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am 19. Mai 2010
Ich habe ein Jahr lang gewartet um diese Rezension zu schreiben, da ich mich als "Versuchskaninchen" benutzt habe um Schatalovas Theorien zu überprüfen. Vorweg - es tut.
In diesem Jahr war ich frei von Krankheit und habe meine Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht deutlich erhöht - das lässt sich auch objektiv messen. Es gibt z.B. gewisse Mountainbike-Strecken, die ich mit 18 Jahren nie geschafft habe. Jetzt bin ich über 40 und fahre die doppelte Streckenlänge wie mit 18 und finde eigentlich nichts mehr, was ich nicht schaffe. So ist es mit allem, auch mit Sexualität, Spiritualität oder Geistiger Klarheit. Ebenso konnte ich in der Zeit meine "unheilbare Krankheit" endgültig ausheilen. Ich litt einige Jahre davor unter Paradontose im Endstadium (Taschentiefe 12mm+, schwere Schmerzen, 50% der Zähne zum Ziehen freigegeben). Dank meinem Zahnarzt und Frau Schatalova ist nichts mehr nachweisbar. Ein Fehler in der Theorie wäre in diesem Jahr sehr schnell deutlich geworden, da entzündetes Zahnfleisch auf Fehl- oder Mangelernährung sehr empfindlich reagiert.

Frau Schatalovas Theorie wirft in der Praxis mehrere Probleme auf:
- sie apelliert an die Eigeninitiative und Intelligenz desjenigen, der sie praktiziert. So gibt es keine Eigen-, Patent- und Kochrezepte. Viele Menschen brauchen aber klare Vorschriften und einen möglichst autoritären Ordnungsrahmen um einigermassen gut zu funktionieren und sich glücklich zu fühlen. Solche Leute sollten die Finger von Schatalova lassen und besser z.B. zu Brigitte-Diät und -Yoga greifen
- ihre Theorie ist in keinster Weise sozialkompatibel. Sie verwirft alle bisher als wahr geglaubten "wissenschaftlichen" Hypothesen über Ernährung. Die Umwelt wird daher in aggressivster Manier versuchen, den Praktizierenden vom Gegenteil zu überzeugen. Das ist nichts für nervenschwache Personen, solche mit wenig Selbstbewusstsein und solche, die immer interessiert "was die anderen Leute sagen". Ich empfehle daher dringend, es heimlich zu praktizieren und sich kluge Ausreden zu überlegen, weshalb man die kollektiven sozialen Freß- und Drogenrituale der Andern meidet. Wenn ich das übliche Essen ablehne verweise ich z.B. darauf, ich müsse dringend abnehmen (was nicht stimmt, ich bin schlank) oder täusche eine Magenentzündung vor. Gelegentlich muss ich dann doch einen Bissen vom üblichen Essen nehmen um nicht aufzufallen und sozial geächtet, lächerlich gemacht oder als Idiot und Spinner angesehen zu werden. Für mich ist es dann wie Süssigkeiten - auch mal ganz nett.
- Frau Schatalova kommt aus dem russischen Kulturraum und scheint nur Russisch zu sprechen. Daher finde ich es gefährlich, ihre Theorie als absolute Wahrheit zu verabsolutieren und empfehle dringend sich mit anderer, westlicher Literatur zusätzlich zu beschäftigen, wie mit Prof. Dr. med. Richard Béliveau / Dr. med. Denis Gingras oder Tony Wright / Graham Gynn. Es scheint mir auch so zu sein, dass westliche Organismen, vielleicht anthropologisch bedingt, leicht anders ticken als russische, noch dazu ist die ernährungsphysiologische, technologische und - soweit noch vorhanden - natürliche Umwelt hier von der russischen verscnieden, in der Hinsicht ist Frau Schatalovas Theorie persönlich zu modifizieren.

Mag das also Praktizieren wer will! Ich habe bisher kein Buch gefunden, das mehr mein Leben verändert hätte als dieses. Die Dame hätte sicher für zahlreiche Einzelaspekte ihres Schaffens den Nobelpreis verdient, sei es die Regeln zur Darmhygiene, die Entdeckung eiweissproduzierender Bakterien in der Lunge, oder die Entdeckung Vitamin B-produzierender Bakterien im Darm. Für letzteres hat übrigens vor einigen Jahren ein Australier den Nobelpreis der Medizin bekommen, nachdem die russischen Mediziner dies bereits vor dreißig Jahren herausgefunden hatten. Aber wessen Geistes Kind die Verleiher dieses Preises sind wissen wir ja, denn sonst gäbe es keinen alternativen Nobelpreis.
