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Winterschläfer [VHS]
 
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Winterschläfer [VHS]

Ulrich Matthes , Marie-Lou Sellem , Tom Tykwer    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Ulrich Matthes, Marie-Lou Sellem, Floriane Daniel
  • Regisseur(e): Tom Tykwer
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: AVU
  • Erscheinungstermin: 1. April 1999
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RX5T
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.352 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Tom Tykwer ist ein grandioser Regisseur eines ganz von seinen Bildern und seinem Rhythmus lebenden Kinos. Er beherrscht das Handwerk perfekt und versteht es, es in einer Weise zu nutzen, die über alles handwerkliche hinausgeht. Nur kann diese im deutschen Kino der 90er Jahre einzigartige traumwandlerische Sicherheit im Umgang mit den filmischen Mitteln auch zu einem Problem werden, denn sie drängt alles andere leicht in den Hintergrund. Genau das ist bei Tykwers Debüt Die tödliche Maria und bei seinem geradezu überschwenglich aufgenommenen dritten Film Lola rennt passiert. In ihnen führt der Stil ein kaltes und letztlich selbstverliebtes Regiment. Nur bei Winterschläfer, dem dazwischen entstandenen und völlig zu Unrecht weitgehend übersehenen Film, ist Tom Tykwer visionärer Bilderschöpfer und passionierter, seine Figuren wirklich liebender Erzähler.

Fünf Menschen, fünf Schicksale in einem kleinen, verschneiten Bergdorf und Skifahrer-Paradies. Der egomanische Skilehrer Marco (Heino Ferch), René (Ulrich Matthes), der Kinovorführer ohne Kurzzeitgedächtnis, die sinnliche Übersetzerin Rebecca (Floriane Daniel), die in sich verschlossene Krankenschwester Laura (Marie-Lou Sellem) und der innerlich genauso wie finanziell zerstörte Bauer Theo (Josef Bierbichler), ihre Wege kreuzen sich, neue Konstellationen entstehen und bringen Bewegung, aber auch Zerstörung in eine im wahrsten Sinne eingefrorene Welt. Dabei wird ein Autounfall und eine eher unbewusste Fahrerflucht zum Katalysator der Ereignisse. Alles dreht sich schließlich um Vergangenheit und Schuld, Erinnern und Vergessen.

Wie Tykwer das inszeniert als Wechsel von langsamen, eleganten Kamerafahrten und wilder, den Taumel der Gefühle spiegelnder Handkamera-Direktheit, wie er jeder Figur eine Farbe zuordnet, die ihr Innerstes nach Außen kehrt, dafür gibt es im deutschen Kino keinen Vergleich. Erzählung und Erzähltes bilden eine perfekte Einheit, die etwas Hypnotisches hat; und jeder aus dem Ensemble versteht es, seiner Figur eine seltene Komplexität und Ambivalenz zu verleihen, die gerade in unseren heimischen Filmen selten geworden sind. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

