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Wir Alphamädchen: Warum Feminismus das Leben schöner macht [Gebundene Ausgabe]

Meredith Haaf , Susanne Klingner , Barbara Streidl
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

März 2008
»Wir wollen alles, und das ist nicht zu viel verlangt.«
Cool, schlau, schön - das sind die neuen Feministinnen. Sie wollen alles: Kinder und Karriere, Intellekt und Sex, Verantwortung und Freiheit. Nicht die Männer sind ihre Feinde, sondern die ungerechten gesellschaftlichen Strukturen; und die gilt es zu bekämpfen - mit den Männern.

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Wir Alphamädchen: Warum Feminismus das Leben schöner macht + Die alte neue Frauenfrage (edition suhrkamp)
Preis für beide: EUR 30,95

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455500757
  • ISBN-13: 978-3455500752
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386.734 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieses Buch von drei jungen Frauen ist Mädchenpflichtlektüre" -- Süddeutsche Zeitung, 11.03.2008

Der Verlag über das Buch

Feminismus macht das Leben schön!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
83 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schon wieder ein Extrem... 1. Juli 2008
Von kfam
Format:Gebundene Ausgabe
Ich verstehe nicht, warum Frauen oder die Meinungen der Gesellschaft, wie Frauen leben sollten, immer von einem Extrem ins andere schwenken müssen. In diesem Buch wird Kinderkriegen und -erziehen als eine Strafe dargestellt, oder zumindest als ein Opfer, das der-, bzw. diejenige erbringt (natürlich meistens die armen Frauen), der, bzw. die diese undankbare Aufgabe übernimmt. Arbeiten zu gehen dagegen scheint das größte (und erstrebenswerteste) Glück auf Erden zu sein. Das Buch erweckt den Anschein, als würden alle arbeitenden Menschen supertolle Karrieren machen und ihre Arbeit mehr als alles andere lieben (Selbstverwirklichung und so), außer natürlich die paar Frauen, die arbeiten dürfen, aber natürlich nur in schlecht bezahlten und wenig anspruchsvollen Jobs. Dass laut einer rel. aktuellen Gewerkschaftsstudie nur ca. 13 % der Arbeitnehmer mit ihrer Arbeit wirklich zufrieden sind (SPIEGEL ONLINE-Artikel vom 26.6.08), wird dabei natürlich nicht erwähnt. Und dass die meisten meiner Bekannten mit Kindern sich eigentlich mehr Zeit mit ebendiesen wünschen (Männer und Frauen), konnten die Autorinnen natürlich auch nicht wissen.

Ich lebe als österreichische Frau in Berlin und bin es ziemlich leid, mich dauernd rechtfertigen zu müssen, bei meiner 2 1/2-jährigen Tochter 'zu Hause' zu sein. Ich erlebe die Situation also umgekehrt als im Buch dargestellt, und ich denke, dass es in anderen Großstädten sehr ähnlich ist.

Nichtsdestotrotz sehe ich mich selbst als überzeugte Feministin, denn natürlich bin ich auch dafür, dass endlich die Geschlechter wirklich gleiche Rechte haben (auf Arbeit, auf Kinderjahre, auf angemessene Bezahlung, auf Aufstiegschancen, auf Auszeiten, etc.). Revolutionär und neu fand ich diese Themen aber hier leider nicht besprochen. Was daran cool sein soll, wenn man darum kämpft, sein Kind möglichst direkt von der Geburtsklinik in die Kinderkrippe bringen zu können, um zur hoffentlich irgendwann erfolgreichen Karriere zurückzukehren, erschließt sich mir einfach nicht.

Mir sind meine Familie, meine Freunde und meine Freizeit immer noch wichtiger als meine Arbeit. Ich verstehe jeden, bei dem es andersrum ist. Toll für alle, die in ihrer Arbeit total aufgehen und glücklich werden. Die meisten tun es nunmal lt. Umfrage nicht, und ich fände es schön, wenn jeder seinen Lebensplan frei wählen dürfte (Frauen und Männer!), ohne gleich als Workaholic, Rabenmutter oder eben Heimchen vom Herd oder Glucke geächtet oder gar beschimpft zu werden. Dafür würde ich als aktive Feministin kämpfen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert! 4. März 2013
Von Helevorn
Format:Taschenbuch
Ein absolut empfehlenswertes Buch für alle (Männer als auch Frauen), die sich mit dem Thema Feminismus auseinandersetzen wollen!

