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Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
 
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Wir Kinder vom Bahnhof Zoo [Illustriert] (Taschenbuch)

von Christiane F. (Autor), Kai Hermann (Bearbeitung), Horst Rieck (Bearbeitung)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (209 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
OA 1978 Form Sachbuch Bereich Gesellschaft
Christiane F. wurde mit 15 Jahren zur berühmtesten Drogensüchtigen Deutschlands. Auch heute noch wirkt ihr beklemmender Bericht über Abhängigkeit, Verzweiflung und Isolation abschreckend und faszinierend zugleich.
Entstehung: Kai Hermann und Horst Rieck wollten als Mitarbeiter der Illustrierten stern die damals 15-jährige Christiane F. interviewen, um ihre Recherchen über die Situation der Jugendlichen zu vervollständigen. Aus dem geplanten Zwei-Stunden-Gespräch wurden zwölf Monate, in denen Christiane F. über ihr Leben als Drogenabhängige berichtete. Ebenso wie ihre Eltern unterstützen auch alle Überlebenden aus ihrer Szene das Projekt. Mit ihren Fotos und Namen trugen sie zum dokumentarischen Charakter von Wir Kinder vom Bahnhof Zoo bei.
Inhalt: Mit schonungsloser Offenheit schildert Christiane F. das Elend ihrer eigenen Abhängigkeit und das ihrer Freunde und Freundinnen in Berlin und liefert so einen eindringlichen Bericht über den Teufelskreis von Abhängigkeit, Beschaffungskriminalität und Prostitution.
Christiane ist sechs Jahre alt, als sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Berlin zieht. Die bedrückenden Wohnverhältnisse in der Hochhaussiedlung Gropiusstadt, der gewalttätige Vater, der seine Frau und Kinder schlägt, schließlich die Scheidung der Eltern sind Erfahrungen, die den Weg Christianes in die Drogenszene ebnen. In der Schule schließt sie Freundschaft mit Kessi, die sie zu einem evangelischen Jugendzentrum mitnimmt, in dem Christiane im Alter von zwölf Jahren erstmals Haschisch raucht. In der Diskothek »Sound« kommt sie in Kontakt mit der Drogenszene. Sie beginnt Heroin zu spritzen und geht auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Drogen zu beschaffen.
Erst nach fast zwei Jahren entdeckt Christianes Mutter das Drogenproblem ihrer Tochter. Eine Entziehungskur bleibt erfolglos; mehrmals reißt Christiane von zu Hause aus. Erst als sie zu ihrer Tante und Oma aufs Land geschickt wird, gelingt es ihr, von den harten Drogen loszukommen.
Wirkung: Die Lebensbeichte von Christiane F. hat nicht nur abgeschreckt, sondern auch wachgerüttelt. Zum ersten Mal kam das Drogenproblem und das damit verbundene Elend ungeschminkt an die Öffentlichkeit. Das Buch wurde ein Bestseller und 1981 verfilmt. Nach turbulenten Jahren in den USA lebt Christiane F. heute zusammen mit ihrem Sohn Jan-Niklas wieder in Berlin. Den Kampf gegen die Drogen hat sie nie aufgegeben. S. Wa.


Kurzbeschreibung

Mit zwölf kam Christiane F. in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo.
Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über die Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden.
Das Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte.

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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der nie an Aktualität verlieren wird, 3. November 2005
Vor ca. 14 Jahren haben wir damals im Gymnasium den Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" im Religionsunterricht gesehen. Der Zweck war damals, dass wir zum Thema Drogen aufgeklärt und entsprechend abgeschreckt werden.
Wenn ich an meine Gefühle von damals denke, dann erinnere ich mich daran, dass ich gar nicht wirklich abgeschreckt war, sondern dass der Film damals eine gewisse Romantik vermittelte. So ging es damals sehr vielen bei uns in der Klasse, denn wir diskutierten sehr intensiv darüber. Für eine "labilere" Person oder eine, die nicht weiß, wie sie mit den eigenen Problemen umgehen soll, wäre der Film vielleicht noch eher Ansporn gewesen. GENAU DAS war damals meine Meinung.
Nun, 14 Jahre später, habe ich mich entschlossen, doch mal das Buch zu lesen. Und von diesem war ich mehr als beeindruckt. Ich habe kaum ein anderes Buch gelesen, in dem besser beschrieben ist, wie eines nach dem anderen dazu führt, dass man immer tiefer im Drogensumpf versinkt.
Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, besorgte ich mir nochmal den Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Und nun - nach so langer Zeit - empfand ich den Film ganz anders als noch vor 14 Jahren. Ich sah keinen Funken mehr von Romantik darin, die Bilder waren ekelhaft und abstoßend.
Eine Sache war mir aber sofort klar: Ich verstand 100%ig, warum die echte Christiane F. nicht sehr zufrieden mit dem Film war.
Das Buch beschreibt nämlich wie alles begann, es beschreibt die Welt, in der Christiane aufgewachsen ist. Es zeigt, wie die Umgebung damals in Berlin in der Gropiusstadt war. Christiane erzählt in ihrem Buch das ganze Milieu, die deprimierende Grundstimmung, die Probleme in der Familie...
Auch die Beziehungen / Freundschaften werden im Film teilweise verfälscht oder ganz anders dargestellt als im Buch.
Im Film wird nicht im geringsten darauf eingegangen, wie Christiane ihren ersten Drogenkontakt hatte. Nämlich dass sie schon im evangelischen Jugendzentrum zu Haschisch und Tabletten gekommen ist - zum Teil aus Gruppendynamik, zum Teil aus Neugierde und auch weil sie eine starke Abneigung zu Alkohol hatte und Drogenkonsum im Vergleich als viel "erhabener" empfand. Der Film setzt zu einem Zeitpunkt ein, wo schon viel zu viel "für die Drogenkarriere prägendes" passiert ist, was nicht einmal erwähnt wird.
Im Buch jedoch wird genau beschrieben, was wirklich in Christiane vor ging - was sie empfand, was sie immer weiter sinken ließ... wie sie dann doch am Babystrich landete...
und wie schwer es immer wieder fiel einen Absprung zu schaffen.

