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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
64 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einführung in die Soziologie?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag (Taschenbuch)
Goffman zeichnet vor allem zweierlei aus: Erstens sein Feingefühl für menschliche Regungen und soziologische Sachverhalte. Und zweitens seine Art diese zu beschreiben. Ersteres läßt sich einfach veranschaulichen. In diesem Buch beleuchtet Goffman großartig exakt die Prozesse, nach denen soziales, also an anderen orientiertes Handeln sich abspielt. Er entwickelt einen Blick auf die Selbstdarstellung der Menschen, ihre Interaktion und die damit verbundenen Probleme. Das faszinierende sind vor allem die Aha-Erlebnisse, die man bei der Lektüre des Buches so häufig hat. Das tut er auf eine Art, die sehr leserfreundlich und teilweise auch köstlich ironisch ist. Anschauliche Beispiele ermöglichen es Goffman, den starken und an sich anspruchsvollen theoretischen Hintergrund dem Leser verständlich zu machen. Im Vorwort vertritt Lord Ralf Dahrendorf die Ansicht, man könnte dieses Buch als Einführungswerk in die Soziologie bezeichnen, wenn es nicht selbst so theoretisch beladen wäre. Ich denke gerade das fordert den Leser auf, sich nicht nur auf Goffmans Antworten auszuruhen, sondern eigene Fragen zu stellen und den Weg des Buches weiterzugehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Klassiker,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag (Taschenbuch)
Diese Arbeit dürfte der beste Einstieg in die Goffman'sche Denkweise sein. Goffman zeigt auf wie das Individuum versucht sich in der Interaktion darzustellen und sich vor den alltäglichen Bedrohungen seines Selbst durch die Gesellschaft und die vielen anderen zu schützen. Für jeden der am Symbolischen Interaktionismus interessiert ist, stellen die Arbeiten Goffman's wichtige Beiträge dar, auch wenn er und seine Schule nur lose mit dem symbolischen Interaktionismus verbunden waren. Beim Lesen des Buches zeigt sich auch, dass Goffman zwar sehr anschaulich schreibt, alles mit sehr vielen Beispielen zu belegen versucht, dadurch aber der theoretische Gehalt an einigen Stellen schwer fassbar ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Muss für jeden Sozialwissenschaftler und ein guter Geschenktipp!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wir alle spielen Theater: Die Selbstdarstellung im Alltag (Taschenbuch)
"Wir alle spielen Theater" ist und bleibt m.E. einer der wichtigsten und zugleich auch schönsten Klassiker der Soziologie und Sozialpsychologie. Der Leser wird auf sehr eingängige und unterhaltsame Weise (daher auch als Geschenk gut geeignet) in die soziologische Rollentheorie eingeführt. Über das Konzept der sozialen Rolle lassen sich die Grundlagen sozialwissenschaftlichen Denkens sehr gut erschließen. Schließlich sind die Rollen, die wir in unserem Leben einnehmen, eines wenn nicht das wichtigste Scharnier zwischen sozialen Systemen und den darin handelnden Akteuren. Das Buch ist dabei nicht allein von "theoretischem", sondern auch von höchst praktischem Nutzen, hilft es doch zuweilen das eigene oder das manchmal seltsam anmutende Verhalten unserer Mitmenschen besser zu verstehen und manch ärgerliche Situation künftig nur noch mit einem verstehenden Schmunzeln zu betrachten.Zu empfehlen sei an dieser Stelle auch das Buch von Berger/Luckmann: "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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