Laut medizinischer Definition sind etwa 75% der Deutschen akut krank. Allein über 60% der Deutschen sind nach medizinischer Definition übergewichtig krank mit Adipositas, 75% leiden an Paradontose, mindestens 10% sind drogenabhängig besonders von Alkohol und Nikotin, mindestens weitere 10% leiden an Psychosen oder Depressionen, bereits c. 20% Diabetiker (Mehrfachnennungen sind möglich). Wenn Sie den Mut, das Ausdauervermögen und die Intelligenz haben sich gegen die Mehrheit zu stellen, dann praktizieren sie Schatalova.
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am 31. Januar 2011
Nachdem ich seit meiner Kindheit "geübte" Asthmatikerin bin, allergisch und psychisch bedingt, habe ich der Verschlechterung meines Gesundheitszustandes seit 2 Jahren nicht sofort die nötige Beachtung geschenkt(monatelange Hustenattacken bis zum Erbrechen, knisternde Atemgeräusche..) Vor ca. 6 Wochen bekam ich Herzprobleme und stellte mit Entsetzen fest, dass meine Halsvenen ziemlich gestaut waren, d.h. mein Rechtsherz kann das Blut nicht mehr so gut durch meine Lunge pumpen, es staut sich zurück - sehr gefährlich, chronisch tödlich. Zu diesem Zeitpunkt traute ich mich ohne meine 2 Sprays nicht mehr ausser Haus, auch nicht für kurze Wege. Es gab kaum 2 oder drei Tage hintereinander, wo ich ohne Spray ausreichend Luft bekam, das Ganze verschlimmert durch Putzarbeiten und Schmutzwäsche sortieren. Ein paar Wochen vorher wurde ich über die Amazon-Rezensionen auf dieses Buch aufmerksam. Durch den Druck im Kopf und die Herzrhythmusstörungen (massiv, bei Belastung beängstigend) wusste ich, dass ich ganz dringend etwas ändern musste und holte mir Rat bei Schatalova. Nebenbei: Ich bin seit vielen Jahren im Medizinbereich tätig und sehe ständig die Auswirkungen der Ernährung und schlimmer noch, der Konsequenzen durch schulmedizinische Behandlung bei ansonsten gleichbleibender Lebensweise. Ich bin seit Mitte Dezember leider nur zu 9o% Schatalova-ernährt (-gesellschaftlicher Zwang durch die Feiertage, tw. auch Appetit), habe aber nach den ersten paar Tagen schon so verblüffend gut atmen können wie schon 2 Jahre nicht mehr ohne (kurzfristig) die Sprays. Ein paar Kilo meines (moderaten) Übergewichts waren auch gleich weg, mein Gehtempo hat sich ohne jegliche Luftbeschwerden verdoppelt, meine Haut ist schöner, meine Laune besser, mein Herz ruhig. Die Halsvenen sind noch gestaut, aber der Druck im Kopf ist weg. Mir gehts jeden Tag besser, mit einer Einschränkung: Die Tage, an denen ich gekochtes, kombiniert mit tierischem Eiweiss (Pute oder Milchprodukte, eh keine Wurstwaren) esse, bin ich abends sofort verschleimt und huste, aber ohne die grässlichen Atemgeräusche und nur bis zum nächsten Vormittag. Medikamente brauche ich auch dann überhaupt nicht mehr. Die Sünden werden aufgrund des Soforteffekts sowieso weniger. So gut ging's mir seit 2 Jahren nicht mehr. Ich bin 47, Mutter von 2 Kindern, Nichtraucher und wenig-Fleisch-Esser, Salattiger und dachte bis vor Kurzem, ich würde mich gesund ernähren, soviel dazu. Ich bin froh, dass ich es jetzt besser weiss. Bei Tieren ist für Tierfreunde artgerechte Ernährung selbstverständlich, bei uns selbst haben wir's vergessen. Einfach nur logisch denken und auf Schatalova hören. Sorry wegen der vielen Worte, war mir wichtig, das mitzuteilen.
1313 Kommentare|256 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.

Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt.

Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist.

Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen.