Es trägt hervorragend dazu bei Feminismus aus der Alt-Mief-Ecke herauszuholen und zu veranschaulichen, wie alltäglich und wie wichtig die Auseinandersetzung mit Feminismus bzw. Gleichstellung von Männern und Frauen ist. Und vor allem, wie sehr beide Geschlechter von Gleichstellung profitieren!

Klischee-Jäger/innen werden keine männerfeindlichen Parolen oder Aufrufe zur Homosexualität finden (wie sie im Übrigen auch im "alten" Feminismus nur von Einzelpersonen vertreten wurden. Diese Klischees wurden dem Feminismus zu Unrecht von Gegnern übergestülpt).
Den Autorinnen wird in vorangegangenen Rezenzionen unterstellt, das Berufsbild der "Hausfrau" zu verteufeln und alle Frauen zur Karriere zwingen zu wollen. Eine solche Aussage war in keinem Absatz auch nur annähernd zu entnehmen. Den Autorinnen geht es darum, dass jede Frau das RECHT haben sollte zu entscheiden wie sie ihr Leben leben möchte. Ob sie das nun als Hausfrau, Karrierefrau oder einfach als arbeitende Frau mit/ohne Familie machen möchte, wurde nicht bewertet! Es geht einzig und allein um das Recht auf Selbstbestimmtheit in allen Bereichen (Sexualität, Beruf, Familie ...) und warum wir Frauen das Recht wertschätzen und auch nutzen sollten!

Ich für meinen Teil habe sämtliche meiner eigenen Überzeugungen in diesem Buch wiedergefunden. Ich sehe darin eine Zusammenfassung von feministischen Forderungen für unsere derzeitge Gegenwart.

Ich gebe 4 von 5 Sternen, da sich Inhalte häufiger wiederholen. Außerdem wird so gut wie ausschließlich mit Erkenntnissen "einer Studie" o.ä. argumentiert wird, es findet jedoch kein Verweis zu den Quellen statt. Ich für meinen Teil traue mich nicht mit Erkenntnissen zu argumentieren, die ich nicht selbst überprüfen, nachverfolgen oder einfach nur weiterempfehlen kann.
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45 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
BITTE LESEN SIE AUCH DEN NACHTRAG UNTEN.

Ich (Mann) habe das Buch gelesen. Meine Meinungen stimmen in den meisten Aussagen mit den Autorinnen, genau wie wohl die meisten meiner Freunde und Bekannten und meine Frau, überein.
Deshalb bin ich aber kein Feminist. Mit Sicherheit nicht. Und auch kein Maskulist. Mit Sicherheit nicht. Sondern einfach ein - mit Verlaub - klar denkender Mensch.

Ich finde, es müsste überhaupt grundsätzlich überflüssig sein, darüber zu
diskutieren, ob ein Mensch, ganz egal aufgrund welchen Attributs, mehr Rechte oder Pflichten eingeräumt bekommen sollte. Geht aber nicht. Also ohne Diskussion. Sowohl bei Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen, als auch bei Ungerechtigkeiten gegenüber Männern. Die gibt es auch. Also die gegen Männer - sogar per Gesetz. Wollen aber die meisten (insbesondere Männer) gar nicht wahrhaben.

Um einen gesunden neuen Feminismus omnipräsent zu etablieren, müsste es einen Maskulismus geben, der ebenfalls omnipräsent ist. Männer müssten sich emanzipieren. Denn Männer haben es in der "freien" Gesellschaft heute ebenfalls nicht leichter, als Frauen, auch wenn uns das gerne mit aberwitzigen (Gender-)Studien und (Gender-)Statistiken weißgemacht werden soll.

Wen das Thema wirklich interessiert - Literatur dazu gibt es bei Amazon zu Hauf, Stichwort: Walter Hollstein, Warren Farrell, Arne Hoffmann.

