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Wir haben keine Angst: Gruppentherapie einer Generation [Gebundene Ausgabe]

Nina Pauer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

23. Januar 2012
Die Chance meiner Generation war schon immer gleichzeitig auch ihr Fluch: Alles ist möglich! Uns alle plagt diese tiefsitzende, diese von Grund auf fertigmachende Angst davor, uns falsch zu entscheiden. Was, wenn wir im Job, in der Liebe, im gesamten Lebensstil ein falsches Jetzt leben, das das richtige Später verhindert?
Nina Pauer beschreibt ihre Generation zwischen Zweifel und Glück, Ironie und Angst, zwischen Stress und Geborgenheit.

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Wir haben keine Angst: Gruppentherapie einer Generation + Heult doch: Über eine Generation und ihre Luxusprobleme + Heartcore - Liebe ist ein Aufstand
Preis für alle drei: EUR 32,93

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 3 (23. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100606140
  • ISBN-13: 978-3100606143
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 108.348 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Nina Pauer, Jahrgang 1982, studierte Geschichte, Soziologie und Journalistik an der Universität Hamburg und der Université Michel Montaigne in Bordeaux. Während ihres Studiums hat sie am Hamburger Institut für Sozialforschung in den Arbeitsbereichen »Nation und Gesellschaft« und »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« gearbeitet. Nina Pauer ist Redakteurin im Feuilleton der ZEIT und stößt immer wieder Debatten an, die großen Widerhall in der Öffentlichkeit finden (z.B. über »Die Schmerzensmänner«). 2011 erschien ihr erstes Buch »Wir haben keine Angst. Gruppentherapie einer Generation«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Generation U30 auf der Couch 2. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Nina Pauer, Jungredakteurin der ZEIT, beobachtet und beschreibt in ihrem Erstlingswerk ' Wir haben keine Angst ' das Gemüts-Karussell der Generation rund um das 30. Lebensjahr.
Anna und Bastian, die Protagonisten dieses Buches, müssen dabei als Spiegel ihrer Generation herhalten. So setzen sie sich mit ihrem Therapeuten und ihren Problemen auseinander, die heute eine andere Konstellation und einen anderen Ursprung haben als bei Generationen früherer Tage.

Als Mid-Dreißiger habe ich mich zunächst gefragt, ob ich nicht zu alt für das Buch sei *zwincker*. Aber ich kann es vorweg nehmen: Sowohl die Themen, die Angst machen, als auch die Gestalt der Angst sind aktuell und gefühlt immer noch sehr nah. So beschreibt die Autorin beispielsweise den Druck, den wir heute empfinden, weil wir unseren Lebenskompass absolut selbst ausrichten, quasi die Karte unserer Zukunft selbst gestalten dürfen. Das stets bejahende Abnicken der Eltern von unseren Entscheidungen hilft nicht unbedingt, sondern erzeugt tatsächlich Druck. Um Druck geht es bei den Themen Arbeit, Liebe, Freundschaft, Eltern und Politik. Mit Anna und Bastian beschreitet man diese Felder und kann sehr oft nachempfinden, warum Angst und Druck in einer Gesellschaft, die anscheinend alles hat, neu aufblühen (können).

Herrlich selbstironisch, emotional bewegend, mit einer lockeren ' sehr angenehmen Sprache beamt die Autorin den Leser selbst in die Haut der Generation, von der man da gerade liest. Schnell freundet man sich beim Lesen mit Anna und Bastian und deren skurrilen Freunden an und ständig fragte ich mich beim Lesen, ob ich den Druck so auch empfunden habe oder irgendwie kenne. Therapiert verlässt man das Buch nicht, aber mit einer gehörigen Portion Selbstreflexion.

Ganz große Klasse empfand ich, wie die Autorin das Zusammenspiel der Freundschaft und Liebe zu den Eltern beschreibt. Wahre Worte aus Gold; gut, dass sie geschrieben worden sind.

Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung!!!
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wir haben Angst! 14. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Wir haben (keine) Angst. Nein, die moderne Generation hat keine Angst vor atomaren Katastrophen, Wirtschaftskrisen, Terroranschlägen oder politischen Desastern, meint Nina Pauer. Zumindest ist diese Angst vor äußeren Bedrohungen nicht so tiefsitzend und tagtäglich belastend wie eine ganz andere, intimere Angst: die Angst, sich selbst zu verpassen, sein einziges Leben auf Erden zu verschwenden, indem man sich selbst nicht richtig verwirklicht.
Auf die ältere Generation mag dieser Zustand verwunderlich wirken, denn objektiv gesehen hat die moderne Generation doch alle Möglichkeiten der Welt, um sich selbst zu verwirklichen, oder etwa nicht? Die Grundbedürfnisse sind längst befriedigt, Konsumgüter im Überfluss ermöglichen ein angenehmes Leben, eine vergleichsweise gute Schulbildung eröffnet den Weg zu zahlreichen Ausbildungs- und Studiengängen. Es gibt keinen Ständedünkel, der den jungen Menschen Steine in den Weg legt, sei es in privaten Beziehungen oder in der beruflichen Laufbahn. Und neben der ideellen Unterstützung darf die junge Generation auch auf die finanzielle hoffen. Die Welt liegt der jungen Generation zu Füßen. Sie muss doch nur sagen, was sie will!
Aber genau damit ist die junge Generation überfordert: das Überangebot an Möglichkeiten übersteigt den Horizont des einzelnen Menschen. Er ist orientierungslos angesichts des unüberschaubaren, unkalkulierbaren Angebots und hadert ständig mit sich selbst und seinen Entscheidungen. Denn schließlich will er DEN Weg zum richtigen Zeitpunkt finden, fühlt sich aber nicht in der Lage, diesen Weg zu finden.
Nina Pauer erläutert das Paradoxon der unendlichen Möglichkeiten und der gleichzeitigen Unzufriedenheit mittels einer Erzählung über psychotherapeutische Sitzungen: in deren Mittelpunkt stehen die Protagonisten Anna und Bastian als Prototypen ihrer Generation. Anna ist die aufstrebende Überfliegerin, die trotz des objektiv erreichten beruflichen und privaten Erfolges nicht mit sich zufrieden ist, Bastian verkörpert den verschlafenen, vielseitig interessierten Langzeitstudenten, der alles anfängt und kein Projekt zu Ende führt. Die beiden setzten sich mit der Angst vor dem Versagen in der Arbeit, der unglücklichen Liebe, unzuverlässigen Freundschaften, der Angst vor dem Erwachsenwerden und der Angst vor der politischen Meinungsäußerung auseinander. Der Gesprächsituation entsprechend ist der sprachliche Stil recht leger gehalten.
In den Sitzungen werden die Probleme nur thematisiert, eine pauschale Lösung wird nicht gegeben. Aber: 'Thematisierung ist der erste Schritt zur Heilung'. Es scheint Frau Pauers Anliegen zu sein, ihren gleichaltrigen Mitmenschen die Augen für die Probleme zu öffnen ' und sie dazu anzuregen, einen Weg zu finden, damit umzugehen.
Mich persönlich, die ich gut 10 Jahre jünger bin als Frau Pauer, hat sie erreicht, denn die angesprochenen Ängste sind mir durchaus vertraut. Vermutlich können sich noch viele andere junge Leute mit Anna und Bastian identifizieren ' und möglicherweise haben sie dann irgendwann den Mut, etwas an ihrem Verhalten zu ändern, vielleicht auch gemeinsam.
An manch einer Stelle im Buch hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgang der Diskussion gewünscht. Daher verleihe ich dem Buch nur vier von fünf Punkten. Auch wäre es durchaus interessant zu erfahren, wie Anna und Bastian mit den aus der Psychotherapie gewonnenen Erkenntnissen langfristig umgehen und sich verändern (oder auch nicht). Doch dieses offene Ende scheint von der Autorin gewollt zu sein, möglicherweise, um dem Leser einen freieren Denkhorizont zu lassen. Daher gibt es dafür keinen Abzug.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von music
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich den bisherigen Bewertungen nur anschließen: man fühlt sich irgendwie "verstanden" von der Geschichte zwischen den unterschiedlichen Charakteren Bastian und Anna. Und es stimmt einfach, dass die Generation der heute zwischen 25 und 35-jährigen alle Möglichkeiten hat und dabei versuchen muss, ihren eigenen Weg zu gehen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen, wie der dann aussieht. Es ist eine Verunsicherung da, weil man den perfekten Lebenslauf abliefern muss (oder zumindest gesagt bekommt, dass das so ist) und darüber völlig vergisst, dass man erst das Leben lebt und dann den Lebenslauf schreibt, nicht andersrum. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Fesselnd
Ich habe das Buch in einem Wochenende ausgelesen. Habe mich selten so sehr in einem Buch wiedergefunden, wie in diesem.
Vor 3 Monaten von Myriam Riedel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden
Das Buch kam schnell bei mir zu Hause an und habe es sogleich mit in meinen Urlaub genommen. War sehr einfach und lustig zu lesen. Genau das Richtige
Vor 3 Monaten von Anna-Helene Otter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles super!
Es war ein schneller Service, das Buch ist so wie in der Beschreibung angegeben, von daher immer wieder gerne. Vielen Dank!
Vor 3 Monaten von sabine kannengießer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Also ich mags...
auch wenn sie nur die Probleme aufzeigt, ohne eine Lösung dafür parat zu haben :).
Unterhaltsames Buch für die in den 80ern geborene Generation.
Vor 4 Monaten von Pearl veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Habe mehr erwartet
Das Buch ist zeimlich langweilig und es sind keine wirklich neuen Ideen verarbeitet, sondern nur alles nochmal neu durchgekaut.Würde ich nicht mal verschenken.
Vor 5 Monaten von Isabel veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Leider zu stark auf Akademiker ausgelegt
Ich hatte eine Leseprobe zu dem Buch in den Fingern, es handelte sich hierbei um den Prolog des Buches, und ich fühlte mich angesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Jennie veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Treffende Charakterisierung einer Generation
Sehr treffende und fast schon bösartig präzise Charakterisierung unserer Generation. Das Buch thematisiert Ängste, die aus unserer heutigen Lebensart heraus... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Lexxa veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Inhaltlich mäßig, keine neuen oder umfassenden Einsichten
Man kann es nicht anders sagen, dieses Buch hält nicht was Titel und Klappentext versprechen. Summa summarum: Die subjektive Darstellung einer heute Dreißigjährigen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Christina Maria Bauer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beobachten ohne zu bewerten...
...so könnte man dies kluge Büchlein zusammenfassen. Anhand zweier "Fallbeispiele" - einer Workaholicerin und einem Gammelstudenten - beschreibt die Autorin treffend und... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von tupolol veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Generation findet sich!
Wer ungefähr in Ninas Alter ist, der wird sich aber sowasvon in diesem Buch wiederfinden! Es ist wirklich einen inneres Seelenfest, das schwarz auf weiß zu lesen, was... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Lisa-mb veröffentlicht
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