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Wir Deutschen: Warum die anderen uns gern haben können
 
 
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Wir Deutschen: Warum die anderen uns gern haben können [Gebundene Ausgabe]

Matthias Matussek
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 351 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 4., Aufl. (Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100489225
  • ISBN-13: 978-3100489227
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 270.482 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Matthias Matussek
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie Deutsch wir wirklich sind, merken wir am stärksten im Ausland. Das empfinden junge Deutsche beim Schüleraustausch in Frankreich nicht viel anders wie einst Heinrich Heine in Paris. Dabei ist es aufgrund der Weltkriege und des Holocaust üblich, deutsche Identität negativ zu verorten. Matthias Matussek will das ändern. Mit guten Beispielen geht er voran und reiht in seinem streitbaren, teils aus dem Bauch heraus geschriebenen Buch leuchtende deutsche Perlen zu einer schwarz-rot-goldenen Lichterkette.

Für das andere, neue Deutschland stehen Dichterfürsten, Bildungsbürger oder die junge Berliner Künstlerszene. Wo der Autor eine falsche Sicht auf das eigene Land unterstellt, nennt er bissig Ross und Reiter. Oft scheint ihn das politisch Unkorrekte geradezu anzuziehen. Matusseks bunte Collage an Traktaten, Gesprächen und Geschichten sticht zudem aus der Fülle an Büchern heraus, die in letzter Zeit die deutsche Identität umkreisen -- und zwar deshalb, weil der Autor weit weniger glatt argumentiert und so kontroverse Debatten geradewegs provoziert.

„Ohne Stolz ist eine Nation nicht fähig, die eigene Zukunft zu meistern.“ Deutlich beantwortet Spiegel-Kulturchef Matussek die zentrale Frage, ob es einen gesunden Nationalstolz gäbe. Die Linken hatten dies immer entschieden verneint. Doch selbst wenn es richtig wäre, künftig einmal Nationalstaatlichkeit zu überwinden, dann schaffen wir das nicht, indem wir vor Deutschland fliehen. Diesen Leitgedanken vertritt übrigens auch der Engländer Steve Crawshaw in seiner schlauen Außenansicht über Deutschland, Ein leichteres Vaterland.

Hasten wir hin zu einer europäischen Identität, folgen uns Franzosen und Engländer ohnehin nicht. Und was entgegnen wir der Deutschtürkin Mely Kiyak, die sich nicht mit Deutschland identifizieren kann, „wenn selbst die Deutschen es nicht tun“? So wirbt Matthias Matussek in seinem glänzenden, parteiischen, teils provokanten Werk letztendlich für ein selbstbewussteres Deutschland, dass sowohl uns als auch andere bereichert. Und das hat politisch nichts mit Schlussstrichen zu tun, sondern mit einer neuen Welle deutscher Entspannung. --Herwig Slezak

Kurzbeschreibung

Was ist des Deutschen Vaterland? Matthias Matussek unternimmt eine Expedition ins deutsche Herz (derzeit das White Trash in Berlin Mitte) und in die deutsche Provinz (Ost und West). Er findet wahre Helden in der deutschen Geschichte von der Steinzeit bis heute, erforscht das deutsche Wohnzimmer, begegnet Alexander von Humboldt am Amazonas und Heinrich Heine bei Starbucks. Er spricht mit Harald Schmidt über deutsche Tugenden, mit dem Historiker Hagen Schulze über deutsche Triumphe und deutsche Tragödien, mit Sarah Kuttner über deutschen Pop. Und er gibt Entwarnung - von diesem Land wird erst einmal kein Krieg mehr ausgehen, dafür aber jede Menge guter Kunst. Matthias Matusseks Buch ist ein überzeugtes, witziges und manchmal provokantes Plädoyer für einen entspannten deutschen Patriotismus, für den er viele gute Gründe findet. Einer davon wäre, als Nation zu überleben in den Stürmen, die auf uns zukommen.

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Kundenrezensionen

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch habe ich als Geschenk erhalten und bin natürlich prompt auf den zweideutigen Titel reingefallen.Ein witzig geschriebenes Buch, welches wirklich gute Argumente dafür liefert, warum wir eigentlich gar nicht so schlecht sind, wie wir uns eigentlich gerne sehen. Wir Deutschen haben es ja leider verlernt, statt auf die negativen Dinge zu gucken, sich einmal mit den wunderbaren Seiten unseres Landes zu beschäftigen. Dieses Buch zeigt einem einige solcher wunderbaren Seiten Deutschlands. Engländern ist es nicht zu empfehlen. Mittlerweile habe ich es selber einige Male verschenkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unterhaltsam und informativ 5. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
Mit viel Augenzwinkern(vgl. schon den zweideutigen Untertitel) beantwortet Matussek die
gestellte Frage. Dabei bekommen immer wieder die Engländer ihr Fett weg. Insgesamt ein
sehr kurzweiliges Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Dabei kann man die
Kapitel auch weitgehend unabhängig voneinander lesen.
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29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Allein schon der Untertitel zu diesem Buch macht Lust darauf es zu lesen: Warum uns die anderen gern haben können. Gerade so eine Aussage zeigt auf wo wir uns befinden, denn es sind die deutschen Befindlichkeiten, welche einem immer wieder Albträume bescheren - wer oder was sind wir und wo ist Deutschland überhaupt? Jedenfalls ist es nicht in den Köpfen seiner Einwohner, so zumindest der Autor Matthias Matussek in: Wir Deutschen.