Meine, mit der Überschrift "Schw*nze, Eva Herman, Erzieherinnen: Bitte auf die Feinheiten achten." umschriebenen Kritikpunkte zum Buch, möchte ich wie folgt erläuteren:

1.) "Schw*nze":
Im Buch wird der Penis teilweise als Schw*nz bezeichnet. Von Frauen. Im Gegenzug dazu liest man allerdings im Buch nichts von einer mit einem Fäkalwort betitelten Vagina. Ich empfinde das als Mann als sexistisch und es beleidigt mich. Erst recht von (einer) Frau(en).

Evtl. könnte man hier - wenn wir uns (wie im Buch beschrieben) ebenfalls um das "Binnen-I" bemühen - auf die Wortwahl achten und nicht selbst sexistisch werden, wo's keiner haben will.

2.) "Eva Herman":
Hier ist den Autorinnen der gleiche Fehler (unbewusst ...?) unterlaufen, den die gesamte deutsche Presse (mit wenigen Ausnahmen) eh schon tausende Male wiederholt hat, und gegen den Eva Herman gegen die DPA einen juristischen "Maulkorb" erwirken konnte: Eva Hermans Aussagen, werden in dem Buch "Wir Alphamädchen" schlicht falsch wiedergegeben. Das Buch "Wir Alphamädchen" wurde veröffentlicht, nachdem die lückenhaft, und damit sinnentstellenden, zitierten Aussagen Hermans in der Öffentlichkeit korrigiert wurden.

Es geht hier nicht um meine persönliche inhaltliche Meinung zum Buch "Das Eva-Prinzip" (auch das habe ich gelesen), sondern darum, das man von einem Buch erwarten können sollte, dass es sich auf richtige und ehrliche Quellen und Aussagen stützt.

3.) "Erzieherinnen":
Ein scheinbar unwichtiger, aber in seiner Bedeutung doch relevanter Punkt: Es wird im Buch angemerkt, dass die Sprache weibliche Formen von Berufen (Architekt/Architektin, Müllmann/Müllfrau (letzter Begriff von mir einfach mal wild erfunden) berücksichtigen sollte. Das ist ja auch wünschenswert, denn eine Frau, die studierter Architekt ist, ist ja in Wirklichkeit eine Architektin.

Ohne Frage.

Der Fauxpas unterläuft den Autorinnen allerdings einigen Seiten später selbst: Dort wird im erzieherisch/didaktischen Kontext allgemein aussschließlich über die Berufgruppe der "Erzieherinnen" geschrieben, von Erziehern aber kein Wort. Das untergräbt natürlich die Glaubwürdigkeit der einige Seiten vorher geforderten Feminisierung der Sprache immens.

Gegen Feminismus. Gegen Maskulismus. Für Menschlichkeit.

NACHTRAG VOM 23. SEPTEMBER 2008 (meine Rezension ist jetzt 2 Monate alt):

Der folgende, meiner Ansicht nach, männerfeindliche Artikel wurde von einem der selbst ernannten "Aplha-Mädchen", nämlich Meredith Haaf verfasst und am 21. September 2008 veröffentlicht.

Ich selbst habe das Buch - wie gesagt - gelesen und fand manche Aussagen teilweise sehr gelungen - mit diesem Beitrag enttarnt sich zumindest eines der selbsternannten "Alphamädchen" als männerverachtend und radikalfeministisch.

Aber lesen Sie selbst:

"Heul doch und kauf dir 'nen Dauerlutscher. Oder was soll man sonst zu armen Mann-Opfern sagen? von Meredith

Immer wieder einen Grunzer wert sind ja die feinen Freiheitskämpfer von der Männerrechte-Fraktion. Das sind ungefähr drei Typen in der Bundesrepublik, die sich bei jeder feministischen Diskussion im Internet und, äh, in Berlin, zu Wort melden, um für die Gleichberechtigung der Männer in dieser ach-so-matriarchalischen Gesellschaft einzutreten. Sie finden, Frauen sollten erst mal zum Wehrdienst herangezogen werden, bevor sie hier Lohn-Gleichberechtigung verlangen. Bei Abtreibungsdebatten beklagen sie gern das seelische Trauma des Erzeugers, der, ohmeingott, KEIN MITSPRACHERECHT hat. Sie finden, Jungs werden in der Schule sy-ste-ma-tisch von fiesen Frauenlehrerinnen benachteiligt, überhaupt trippele die (selbstredend schlimm-schlimme) Verweiblichung unaufhaltsam auf Killerstilettos voran. Nämlich hätten Frauen eh schon die Medien im Griff und sogar die CDU mache jetzt frauenfreundliche Politik. Und wo bleiben da die Männer und ihre Rechte? Wir Femi-Nazis, wie sie uns gerne nennen, würden die echte Bestimmung der Frau kaputt machen und den Männern das Leben schwer. Wenn sie schlecht drauf sind, nennen sie uns hässlich. Wenn sie lieb tun, reden sie von der 'wahren Gleichberechtigung' und reden auf die Frauen ein, sie müssten sich für alle Geschlechter einsetzen, wenn sie es ernst meinen. Wenn man aber hinter den Schleier des Gleichheits-Gelabers guckt, muss man immer wieder feststellen, dass es hier um eine extrem reaktionäre Agenda geht, auf der, kurz gesagt, ein fundamentalistische Familienbild über alles gestellt wird.

