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Wir haben es satt!: Warum Tiere keine Lebensmittel sind
 
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Wir haben es satt!: Warum Tiere keine Lebensmittel sind [Gebundene Ausgabe]

Iris Radisch , Eberhard Rathgeb
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Wir haben es satt!: Warum Tiere keine Lebensmittel sind + Du sollst nicht töten! - Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung + Wie ich verlernte, Tiere zu essen: mit dem Comic "Happy without meat" von Linguini
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 259 Seiten
  • Verlag: Residenz; Auflage: 1 (6. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3701715769
  • ISBN-13: 978-3701715763
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 169.606 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vom blutigen Luxus des Fleischkonsums : Plädoyers für den Vegetarismus zwischen Empörung und Mitgefühl
Sind Sie Vegetarier? Gründe gäbe es viele unsere Gesundheit, die Bedingungen und ökologischen wie sozialen Folgen der Massentierhaltung , aber ist nicht der eine schon genug: Dass wir kein Recht haben, Tiere zu essen, weil wir kein Recht haben, sie zu töten. Und weil uns nichts dazu zwingt, schon gar nicht unsere Natur, es dennoch zu tun. Warum sind Sie dann nicht auch schon Vegetarier? Nichts wäre anständiger und besser, für Sie, für uns alle und unsere nächsten Verwandten, die Tiere. Iris Radisch und Eberhard Rathgeb drehen den Spieß um: Sie zeigen, dass es keine guten, keine stichhaltigen Gründe gibt, Tiere zu essen. Und sie versammeln Texte aus Literatur und Philosophie, aus denen das Entsetzen und die Verzweiflung darüber spricht, dass wir es dennoch tun. Denn die Frage beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten und wird uns weiter quälen: Wer darf wen töten
und warum?

