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320 von 329 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Jahr lang getestet,
Rezension bezieht sich auf: Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit (Taschenbuch)
Ich habe ein Jahr lang gewartet um diese Rezension zu schreiben, da ich mich als "Versuchskaninchen" benutzt habe um Schatalovas Theorien zu überprüfen. Vorweg - es tut.In diesem Jahr war ich frei von Krankheit und habe meine Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht deutlich erhöht - das lässt sich auch objektiv messen. Es gibt z.B. gewisse Mountainbike-Strecken, die ich mit 18 Jahren nie geschafft habe. Jetzt bin ich über 40 und fahre die doppelte Streckenlänge wie mit 18 und finde eigentlich nichts mehr, was ich nicht schaffe. So ist es mit allem, auch mit Sexualität, Spiritualität oder Geistiger Klarheit. Ebenso konnte ich in der Zeit meine "unheilbare Krankheit" endgültig ausheilen. Ich litt einige Jahre davor unter Paradontose im Endstadium (Taschentiefe 12mm+, schwere Schmerzen, 50% der Zähne zum Ziehen freigegeben). Dank meinem Zahnarzt und Frau Schatalova ist nichts mehr nachweisbar. Ein Fehler in der Theorie wäre in diesem Jahr sehr schnell deutlich geworden, da entzündetes Zahnfleisch auf Fehl- oder Mangelernährung sehr empfindlich reagiert. Frau Schatalovas Theorie wirft in der Praxis mehrere Probleme auf: - sie apelliert an die Eigeninitiative und Intelligenz desjenigen, der sie praktiziert. So gibt es keine Eigen-, Patent- und Kochrezepte. Viele Menschen brauchen aber klare Vorschriften und einen möglichst autoritären Ordnungsrahmen um einigermassen gut zu funktionieren und sich glücklich zu fühlen. Solche Leute sollten die Finger von Schatalova lassen und besser z.B. zu Brigitte-Diät und -Yoga greifen - ihre Theorie ist in keinster Weise sozialkompatibel. Sie verwirft alle bisher als wahr geglaubten "wissenschaftlichen" Hypothesen über Ernährung. Die Umwelt wird daher in aggressivster Manier versuchen, den Praktizierenden vom Gegenteil zu überzeugen. Das ist nichts für nervenschwache Personen, solche mit wenig Selbstbewusstsein und solche, die immer interessiert "was die anderen Leute sagen". Ich empfehle daher dringend, es heimlich zu praktizieren und sich kluge Ausreden zu überlegen, weshalb man die kollektiven sozialen Freß- und Drogenrituale der Andern meidet. Wenn ich das übliche Essen ablehne verweise ich z.B. darauf, ich müsse dringend abnehmen (was nicht stimmt, ich bin schlank) oder täusche eine Magenentzündung vor. Gelegentlich muss ich dann doch einen Bissen vom üblichen Essen nehmen um nicht aufzufallen und sozial geächtet, lächerlich gemacht oder als Idiot und Spinner angesehen zu werden. Für mich ist es dann wie Süssigkeiten - auch mal ganz nett. - Frau Schatalova kommt aus dem russischen Kulturraum und scheint nur Russisch zu sprechen. Daher finde ich es gefährlich, ihre Theorie als absolute Wahrheit zu verabsolutieren und empfehle dringend sich mit anderer, westlicher Literatur zusätzlich zu beschäftigen, wie mit Prof. Dr. med. Richard Béliveau / Dr. med. Denis Gingras oder Tony Wright / Graham Gynn. Es scheint mir auch so zu sein, dass westliche Organismen, vielleicht anthropologisch bedingt, leicht anders ticken als russische, noch dazu ist die ernährungsphysiologische, technologische und - soweit noch vorhanden - natürliche Umwelt hier von der russischen verscnieden, in der Hinsicht ist Frau Schatalovas Theorie persönlich zu modifizieren. Mag das also Praktizieren wer will! Ich habe bisher kein Buch gefunden, das mehr mein Leben verändert hätte als dieses. Die Dame hätte sicher für zahlreiche Einzelaspekte ihres Schaffens den Nobelpreis verdient, sei es die Regeln zur Darmhygiene, die Entdeckung eiweissproduzierender Bakterien in der Lunge, oder die Entdeckung Vitamin