Leserinnen und Leser, ihr kennt die auch, nicht wahr?

Die Taz ist dem Phänomen MANNdat, 'Väteraufbruch' et. al. nachgegangen und hat das belegt, was eigentlich schon zu vermuten war: nämlich, dass diese Leute aus dem hinterrechtesten Eck kommen und sich insbesondere in der rechtskonservativen Zeitung Junge Freiheit feiern. Als Diskussionspartner sind sie daher nicht wirklich ernst zu nehmen ' zumal sich ihre Argumente ja meistens mit dem kleinen Zeh entkräften lassen. Andererseits zählt der Taz-Autor auch auf, in welchen Leitmedien das Thema 'arme, vernachlässigte, identitätskriselnde Männlichkeit' schon alles aufgenommen wurde:

So profiliert sich Frank Schirrmacher, der Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, mit Klageliedern über den Bedeutungsverlust des Mannes. Schon vor Jahren schrieb er Frauen die öffentliche Deutungshoheit zu - weil sie als Moderatorinnen den politischen Männerrunden die Stichworte liefern. Später machte er Mütter für niedrige Geburtenzahlen verantwortlich - weil sie ihre natürliche Aufgabe als 'Hüterinnen der Flamme' und 'natürlicher Kitt' in den Familien vernachlässigten. Spätestens mit der Zeit-Serie über 'Männer in Not' und nach diversen Spiegel-Titeln über das, 'Was vom Mann noch übrig ist', kann von Medienboykott nun wirklich keine Rede sein.

Und das gibt irgendwie zu Sorge Anlass. Mir wurde neulich auf einer Party klar, wie weit diese Debatte schon vorgedrungen ist. Ein guter Freund, der sehr klug ist, wenn er auch in Frauensachen nicht gerade auf festem Fuß wandert, offenbarte mir in trunkenem Zustand, er sei ja - wie ich! - auch Feminist, also, genauer, Maskulinist. Und das schlimmste daran war, dass er den Unterschied wirklich nicht verstanden hatte (und sich das auch nach meinen Brut-seligen Erklärungsversuchen nicht änderte). Ich muss sagen, in Diskussionen höre ich ' von schlauen Männern ' wirklich oft das Argument, es gehe ja auch um die Männer und man müsse den Männern ja auch helfen, sich in der veränderten Welt zurechtzufinden. Dazu sage ich mittlerweile nur noch: Entschuldigung, aber die Männer müssen das schon vor allem selbst machen. Nicht, dass ich euch nicht anfeuern würde dabei. Aber der Feminismus hat schon mit den Frauen alle Hände voll zu tun ' der kann und will sich nicht auch noch um die schlimmen Sorgen der armen Männis kümmern. Problem ist nur: Was tun, wenn manche Männer sich wirklich einreden, sie seien jetzt die Benachteiligten? Haben wir jetzt dann bald den 'Opfer-Maskulinismus' an der Backe? Und was machen wir dann? Reden? Händchen halten? Hey, coole Jungs ' was sagt ihr dazu? What shall we do with the 'Mann in der Krise'? Gibt's den wirklich? Und wenn ja, wie sieht er aus? (Nicht nur äußerlich, versteht sich. Der Mann von heute hat ja, wie wir wissen, jetzt auch schon mit ähnlichen ästhetischen Ansprüchen zu kämpfen wie die Frau. Der Arme, das wollen wir ja nicht auch noch befeuern.)"
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