Das Thema Klimawandel ist in den Köpfen der Menschen angekommen. Mit ihm eng verbunden ist die vermeintliche Ursache des anthropogenen, also durch den Menschen verursachten Anstieges des CO2 in der Atmosphäre: Der immense Einsatz fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung, zu Heizzwecken und zum Transport. Zwar gibt es immer noch Zweifler am Klimawandel, selten gelingt es ihnen jedoch durch überzeugende und zwingende Argumente Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Und das ist gut so, denn wenn auch der Klimawandel nicht für alle eine Tatsache ist, so dürfte über die Notwendigkeit, unsere Energiesysteme zukünftig grundlegend umzustellen Konsens herrschen.
Neben einer Darstellung wie die künftigen Probleme sich auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auswirken könnten, sind das Kernstück des Buches 11 konkrete Projekte die nicht nur theoretisch sondern an praktischen Beispielen aufzeigen, wie die Gesellschaft Einfluss nehmen kann. Es wird dabei keine Bewertung vorgenommen, sondern vielmehr die ganze Bandbreite der Werkzeuge dargestellt, die uns zur Verfügung stehen. Klar, mitunter provokant und mit deutlichen Worten lautet die Botschaft: Wir können den Klimawandel stoppen oder besser gesagt, seine Auswirkungen begrenzen.
Alleine das verdient Anerkennung und Respekt, wenngleich ich nicht alle Maßnahmen für gleichermaßen geeignet halte. Vieles kann bereits jeder Einzelne von uns bewegen: Energieeffizienz wird das Stichwort der Zukunft sein, die Art wie wir Essen, Reisen, unsere Energie erzeugen und einkaufen und unsere Häuser beheizen kann der Beginn einer nachhaltigen Veränderung sein.
Ich habe bereits einige Bücher zum Thema Klimawandel und Energie gelesen, doch selten waren sie so praxisorientiert, konkret und auch noch unterhaltsam geschrieben. Wir Klimaretter ist ein Buch, das möglichst viele Lesen sollten, damit sichergestellt wird dass die Diskussion um Klimawandel und Energiewende auf eine gesellschaftlich große und gut informierte Basis gestellt wird.