Zwei Paare, aufkeimende Leidenschaften, ein furchtbarer Unfall, mordlüsterne Rache. Alles kann passieren in diesem Winter: Liebe, Sex, Tod. Am Ende wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verborgene Könnerschaft, 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Winterschläfer [VHS] (Videokassette)
Das erlebt man ja öfter. Da ist einer wirklich gut. Dann macht er etwas, was ihn berühmt werden lässt und dann muss er/sie mit dieser Erwartung fertig werden und seine Leistungen werden fragwürdiger. Sofort fallen mit die Brüder Taviani ein, die mit Padre Padrone einen grossen Film mit bleibendem Wert geschaffen hatten und dann nach Hollywood gingen oder auch Peter Weir, der in Australien grossartige Filme machte und dann nach Hollywood ging. Bei Tykwer ist dies auch so. Winterschläfer war ein grossartiger Film, aber es gibt ihn nicht einmal auf DVD. Die Winterlandschaft,untermalt mit Musik von Pärt ist schon hinreissend erfasst- ein unterkühltes Ambiente für eine fulminante Geschichte. Dann diese so unterschiedlichen Menschen, die miteinander verstrickt werden, ohne sich dieser Verbindungen wirklich genau bewusst zu sein. Nebem dem grandiosen Bierbichler, der sich in die Rache verbeisst,nachdem sein Kind aufgrund eines Unfalls gestorben ist, ein junger Ulrich Matthes als amnetischer Kinovorführer oder Marie Louise Sellem als eindrucksvolles Original. Die Geschichte entwickelt sich in ihrer eigenen Logik. Jedem das Seine, heisst hier: der, welcher es verdient, bekommt die Sanktion,obwohl er gar nicht schuld ist. Das Schicksal bestraft ihn quasi für eine Lebensschuld. Dies hatte hatte Tykwer in eindrucksvolle Bilder umgesetzt... dann kam "Lola rennt".....
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erfüllt alles, 8. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Winterschläfer [VHS] (Videokassette)
Ein Film, der einen mit seiner erzählerischen Leichtigkeit einfängt und einen mit einer Beiläufigkeit in das Geschehen zieht, die schon erahnen lässt, dass hier mehr eine Rolle spielt, als einem Bilder, Dialoge und Musik zeigen wollen. Die Bilder haben teilweise eine immense Wucht, ebenso wie die Musik, die besser nicht sein könnte. Die Schauspieler verleihen den Charakteren die passende Persönlichkeit, nichts wirkt unpassend, überzeichnet, hergesucht. Ein Film, der vor Ideen und künstlerischen Finessen nur so strotzt. Ich kann sagen, dass dies mit Abstand mein Lieblingsfilm ist, je öfter ich ihn sehe, umso fantastischer finde ich ihn. Es passt eigentlich nicht zu dem Film, dass man weint, aber irgendwie hat er selbst das geschafft beim letzten Mal, wo ich ihn gesehen habe. Es gibt immer Momente in Filmen, die einem sofort im Gedächtnis bleiben, weil einen etwas fasziniert hat, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist - bei diesem Film könnte ich wahnsinnig viele davon aufzählen! Alleine die eingangs erwähnte Leichtigkeit des Anfang ("Ich fahre früher") ist genial und ist neben Szenen wie der Silvesternacht, der Unterhaltung mit der drehenden Kamera, der Nacht im Sleepers, der Farben-Anpassung, des Bar-Spieles und der Foto-Merktechnik einfach alleine stehend beeindruckend, zusammen ergibt sich aber eine "schillernde Kugel".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der geheimnisvolle Lauf der Dinge und die Schönheit des Winters, 20. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterschläfer (DVD)
Ist unser Leben nur eine Aneinanderreihung von bloßen Zufällen oder gibt es eine größere Logik nach der sich alles richtet? Dieser Frage ging Tom Tykwer mit seinem zweiten Film "Winterschläfer" nach und näherte sich dem großen Thema mit einer magischen Bildsprache, die dem großen Werk eine nahezu übersinnliche Schönheit gibt. Auf faszinierende Weise werden die Lebensschicksale fünf unterschiedlicher Menschen in einem verschneiten Dorf miteinander verbunden. Dank der lebensnahen Figuren entsteht daraus ein psychologisch dichtes Kammerspiel, das sich allerdings nicht in seinen intensiven Porträtierungen der einzelnen Charaktere erschöpft, sondern durch seine vielperspektivische Struktur verdeutlicht, wie stark die Leben der Menschen sich gegenseitig beeinflussen. Die erhabene Winterlandschaft bildet dazu den perfekten atmosphärischen Hintergrund und verleiht vielen Stellen eine meditative Ruhe. "Winterschläfer" ist ein hochästhetisches Filmjuwel und eine intelligente Reflexion über den Lauf der Dinge.

