFP bescheinigt Ziegler guten Willen, aber - da durch das Agieren von IWF, Weltbank und WTO oft konterkariert - wenig Effektivität. Das WFP müsse sich außerdem zum Grundsatz machen, Nahrungsmittel, etwa Getreide, am Markt zu kaufen und ggf. zu verkaufen, statt einfach Produktionsüberschüsse zu verteilen und so einheimische Märkte zu gefährden.

IWF, WTO und in geringerem Maße die Weltbank bezeichnet Ziegler als die "drei apokalyptischen Reiter". Mit ihrem überzogenen Druck zur Konsolidierung der Staatshaushalte würden sie den Abbau notwendiger Verwaltungskapazitäten erzwingen, sowie eine Privatisierung in Bereichen wie Bildung, Gesundheitsfürsorge, Wasserversorgung, was dann zu einem Ausschluss der armen Bevölkerungsschichten führen würde. Die Durchsetzung der Freihandelsdoktrin - Abbau von Subventionen, Privatisierung staatlicher Produktionsbetriebe, Abbau von Zöllen - führe dazu, dass die zarten Pflänzchen einheimischer Industrialisierung unter dem internationalen Konkurrenzdruck zerstört würden. Besonders fatal ist, dass die reichen Länder gerade in dem Marktsegment, in dem ärmere Länder die Chance der Konkurrenzfähigkeit hätten - in der Landwirtschaft - massiv die einheimische Produktion subventionieren.

Ziegler, der sich selbst als Kommunist bezeichnet und jüngst für seine allzu unkritischen, freundschaftlichen Kontakte zu Leuten wie Gaddafi oder Mugabe in der Kritik stand, ist ein kantiger Zeitgenosse, der kein Blatt vor den Mund nimmt und keinen Zweifel daran aufkommen lässt, dass er sie nicht mag: die "Spekulations-Banditen", "Tigerhaie" und "Bank-Halunken" -"Raubgesindel", das zur Aufrechterhaltung der "kanibalischen Weltordnung" beiträgt. "Wir benötigen ein Nürnberger Tribunal für diejenigen, die Verantwortlich dafür sind, dass alle 5 Sekunden ein Kind an Unterernährung stirbt", so Ziegler.

Der ehem. UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung war befreundet mit Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Che Guevara, lehrte als Professor in Genf und Paris Soziologie. Oft überspannt er den Bogen und ist zu einseitig.

Die "Grüne Revolution" bspw. hat besonders in Asien sicher dazu beigetragen, dass Hunger reduziert werden konnte. Die Reiserträge pro Hektar konnten in Ländern wie Indien, Indonesien, Philippinen, Vietnam nach Einführung neu entwickelter Sorten im Schnitt verdoppelt werden. Es käme wie so oft darauf an, die guten Effekte zu nutzen und die negativen - Abhängigkeit von Konzernen durch steriles Saatgut, hoher Pestizid und Insektizideinsatz, Zerstörung der Existenz von Kleinbauern usw. - abzustellen.

Auch der auf Konsolidierung gerichtete Kurs des IWF ist nicht nur schlecht, um nicht zu sagen alternativlos. Er darf nur nicht so rigide verfolgt werden, dass die sozial Schwachen über Gebühr darunter zu leiden haben. Etc. Etc.

Das viele wichtige Ansätze in Zieglers Büchern kontinuierlich unterbelichtet bleiben, ist ein weiterer Punkt. Doch dies muss man ihm nicht vorwerfen. Sachs, Sen, Stiglitz, Diamond, Collier, Yunus, Duflo und Banerjee oder auch Polman, Kämpchen, Seitz - sie alle gehen das Thema Entwicklungshilfe in ihren jüngsten Publikationen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen an. Sie alle haben wichtiges zu sagen. In erster Linie liegt die Verantwortung für Entwicklung bei den armen Ländern selber. Und es ist auch nicht zu übersehen, wie Intelligenz und Engagement unzähliger Menschen - allen widrigen Umständen zum Trotz - hier gerade in den letzten Jahren signifikante Fortschritte bewirkt haben.

Dennoch hat Ziegler vom Grundsatz her recht und sein Furor und seine Leidenschaft sind der Sache durchaus angemessen. Das allzu oft skrupellose Geschäftsgebaren westlicher Unternehmen und Regierungen ist ein Skandal. Nicht weniger die Gleichgültigkeit und der Mangel an intelligenter, gezielter, konzertierter und nachhaltiger Unterstützung. Mit Schaudern verfolgt man, wie viel Zeit, Engagement und Energie die Gutmenschen in unseren Breiten in Proteste gegen Stuttgart 21 oder Berlin Schönefeld investieren, während sie für die eigentlichen Probleme dieser Welt weitgehend blind zu sein scheinen. Die Wut der Weltverbesserer und Moralisten entlädt sich an den Doktorarbeiten unliebsamer Politiker. Die Piratenpartei kanalisiert einen erstaunlich verbreiteten, neuen Willen, politisch aktiv zu werden .... doch wofür?

Schon 1970 formulierten die reichen Industrieländer im Rahmen der UNO das Ziel, 0,7 Prozent Ihres BIP für Entwicklungshilfe einzusetzen. 2010 brachte es Deutschland gerade mal auf 0,4 Prozent. Wer protestiert dagegen? Welche Summen konnten im Kontext der Finanzkrise aufgebracht werden. Die Organisation Greenpeace hat völlig recht, wenn sie den Regierungen der reichen Länder ins Stammbuch schreibt: Wäre die Welt eine Bank, Ihr hättet sie schon gerettet.
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4.0 von 5 Sternen Erschütternd und hoffnungslos
Herr Ziegler zeigt verständlich auf, wie es auf dieser Welt zugeht. Konzerne sind wie Heuschrecken, sie verleiben sich alles ein, sie nehmen sich was anderen gehört und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von abwimmers veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Lebensfeindliche Propaganda
Zustimmung verdient Ziegler nur bei seiner Charakterisierung der Profiteure und Spekulanten. Das ist aber nichts Neues. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. Dietrich Schwägerl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Anregung über vieles nach zu denken.
Ein sehr ehrliches und gut zu verstehendes Buch und es bleibt die Frage : was kann man selber tun ?
Vor 2 Monaten von madrugada56 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein ausgezeichneter, anschaulicher Einblick in die Bedeutung des...
Jean Ziegler zeigt authentisch und erfahren, was es bedeutet zu hungern. Er kennt aus eigenem Erleben vielfältige Ursachen und die Schwierigkeit von Veränderungen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Maria Gubisch veröffentlicht
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Vor 3 Monaten von Werner Zielina veröffentlicht
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Wie schafft man es, nach diesem Buch, nicht an der Menschheit zu verzweifeln?
Vielleicht wegen der Kinder, die an einer Stelle im Buch mit Essen versorgt werden ...
Vor 4 Monaten von StudeoVeritas veröffentlicht
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Vor 4 Monaten von ecj veröffentlicht
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Vor 4 Monaten von Düsseldorf1967 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wie immer ein Ziegler!
einfach nur klasse ich hoffe es werden so viele Menschen wie möglich dieses Buch lesen! Jean Ziegler hat einen wunderbaren schreibstil und bringt diese meist komplexen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Powerschlumpf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Must read
Ich hoffe dieses Buch bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient. Ich werde mich darum Bemühen, so viele Leute wie möglich dazu zu bewegen, es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von ben1 veröffentlicht
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