Das Buch ist ein echter Klassiker, den man gelesen haben muß. Denn kein anderes Buch beschreibt den Weg zur Sucht so intensiv und bewegend.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Faszinierend dramatisch und zum mitfühlen geschrieben..., 7. April 2006
Von Ein Kunde
"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. ist für mich das mitreißendste Buch, was ich je gelesen habe.
Die genauen Darstellungen und Abläufe des Suchtverlaufes und wie Christiane F. immer weiter in den Drogensumpf abrutscht machen nicht einfach nur nachdenklich sondern man erhält ein solches Mitgefühl für dieses damals junge Mädchen, dass man am liebsten versuchen würde ihr irgendwie zu helfen.
Das Buch beschreibt nachvollziehbar, wie es dazu kommen kann, dass ein unschuldiges junges Mädchen (oder Kind) immer weiter abrutscht. Und jeder der irgendeiner Droge verfallen ist (und sei es "nur" das rauchen) fühlt sich beinah ertappt wie sich Christiane sich imemr wieder einredet nciht süchtig zu sein und immer aufhören zu können, wenn sie nur wöllte.
Ich habe das Buch nun 3x gelesen und auch wenn ich weiß wie es endet, entwickle ich imemr wieder ein unglaubliches Mitgefühl was sich bei mir sogar in Melancholie umschlägt.

Die einzigste Kritik die ich daran seh ist, dass die Einstiegsdroge Zigaretten zu sehr verharmlost wird, denn eigent hat es bereits damit angefangen.

Schade ist auch, dass es beinah keine "aktuelleren" Berichte über solche Dramen gibt... Denn auch wenn man hoffen sollte, dass die Gesellschaft von so einem Buch zurechgerüttel wurde, ist wohl jedem bewusst, dass es damals wie heute kaum anders aussieht und ich glaube, dass eine aktuelle story die Aufmerksamkeit auf das Drogenproblem wieder anheben und dort ansetzen kann, wo Christiane F.'s Leidensgeschichte den Grundstein gesetzt hat.

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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen das schrecklichste Buch das ich je gelesen habe, 30. Juli 2001
Als ich zwölf wurde drückte mir meine Mom das Buch in die Hand - ich habe es verschlungen - das war vor 14 Jahren, seitdem habe ich es mindestens 10 mal gelesen und bin immer wieder gespannt wie andere dieses Buch empfinden. Bei dem was ich hier lese entdecke ich meine Empfindungen wieder, aber einige Kommentare erschrecken mich oder machen mich arg wütend: Wie kann es Eltern geben, die Ihren Kindern dieses Buch verbieten aus Angst? Völlig unbegründet!!! Jeder der nach dem Lesen dieses Buches noch Lust hat Drogen zu nehmen oder sich gar durch die Lektüre dazu animiert fühlt, dessen evt. Drogenkarriere war schon vorher bestimmt und kam bestimmt nicht durch das Lesen dieses Buches zum Vorschein... Desweiteren gibt es hier Leute die nur vier Sterne vergeben, weil man nicht weiß was aus Detlef & Co wurde...HALLO, das Buch ist kein Roman-schon mal daran gedacht das C. zum Zeitpunkt des Erscheinens selber nicht wußte was aus Ihrer Fixerclique geworden ist?? Was mich wirklich interessiert ist was aus Christiane wurde. Die Gerüchte reichen von Ihrem Tod bis zu einem Leben in Griechenland, bzw Berlin inkl. HIV-Infektion
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5.0 von 5 Sternen Das muss man einfach gelesen haben!!
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5.0 von 5 Sternen Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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