Der Autor hat Recht, wenn er schreibt: Wir Deutschen mögen uns selbst eigentlich nicht. Es geht nicht darum, ob wir gemocht werden (von Italienern, Franzosen oder Polen) es sind wir selbst... die ein Problem mit uns haben.

Deutsche Geschichte und Historie besteht nun mal nicht aus nur 12 Jahren, sondern es gab und gibt da auch noch mehr, dafür tritt der Autor Matthias Matussek ein in seinem Buch: Wir Deutschen.

Der Autor reiste herum, traf Gesprächspartner (wichtige, wie weniger wichtige) und es gibt ihn noch den Patriotismus, aber nicht a la USA. Er ist in der Tat pointiert und lässig doch die Gegenseite gibt es natürlich auch, welche mit Deutschland und ihrem Pass so recht nichts anfangen können.

Dies ist ein Buch wie wir uns endlich wieder gern haben können und natürlich die Anderen auch. Mir persönlich hat das Buch aufgrund seiner Vielschichtigkeit sehr gefallen, es sind gerade die vielen Gesprächspartner und deren Meinungen, welche das Buch so interessant machen.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert, da der Autor ganz unverkrampft mit dem Thema Deutschland und die Deutschen jongliert und so vielen Gesprächspartnern die Möglichkeit gibt Ihren Standpunkt klar zu machen. Ganz nebenbei bemerkt empfand ich das Gespräch mit der Verfassungsrichterin als sehr bezeichnend für den Gesamtzustand dieses Landes - ein wenig zu verkrampft, als hätte man ein Kreuz hart wie ein Brett, dies erinnerte mich ein wenig an einen Bandscheibenvorfall.

Doch es gibt auch viel zu lachen und nachdenkliches, für mich ist dieses Land zum nachdenken geeignet und warum sollte man sich nicht einmal mit dem Thema eingehender auseinandersetzen, Matthias Matussek macht es uns leicht mit seinem Buch: Wir Deutschen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Flüssig geschriebenes, aber überflüssiges Buch
Der Autor mag Sekundärtugenden und ist konservativ, was ich beides nett finde. Er schreibt außerdem in gewiefter Weise für den SPIEGEL, und das ist das Problem... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von wester62 veröffentlicht
Ein amüsantes Buch das nachdenklich macht.
Ein amüsantes Buch. Aber auch ein Buch, das nachdenklich macht.
Vor allem aber ein Buch, das mir richtig gut gefallen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Alwin Theobald veröffentlicht
Befreiend
Ein wunderbar satirisches und leicht verständliches Buch über uns Deutsche, unsere (schizophrene) Mentalität, die "German Angst", unsere "nationale... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2009 von Johannes S.
Was ist deutsch und was ein Deutscher?
Journalisten sind Fachleute für fast alles, weshalb sie mehr beschreiben und weniger analysieren (können). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2008 von ein
Geschwätzig
"Natürlich ist dieses Buch nicht das einzige, das über Deutschland geschrieben worden ist in den letzten zwei Jahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2007 von Floetelei
Matussek schreibt über Matussek
Ein lesenswertes Buch. Wenn man davon absieht, dass der Autor nicht Heinrich Heine heißt, mit dem er sich offenbar ab und zu verwechselt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2006 von A.
Warum mich dieses Buch gerne haben kann.
Ohne Zweifel ist dieses Buch gut geschrieben und dabei auch noch unterhaltsam. Darueber hinaus tragen die zahlreichen Gespraechspartner dazu bei, dass man das Buch immer wieder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2006 von Marcus C. Zwicker
Virtuos geschrieben
Obwohl ich nach dem Patriotismus-Overkill der Fußball-WM eher wenig Lust hatte, mich einem Buch zuzuwenden, das sich genau dieses zum Thema gemacht hat, war ich nach den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2006 von Vica Fajnor
Vorsicht!
Vorsicht! Wer sich nur die üblichen 10 Minuten für die ersten drei Seiten eines gewöhnlichen politischen Gähn-Buches reserviert hat,muss, Matussek sei Dank,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2006 von Hendrik Terhedebrügge
Intellektuellenhahne
So wie der SPIEGEL häufig als Bild für Intellektuelle bezeichnet wird, könnte man in dem Verfasser dieses Buches, Herrn Matussek, den Peter Hahne "Schluss mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2006 von Shamisen
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