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am 24. Juni 2005
Es gibt die Fleischfresser und die Pflanzenfresser. Wir gehören zu einer dritten Gruppe: den Früchte-Essern. Offenbar ist unser Organismus nicht in der Lage, Fleisch, oder das was nach einer kulinarischen Aufbereitung davon übrigbleibt, optimal zu verdauen. Genausowenig Massen von Grünzeug, wie es die besonderen Mägen der Weidetiere vermögen. Unsere Nahrung soll sein: Obst, Beeren, Nüsse, Samen, Getreide, Pflanzenknollen. Eine Kalorienzufuhr von 200 bis 400 kcal pro Tag ist nach Frau Schatalova ausreichend. Sie hat immer wieder Wüstenwanderungen unternommen, bei denen sie und ihre Begleiter täglich nur 50 g Buchweizen und 100 g Trockenobst verzehrten. Die Menschen kamen bei guter Gesundheit an ihrem Ziel an. Die Autorin beschreibt weiter das richtige Atmen, die Wichtigkeit von Bewegung und den Nutzen der Abhärtung. Wir sollten spätestens um 5 Uhr aufstehen, mit Gymnastik beginnen und möglichst eiskalt duschen. Das Ergebnis wäre Gesundheit und die Aussicht auf ein sehr langes Leben.
- Jetzt heißt es liebgewonnenes Essverhalten ade! -
Ich habe nun 55 Jahre falsch gelebt und mir viele ungute, ja überaus schädliche Dinge angewöhnt. Ich bin ein Genießer und Vielfraß. Heilfasten und Ätkinsdiät, Trennkost und Glyxfaktor, Apfel-, Eier- und Zitronen-Diät, Dahlke und Strunz waren all die Jahre meine Begleiter. Dabei erwarb ich mir 25 Kilo Übergewicht, sehr hohen Blutdruck und häufige Kniebeschwerden. Auf Tabletten habe ich keinen Appetit. Ein Gedanke ist: was habe ich denn vom Leben, wenn ich all die leckeren Dinge nicht mehr essen darf, die tollen Gerichte, die meine Mutter immer so fantastisch zubereitete. Aber meine Mutter und mein Vater sind ohne Tabletten nicht mehr lebensfähig. Und sie kennen auch niemand in der Altersgruppe ab 70, der ohne Medikamente existiert.
Deshalb werde ich mich auf den Weg machen und das "System der natürlichen Gesundung", welches die Frau aus Russland so überzeugend beschreibt, einüben. Ich beginne, das Falsche in unserem Nahrungsangebot zu entdecken. Und ich habe festgestellt, daß sich Verhalten und Geschmack verändern können. Nach einer Fastenkur, die mich erstmal auf Null stellte, habe ich begonnen, mir ein neues Essverhalten anzugewöhnen. Nach 2 bis 3 Monaten gewöhnt er sich an einiges, der Mensch, das Gewohnheitstier.
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am 21. Februar 2009
Ich bin seit 30 Jahren im Heilberuf tätig. Seit 20 Jahren bin ich Osteopathin mit Leib und Seele.
Ich selbst habe mich vor 20 Jahren durch eine Ernährungsumstellung von meinem langjährigen schweren Asthma geheilt. Ich wurde von heut auf morgen zum Insinkt-Rohköstler nach Jean Claude Burger oder jetzt auch bekannt durch Benrd Bieder.Ich habe 1 Jahr ausschließlich von Obst, Nüssen und Samen gelebt, und war nach 3 Monaten bereits vom täglichen Kortison weg, und nach 1 Jahr von allen Medikamenten. Ich habe ca 15 kilo abgenommen, die der Körper gerne hergegeben hat. (Ich war nicht dick!) Aber nach diesem Jahr war ich bei 170 cm Kprpergröße und unter 50 kilo doch sehr dünn. Ich habe aber dann nach wiedrum einem halben Jahr 4 kilo zugenommen und bin seit dem auch bei 54 - 55 kilo geblieben. Ich konnte endlich wieder auf die Berge rennen, alle möglichen Sportarten ausüben ohne schnaufen zu müssen. Kurzum, ich war ein neuer Mensch.
Meine Patienten bekommen täglich von mir die Empfehlung, doch ihre Ernährung auch umzustellen, zumindest zu entsäuern, und mehr basisch zu leben.
Ich führe auch 2x im Jahr ein 4-wöchiges Heilfasten nach Breuß durch, und inzwischen machen auch viele meiner Patienten gerne mit. In der Gruppe tut man sich einfach leichter.