"Winterschläfer" beginnt mit einem schweren Autounfall, dessen Folgen das Leben von fünf verschiedenen Menschen beeinflussen werden. Rene (Ulrich Matthes) hat etwas zuviel getrunken und beschließt den Nachhauseweg zu Fuß anzutreten, als er plötzlich vor sich einen nagelneuen Sportwagen mit offener Tür und Schlüssel in der Zündung stehen sieht. Kurzentschlossen beschließt er damit eine kurze Spritztour zu machen. Doch dabei rammt er fast das Auto des Landwirtes Theo (Josef Bierbichler), der mit seiner kleinen Tochter auf den Weg in die Stadt ist. Beide Autos landen im Straßengraben, doch während der verwirrte und verängstigte Rene das fremde Auto, das fast gänzlich unter Schnee begraben wurde, einfach verlässt und zu Fuß nach Hause geht, ist Theo bewusstlos und sein Tochter schwer verletzt. Marco (Heino Ferch) ist indessen stinksauer, weil sein Wagen gestohlen wurde, während er mit seiner Freundin Rebecca (Floriane Daniel) geschlafen hat. Verärgert beschließt er lieber zuhause zu bleiben anstatt sich die Premiere des Theaterstücks mit Rebeccas Mitbewohnerin Laura (Marie-Lou Sellem) in einer Nebenrolle anzusehen. Da Rebecca deshalb nach dem Stück schneller geht, um wieder bei ihren Freund zu sein, bleibt Laura alleine zurück und lernt eben jenen Rene kennen, der ein paar Stunden zuvor noch Marcos Wagen gestohlen hat. Nur kann dieser sich daran nicht mehr erinnern, da sein Kurzzeitgedächtnis nach einer schweren Kopfverletzung nur noch sehr unzuverlässig arbeitet. Der wütende Theo, dessen Tochter nach dem Unfall im Koma liegt, macht sich indessen auf die Suche nach dem Verursacher des Unfalls.

"Winterschläfer" lässt viel Zeit vergehen bis Theo eine Spur finden wird und widmet sich stattdessen intensiv den einzelnen Personen mit ihren Träumen, Sehnsüchten und Problemen. Der zögerlichen Liebesbeziehung zwischen dem angeschlagenen Rene und der verschlossenen Laura steht die hitzige Affäre von Marco und Rebecca gegenüber, während Theo durch den Unfall seiner Tochter in eine tiefe psychische Krise gerät. Und obwohl sich die Menschen wirklich Mühe geben, scheinen macnhe Dinge einfach nicht für sie bestimmt zu sein, während andere wie von selbst zu passieren scheinen. Obwohl sich Rebecca mit aller Kraft um Marco bemüht, kommt es zwischen ihnen zu einem Krach nach dem anderen, während Laura und Rene sich zwar reichlich ungeschickt anstellen, aber dennoch irgendwie immer mehr zueinanderfinden. Es scheint als ob eine seltsame Unvermeidbarkeit das Leben der Menschen im Griff hätte und jeder lernen müsste, sich mit gewissen Dingen, die er nicht ändern kann, abzufinden. Am Ende wird es der von dem Gedanken an Gerechtigkeit getriebene Theo sein, der mit seinem Verhalten ein überraschendes Ende herbeiführen wird. Es scheint als ob sich das Leben der Menschen von dem schweren Unfall auf seine Art wieder erholt und am Ende wird alles auf unerwartete Art ähnlich harmonisch sein, wie die ruhige Winterlandschaft, die das Treiben der Menschen all die Zeit über begleitete.

Um die Unterschiedlichkeit der Figuren zu betonen hat Tykwer den einfachen, aber sehr effektiven Effekt gewählt jeder eine eigene Farbe zuzuordnen. Während die lebensfrohe Rebecca etwa immer in rot zu sehen ist, trägt der kranke Rene konsequent schwarz. Vor dem durch viele Landschaftsaufnahmen als zentrales Element in den Film integrierten weißen Schnee, stechen die Charaktere so richtig heraus. Auch die kunstvollen Wechsel zwischen den verschiedenen Handlungssträngen können sich wirklich sehen lassen. Überhaupt gibt es wahrscheinlich kaum Filme, die den Winter und seine eigentümliche Schönheit so überzeugend und tiefsinnig einfangen.

Gegenüber seinem Debüt "Die tödliche Maria", das stellenweise noch ein wenig zu sehr an Klischees orientiert war, ist "Winterschläfer" ein gewaltiger Schritt nach oben für Tom Tykwer. Obwohl der zweite Film gemeinhin als besonders schwierig gilt, ist hier alles so perfekt durckomponiert und durchdacht, dass man schon von einem Meisterwerk sprechen muss.

DVD: Sehr schönes Bild in 2.35:1 und Englische und Deutsche Untertitel. Als Bonus gibt es einen Audiokommentar von Tykwer und Kameramann Frank Griebe, sowie ein Making Of.
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