Über den Autor

Iris Radisch, geb. 1959 in Berlin, arbeitet als Literaturredakteurin bei der Wochenzeitung 'Die Zeit'. Sie hielt Gastprofessuren in St. Louis und Göttingen und ist 2007 zum vierten Mal Vorsitzende der Klagenfurter Jury. Seit Herbst 2006 moderiert sie für das Schweizer Fernsehen und 3sat die Büchersendung 'Literaturclub'.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
32 hervorragende klassische und moderne Texte, dazu jeweils perfekte Einleitungen der Herausgeber. Die Werkausschnitte beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Weise, mal philosophisch mal mehr literarisch mit der Problematik. Mal fest im Blick, mal nur latent am Rande. Die Einleitungen halten all die Texte zusammen und setzen die Texte in den Kontext. Dieses Buch ist eich echtes Kleinod in jeder guten Bibliothek. Nicht nur für Tierschützer und Tierrechtler!
(Meine Rezension ist zwar nicht der Knaller, aber mir scheint, dass Buch wird zu Unrecht nicht richtig wahrgenommen im Wust der Bücher um den "vegetarischen Hype"... Dabei lohnt es sich!)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
32 hervorragende klassische und moderne Texte, und jeweil perfekt eingeleitet, Ein Buch dass man/frau sofort bestellen sollte.
Nachfolgende das vom Verlag zur Verfügung gestellte Inhaltsverzeichnis.
Inhalt Vorwort 7
1. Es ist ein altes Unrecht, und jeder entdeckt es neu 12
Karen Duve anständig essen 13
2. In einer Gesellschaft von Fleischessern geht
durch das Leben ein riss 14
Friedrich Jaskowski Philosophie des Vegetarismus 17
3. Die Geschichte der Befreiung des Menschen
ist die Geschichte der Unterwerfung der Tiere 24
Peter Sloterdijk Stimmen für die Tiere 25
4. Der Mensch hat den Tieren die Seele gestohlen 34
Ovid Pythagoras, der Weltweise 35
5. Ein ausflug ins Schlachthaus
gehört zur allgemeinbildung 40
Elias Canetti ankunft der Tiere 42
6. Fleischesser wollen den Tod besiegen 47
Albert Camus Das hühnerschlachten 49
7. n och immer fehlt uns eine Kultur
des Mitleids mit den Tieren 54
Arthur Schopenhauer Die beiden Grundprobleme der Ethik 56
8. Mitleid allein hilft den Tieren aber auch nicht weiter 63
Fjodor Dostojewski Verbrechen und Strafe 64
9. Der Weg der Zivilisation führt vom Menschenfresser
über den Tieresser zum Vegetarier 70
Henry David Thoreau Walden 72
10. Der Mensch ist unzivilisierter als das Tier, das er isst 75
Luigi Pirandello Über die Bosheit der Menschen 76
11. Die Fleischindustrie lebt davon, dass man
sie nicht kennt 79
Upton Sinclair Der Dschungel 80
12. Alles ist nur eine Frage der Perspektive,
auch der Tod einer Fliege kann erschüttern 89
Robert Musil Das Fliegenpapier 90
13. a n den Tieren wird ein Massenverbrechen
begangen, für das es keinen Gerichtshof gibt 92
Hans Wollschläger Tiere sehen dich an 94
14. Wer nicht glaubt, dass Tiere zum Essen
da sind, wird an der Welt verrückt 101
J. M. Coetzee Das Leben der Tiere 102
15. a uch ein sanft geschlachtetes Tier ist
ein Lebewesen, das nicht sterben will 110
John Berger Das Schlachten einer Kuh 112
16. Der Mensch wird zum Fleischesser erzogen 116
Jean-Jacques Rousseau rohkost 117
17. a uch wenn Kinderfleisch gut schmeckte,
würde man es doch nicht essen 121
Jonathan Swift Bescheidener Vorschlag 123
18. Fleischessen ist nicht nur eine
Gewohnheit, sondern ein sozialer Kult 128
John Robbins Das tägliche Blutbad 130
19. Tier und Mensch sind nicht gleich, das heißt aber nicht,
dass sie nicht dieselben Lebensrechte haben 137
Porphyrios Über die Enthaltsamkeit 139
20. Das geschlachtete Tier ist das opfer eines
Krieges, den der Mensch gegen sich selbst führt 153
Eduard Baltzer Der Vegetarianismus 155
21. Das Tier ist aus dem modernen Leben
verschwunden, geblieben ist sein Fleisch 159
Burkhard Müller Frevelnde Tiere 161
22. Vegetarier zu sein ist eine ethische
Grundsatzentscheidung und kein hobby 168
Mahatma Gandhi Mein Leben 170
23. Der Vegetarismus ist ein moralischer Luxus,
den man sich leisten können muss 176
Herman Melville Der Wal als Speisefisch 178
24. Der Genießer besteht darauf,
dass der hummer lebendig gekocht wird 181
David Foster Wallace am Beispiel des hummers 182
25. Kein Schwein hat mehr ein recht
auf ein Leben als Schwein 187
Robert Gernhardt Die armen Schweine 189
26. n icht nur das herrchen,
auch sein hund fällt Entscheidungen 192
Michel de Montaigne apologie für raymond Sebond 194
27. Tierliebe rettet die Tiere auch nicht 203
Bohumil Hrabal Die Katze autitschko 204
28. Tiere sind unsere nächsten Verwandten,
und um Familienangehörige sorgt man sich 214
Frans de Waal Tierrecht 215
Iris Radisch/Eberhard Rathgeb
Wir haben es satt
29. Tiere brauchen menschliche anwälte
für ihre tierischen Interessen 220
Peter Singer De Waals Kritik an der Moral der Fassade 222
30. Was immer ein Tier ist: Ein Tier ist nicht etwas,
das man isst 230
Cora Diamond Fleisch essen und Menschen essen 231
31. Jedes Tier, das nicht zwischen
unseren Zähnen landet, ist ein Sieg 244
Jonathan Safran Foer »Donnerstags kein Fleisch« 245
32. Die letzte hoffnung der Tiere sind wir 252
Felix Salten Bambi 253
Textnachweis 257
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anthologie 1. Januar 2012
Von Danielle
Mit diesem Buch werden literarische und philosophische Kostbarkeiten aus einer viel zu mißachteten kulturellen Schatztruhe ans Licht gebracht: Es sind die Äußerungen von Menschen, die das ungeheuerliche Unrecht des jahrhundertelangen Leidzufügens der abendländischen Gesellschaft am Mitgeschöpf Tier erspürt oder erkannt haben, und die ihrem Unbehagen mit ihren Texten Ausdruck verliehen. Großartig: Die metaphorische Momentaufnahme Karen Duves; hochsensibel: Musils Mitgefühl für eine Fliege; schockierend: David Foster Wallace' Bericht über die Hummerzubereitung; erhebend: Ovid mit seinem "Phytagoras, der Weltweise"...die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Die Herausgeber haben eine interessante Mischung von ganz unterschiedlichen Texten zusammengestellt. Kritikabel ist jedoch das Kafka-Zitat, das dem Buch vorangestellt wurde: "Wunderbare Tiere, nicht wahr? Und wie sie uns hassen!" Aber Tiere hassen nicht, sie lieben - und warten darauf, daß wir endlich lernen, sie zu respektieren und ihre und unsere Gottesgaben miteinander partnerschaftlich zu teilen, ohne ihnen Leid, Tod oder die Versachlichung ihres lebendigen Erbmaterials zuzufügen.
Merkwürdig war die Behauptung (sie tauchte zweimal in einem Einleitungsteil auf), dass Menschen generell den Geschmack von Fleisch mögen würden. Dabei gibt es sehr viele Menschen, denen Fleisch von Natur aus nicht schmeckt.
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