Als ich dann vor 2 Jahren auf Dr. Schatalowa gestoßen bin, habe ich sofort angefangen, meine inzwischen eh schon spärliche Nahrungsaufnahme noch einmal zu reduzieren, und siehe da, es funktioniert wunderbar.
Nur in meinem Umfeld werde ich gerne als "extrem" bezeichnet. Aber inzwischen nach so vielen Jahren ist mir das auch schon lange egal. Ich lebe Žvöllig gesund, habe nie Schmerzen, mache täglich mein Stretching und sonstiges Fitness Programm und betreibe viel Outdoor Sport wie Gleitschirmfliegen, segeln, Motorrad fahren, tauchen, Skifahren etc.
Wenn ich meine Altersgenossen so anschaue, muß ich sagen, ich bin schon extrem fit.
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am 30. Oktober 2007
Ernährungswissenschaftler können mit den Schatalova Prinzipien nicht viel anfangen. Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß - Pflanzlicher und Tierischer Art - sollten möglichst ausgewogen gegessen werden. Nur so ernähren wir uns Gesund" so die Ernährungswissenschaft. 1200 Kcal nur bei Diät....Darüber ist empfehlenswert.
Nun Frau Schatalova empfiehlt 500 - 1200 Kcal für jeden. Oder noch weniger. Selbst für Sportler.
Und laut Ihren Versuchs und Erfahrungsberichten wird der Mensch durch diese minimalistische Ernährung Leistungsfähiger und Gesünder.
Fleisch gehört nach Ihren Vorstellungen überhaupt nicht zur Artgerechten Ernährung.
Nach den Vorstellungen Schatalovas können die menschlichen Zellen ein ungefähres Maximun an Kilokalorien pro Leben verarbeiten/verbrauchen. Senkt man die durchschnittliche Menge an Kilokalorien pro Tag, so ergibt sich ein potenziell höheres Lebensalter.
Im Prinzip ein einfacher Dreisatz.
Dabei sollte die Nahrung Artgerecht sein. Also unserer Natur und Physiologie entsprechend.
Tolle Erfahrungsberichte festigen Ihre Erkenntnisse. Marathonläufer die mit Ihren Ernährungsprinzipien schneller und besser laufen.., Wüstenmärsche ohne Beschwerden...
Ihr Titel: wir fressen uns zu Tode.... es stimmt. Ist aber nicht unbedingt neu...
Karies, Diabetes, Herz Kreislauferkrankungen etc. etc. ja wohl die meisten Erkrankungen haben mit unserer Fresserei zu tun.
Eine Umstellung auf die Artgerechte Ernährung nach Schatalova würde so manch einem das Leben retten. Ich nenne hier nur Typ 2 Diabetes. Was früher die Infektionskrankheiten waren, sind heute zahlenmäßig die Stoffwechselkrankheiten.
Demnach könnten die meisten von uns ein wenig Schatalova gebrauchen...
Mich hat dieses Buch überzeugt.
Ich habe hin und wieder einen Schatalova Tag. Dann esse ich möglichst Morgens in der Sonne Obst. Trinke Kräuter oder Rooibusch Tee dazu.
Man ist satt und denkt bei seiner Nahrungsumstellung nicht an Diät.
So ein Apfel kann etwas Heiliges sein.
Nun mein ganzes Essverhalten umstellen auf die Artgerechte Ernährung konnte ich nicht...aber ich arbeite dran... und ein wenig Schatalova ist ja auch schon etwas..
Es geht in Ihrem Buch aber nicht nur um Ernährung, sondern auch um Atmung, Botschaft der Nahrung und ausreichend Bewegung.
Und das tolle an diesem Buch ist, das Sie keinen Kost und Fahrplan vorgesetzt bekommen, wie Atkins, Strunz, Kartoffel oder Spargeldiät.
Keine Rezepte oder Mengenangaben.
Das ist einem Selbstüberlassen und mit ein wenig Phantasie auch einfach umzusetzen.
Und auf den Weihnachtsbraten verzichtet Frau Schatalova ja auch nicht..

Eine sehr interessante Lektüre, erschwinglich.... Und wohl ein echtes Kultbuch..