B-produzierender Bakterien im Darm. Für letzteres hat übrigens vor einigen Jahren ein Australier den Nobelpreis der Medizin bekommen, nachdem die russischen Mediziner dies bereits vor dreißig Jahren herausgefunden hatten. Aber wessen Geistes Kind die Verleiher dieses Preises sind wissen wir ja, denn sonst gäbe es keinen alternativen Nobelpreis. Laut medizinischer Definition sind etwa 75% der Deutschen akut krank. Allein über 60% der Deutschen sind nach medizinischer Definition übergewichtig krank mit Adipositas, 75% leiden an Paradontose, mindestens 10% sind drogenabhängig besonders von Alkohol und Nikotin, mindestens weitere 10% leiden an Psychosen oder Depressionen, bereits c. 20% Diabetiker (Mehrfachnennungen sind möglich). Wenn Sie den Mut, das Ausdauervermögen und die Intelligenz haben sich gegen die Mehrheit zu stellen, dann praktizieren sie Schatalova. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
358 von 372 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Prinzipien für ein langes und unabhängiges Leben,
Von Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit (Taschenbuch)
Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt. Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist. Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
380 von 403 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
völlig neue Lebensführung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit (Taschenbuch)
Es gibt die Fleischfresser und die Pflanzenfresser. Wir gehören zu einer dritten Gruppe: den Früchte-Essern. Offenbar ist unser Organismus nicht in der Lage, Fleisch, oder das was nach einer kulinarischen Aufbereitung davon übrigbleibt, optimal zu verdauen. Genausowenig Massen von Grünzeug, wie es die besonderen Mägen der Weidetiere vermögen. Unsere Nahrung soll sein: Obst, Beeren, Nüsse, Samen, Getreide, Pflanzenknollen. Eine Kalorienzufuhr von 200 bis 400 kcal pro Tag ist nach Frau Schatalova ausreichend. Sie hat immer wieder Wüstenwanderungen unternommen, bei denen sie und ihre Begleiter täglich nur 50 g Buchweizen und 100 g Trockenobst verzehrten. Die Menschen kamen bei guter Gesundheit an ihrem Ziel an. Die Autorin beschreibt weiter das richtige Atmen, die Wichtigkeit von Bewegung und den Nutzen der Abhärtung. Wir sollten spätestens um 5 Uhr aufstehen, mit Gymnastik beginnen und möglichst eiskalt duschen. Das Ergebnis wäre Gesundheit und die Aussicht auf ein sehr langes Leben.- Jetzt heißt es liebgewonnenes Essverhalten ade! - Ich habe nun 55 Jahre falsch gelebt und mir viele ungute, ja überaus schädliche Dinge angewöhnt. Ich bin ein Genießer und Vielfraß. Heilfasten und Ätkinsdiät, Trennkost und Glyxfaktor, Apfel-, Eier- und Zitronen-Diät, Dahlke und Strunz waren all die Jahre meine Begleiter. Dabei erwarb ich mir 25 Kilo Übergewicht, sehr hohen Blutdruck und häufige Kniebeschwerden. Auf Tabletten habe ich keinen Appetit. Ein Gedanke ist: was habe ich denn vom Leben, wenn ich all die leckeren Dinge nicht mehr essen darf, die tollen Gerichte, die meine Mutter immer so fantastisch zubereitete. Aber meine Mutter und mein Vater sind ohne Tabletten nicht mehr lebensfähig. Und sie kennen auch niemand in der Altersgruppe ab 70, der ohne Medikamente existiert. Deshalb werde ich mich auf den Weg machen und das "System der natürlichen Gesundung", welches die Frau aus Russland so überzeugend beschreibt, einüben. Ich beginne, das Falsche in unserem Nahrungsangebot zu entdecken. Und ich habe festgestellt, daß sich Verhalten und Geschmack verändern können. Nach einer Fastenkur, die mich erstmal auf Null stellte, habe ich begonnen, mir ein neues Essverhalten anzugewöhnen. Nach 2 bis 3 Monaten gewöhnt er sich an einiges, der Mensch, das Gewohnheitstier. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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