| |||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Wintzenried gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 7,80 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
|
Produktinformation
|
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lesevergnügen trotz unsympathischen Protagonisten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wintzenried (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben, Jean-Jaques Rousseau hatte keine schöne Kindheit. Aber damit kann man auch nicht alles entschuldigen. Schon gar nicht, die eigenen fünf Kinder ins Waisenhaus abzuschieben und dann auch noch einen Erziehungsratgeber zu schreiben.Jean-Jaques Rousseau kommt in diesem wunderbar geschriebenen Buch nicht besonders gut weg. Er wird als egoistisch, egomanisch, tyrannisch und hypochondrisch geschildert. Besonders seine langjährige Geliebte behandelt er ausgesprochen mies. Dass sie trotzdem bei ihm geblieben ist, ist mir ein Rätsel. Ebenso rätselhaft ist es, wie ein Mensch, der allen, die ihm Gutes wollen, vor den Kopf stößt, und alles tut, um sich unbeliebt zu machen, trotzdem überleben und sogar berühmt werden konnte. Rousseau war mir noch nie sympathisch. Jetzt weiß ich auch, warum. Und der Autor selbst scheint seinen Protagonisten auch nicht besonders zu mögen, sonst hätte er das Buch nach ihm benannt und nicht ausgerechnet nach seinem Konkurrenten Wintzenried. Aber auch ohne Sympathie für den Protagonisten ist dieses oft sarkastische Buch ein wahres Lesevergnügen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was uns antreibt.........,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wintzenried (Gebundene Ausgabe)
Häufig sehen wir nur die Resultate bahnbrechenden Handelns. Was aber treibt Menschen an, Großes zu tun? Warum bricht der Entdecker in unbekannte Welten auf, warum klettern manche Menschen in die Todeszone jenseits von 8.000 Metern und was treibt den Erfinder an, für eine Idee, für die ihn seine Mitwelt nur belächelt, Vermögen und Reputation aufs Spiel zu setzen?Manchmal sind es vermeintlich kleine Begebenheiten, die eine Glut entfachen, die einen Menschen ein Leben lang Brennen lässt. Und wie gewunden manch ein Lebenslauf mitunter geraten kann, deuten schon die gewundenen Linien auf dem Cover des Romanes an. Diesen Gedanken geht K.-H. Ott in seinem jüngsten Roman am Beispiel des Philosophen und aufklärerischen Vordenkers der Erziehungswissenschaft, Jean-Jacques Rousseau, nach. Der junge Jean-Jacques kommt nicht über die Schmach hinweg, dass, als er von einer Kur zurückkehrt, sein Platz im Bett seiner attraktiven Pflegemutter "Maman" von dem aus Rousseaus Sicht subalternen Friseur und Perückenmacher Wintzenried besetzt, bzw. belegt ist. Nun hat der junge Jean-jacques selbst auch noch keine all zu großen Erfolge in der Welt vorzuweisen, aber um Maman zu beschämen und um ihr zu beweisen, was für eine tolle Partie er gewesen wäre, zieht er hinaus in die Welt. Bis zu diesem Punkt ist "Wintzenried" eine wundervolle, pointiert und humorvoll geschriebene kleine Geschichte. Leider gerät das Leitmotif der ersten Hälfte zusehends in den Hintergrund und der Roman wird zusehends zu einer einfachen Biographie eines überaus unsympathischen, hypochondrischen Zeitgenossen - immer noch nett zu lesen und mit einem Augenzwinkern formuliert, ohne dabei seine Figuren für eine Pointe zu verraten. Aber eben leider ohne die ganz besondere Note des Anfangs. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Too big to fail?,
Rezension bezieht sich auf: Wintzenried (Gebundene Ausgabe)
Vor diesem Buch kann nur gewarnt werden. Wer sich darauf einläßt, der hat eine subkutane Gutmenschschablone zur Hand, die er ohne größere Umstände über jede, jetzt lebende intellektuelle Elite Europas legen kann und dabei rasch herausfindet, wer zum bösgläubigen Wasser-Wein Prediger gehört. Während bei den linken Persilscheinschreibern von wikipedia die Figur vom menschlichen Stinkstiefel Rousseau wie üblich unter den wundervollen moralisierenden Gedankengängen und Schimpforgien des Meisters angehimmelt wird, nähert sich Karl - Heinz Ott seinem Romanhelden sehr privat und sehr gründlich, eben subkutan. Erst kommt das Fressen, dann die Moral, dieses Zitat von Brecht durchzieht nicht nur das Leben von Rousseau in Otts Roman, es ist übertragbar auf die eitlen Mainstream-Gecken der Istzeit. Vor diesem Schriftsteller kann man nicht genug warnen. Er kommt teuer. Alles was er vorher schrieb will man danach auch lesen. Aber, es ist ja Weihnachtszeit!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
|
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|