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am 14. November 2013
Die Autorin ist Anhängerin der Theorie, dass der Mensch kein Allesfresser ist, sondern eigentlich ein reiner Frutarier. Sprich: Unser Organismus ist dafür ausgelegt, sich von Nüssen und Früchten zu ernähren. Sie begründet diese These mit der Annahme, dass der Organismus des Menschen das Eiweiß, dessen Hauptquelle laut unserer "Kalorientheorie" Fleisch ist, eigentlich aus der Luft bezieht, indem er Sauerstoff, Stickstoff usw. in Eiweiß umwandelt. Eiweiß besteht unter anderem nämlich aus genau diesen Elementen. Weiters führt sie an, dass der Mensch erwiesenermaßen ca 300 mg Eiweiß täglich abbaut, auch wenn er gar nicht so viel Eiweiß aufnimmt. Ihre Frage lautet imho: Wie kommt der Körper zu diesem Eiweißüberschuss? Galina Schatalova hat dazu etliche Studien durchgeführt. Sie ging mehrmals gemeinsam mit einer Gruppe, die ihre so genannte "Ernährung der natürlichen Gesundung" praktizieren, durch die Wüste und stellte fest, dass sie mit weitaus weniger Wasser und Nahrung auskämen, als die Empfehlungen der "Kalorientheoretiker" besagen. Demnach braucht ein gesunder Körper nur 400 bis 700 kcal täglich, wobei die Kalorientheoretiker von 1700 bis 2000 kcal täglich ausgehen. Im weiteren Verlauf des Buches erklärt Schatalova das richtige Atmen, geht nur spärlich auf die praktische Seite ihrer "Ernährung der natürlichen Gesundung" ein und beschreibt dafür ausführlich ihre unzähligen Studien während Bergwanderungen oder Wüstendurchquerungen. Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Das Thema an sich ist interessant beschrieben, der Aufbau der kurz gehaltenen Kapitel ist übersichtlich und übergreifend, Schatalova schreibt in einer leichten, allgemein verständlichen Sprache. Der eine Stern Abzug ist dafür, dass etwas tief in mir ihre Theorie anzweifelt.
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am 15. November 2010
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Naturheilkunde, gesunder Ernährung und gesunder Bewegung. Ich habe die Besten der Besten gelesen, aber die Schatalova bringt es auf den Punkt. Für mich ist ihre These und Philosophie, Körper und Geist zu heilen, die beste, die ich je gefunden habe. Natürlich ist diese Art von Ernährungs- und Lebensumstellung in unserer Gesellschaft und unserem Alltag schwer umzusetzen. Aber wenn man nur einen Bruchteil davon schafft, hat man schon sehr viel für sich getan. Die Schatalova sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Arztes werden.
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am 17. Januar 2005
Die Autorin präsentiert ein sehr interessantes neues Konzept. Der Titel spiegelt leider nicht die ganzheitliche Behandlung wieder, die in dem Buch Erwähnung findet, wie bspw. Atmen, Abhärtung, Bewegung etc. Von daher denke ich, daß eine Ernährungsumstellung alleine nicht ausreichen würde - und das schreibt die Autorin eigentlich auch - , um bspw. wieder gesund zu werden. Das nächste Problem ist - zugegeben auch für mich - dieses Konzept an sich selbst anzuwenden und umzusetzen.
Das nächste Problem ist, daß die Autorin nicht genug in die eigentliche konzeptionelle Tiefe gegangen ist, damit man dieses Konzept praktikabel umsetzen kann. Das Konzept wurde an vielen Stellen im Buch nur oberflächlich besprochen und aufgezeigt. Was leider eine weitere Nachforschung der Details nach sich ziehen müßte, wolle man sich damit näher beschäftigen.
Generell hatte ich das Gefühl, daß die Autorin es ehrlich meint und wirklich die Gesundheit des Menschen im Blickpunkt hat. Es stehen wohl keine wirtschaftlichen Interessen dahinter. Von daher kann ich durchaus jedem chronisch Kranken mal empfehlen dieses Buch zu lesen und das Gesundungs-Konzept auszuprobieren. Schaden kann es nicht.
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am 18. Dezember 2002
Zum Teil radikal ein seiner Botschaft aber durchaus nicht reißerisch aufgemacht, sondern sowohl den wissenschaftlichen als auch den esoterischen Ansatz verfolgend. Der Autorin gelingt es anhand gemachter Experimente und Erfahrungen (mit Kranken) glaubhaft zu machen, dass bei konsequenter Beachtung gewisser Lebensprinzipien, eine völlige Gesundung, auch schwerster Krankheitsbilder, erreicht werden kann. Getreu dem Grundsatz: "Seid konsequent in eurer Lebensführung und zurück zur Natur". Sehr zu empfehlen.
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