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Die Winterprinzessin. Ein unheimlicher Roman um die Brüder Grimm. Taschenbuch – 18. November 2003


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-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 381 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (18. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404150678
  • ISBN-13: 978-3404150670
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.088.190 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.

INTERVIEW:

Wieso schreiben Sie phantastische Romane?

Weil die phantastische Literatur mehr Farben bietet als die realistische. Und weil alles, was wir uns vorstellen und in Gedanken ausmalen können, ebenso real ist wie die konkrete "wirkliche" Welt um uns herum. Unsere Phantasie (d.h. Wünsche, Träume, Ziele) beeinflussen unseren Alltag weit mehr als die konkrete Entscheidung, welches Auto wir uns kaufen. Oder welches Brötchen beim Bäcker.

Immer wieder wird über den Sinn und die "Legitimität" von Fantasy diskutiert. Wie sehen Sie die Rolle der Fantasy heute?

Im besten Fall ist Fantasy Symbolismus, vermischt mit guter Unterhaltung. Manchmal ist sie nur das eine, manchmal nur das andere, und viel zu oft leider keines von beidem. Aber so ist das immer, wenn ein Genre erfolgreich wird. Es gibt gute und schlechte Thriller, gute und schlechte romantische Komödien. Das trifft genauso auf die Fantasy zu. Wenn die Qualität stimmt, muss man über Legitimität nicht diskutieren.

Welches Ihrer Bücher würden Sie am ehesten empfehlen?

Dazu müsste ich den einen speziellen Leser kennen, der diese Frage stellt. Und seine Interessen oder zumindest seinen Geschmack. Generell: ARKADIEN ERWACHT. Fantasy-Fans sind sicher mit der STURMKÖNIGE-Trilogie gut bedient, Horror-Leser mit DIE VATIKAN-VERSCHWÖRUNG, DAS ZWEITE GESICHT oder GÖTTIN DER WÜSTE. Historische Romane mit phantastischem Einschlag: DAS BUCH VON EDEN und LORELEY. (Fast) reine Historie: HERRIN DER LÜGE. Jemandem aus der Gothic-Szene würde ich DIE ALCHIMISTIN empfehlen. Jugendlichen eine der anderen Trilogien. Aber das ist alles sehr verallgemeinernd.

Wie kam Ihnen die Idee zu Ihren ARKADIEN-Romanen?

Ich arbeite seit jeher gern mit mythologischen Elementen. So entstanden irgendwann die Arkadischen Dynastien - eigentlich ein mehr oder minder erfundener Mythos, der aber wie ein echter erscheinen soll. Als mir klar war, dass es um Gestaltwandler aus der Antike gehen würde, die auch in unserer Zeit als Familienclans im Verborgenen weiterexistieren, führte mich das recht schnell zur Mafia - eine der letzten dynastisch organisierten Machtstrukturen der Gegenwart. Zudem fand ich es interessant, dass die Cosa Nostra selbst im Geheimen operiert, zugleich aber den Deckmantel für etwas noch sehr viel Rätselhafteres und Gefährlicheres abgeben sollte.Das war der Hintergrund, den ich mir vage zurechtgelegt hatte. Dann erschien Rosa auf der Bildfläche und krempelte alles um. Plötzlich kreiste die Geschichte vor allem um sie und ihre Beziehung zu Alessandro Carnevare. Das war für mich eines der ersten Male, dass ein Charakter derart zwingend den Plot umgeformt hat. Etwas Ähnliches ist mir nur zwei, drei Mal vorher passiert, vor allem in DIE ALCHIMISTIN. Unter anderem deshalb hat Aura Institoris in ARKADIEN BRENNT einen kurzen Gastauftritt, auch die inhaltlichen Querverbindungen wurden im zweiten Band immer offensichtlicher.

Wie verläuft ein Arbeitstag bei Ihnen?

Aufstehen um sechs, frühstücken, mit dem Hund draußen auf den Feldern spazieren gehen, gegen acht, halb neun am Schreibtisch sitzen und die ersten E-Mails beantworten. Dann überarbeite ich meine Seiten vom Vortag und versuche, zehn neue zu schreiben. Oft klappt das, aber nicht immer, weil ich mich genau wie alle anderen von Anrufen, E-Mails und dem Internet im Allgemeinen ablenken lasse. Es ist in den letzten Jahren auch ein ziemlich hoher organisatorischer Aufwand hinzugekommen, trotz meiner Agentur: Ich schreibe oder überarbeite Rückseitentexte, diskutiere über Coverentwürfe, korrigiere Manuskripte meiner Hörspieladaptionen usw.

Wie lange schreiben Sie im Schnitt an einem Buch?

An ARKADIEN ERWACHT habe ich ungefähr fünf Monate geschrieben - im Anschluss an eine etwa ebenso lange Phase der Konzeption. Ich erarbeite über mehrere Monate ein sehr genaues Exposé der Handlung, das im Fall von ARKADIEN ERWACHT etwa vierzig Seiten dick war. Im Fall von ARKADIEN BRENNT hatte das Exposé rund fünfzig Seiten, beim dritten Band fast sechzig. Die Arbeit daran dauert meist zwischen zwei und vier Monaten.

Sie verwenden oft starke Mädchen und Frauen als Hauptfiguren. Warum entscheiden Sie sich für weibliche Protagonisten?

Die WOLKENVOLK-Trilogie hat einen männlichen Protagonisten, die WELLENLÄUFER- und die MERLE-Trilogien nahezu gleichwertige männliche Nebenfiguren. Frauen schreiben ja auch aus der Sicht von Männern, letztlich ist das gar nicht so schwierig. Man muss sich nur in andere hineinversetzen können, dann spielt das Geschlecht keine große Rolle mehr. Ich weiß nicht genau, woher der Eindruck rührt, dass ich nur über Mädchen und Frauen schreibe. Die Frage danach taucht immer wieder auf. Aber niemand will von J.K. Rowling wissen, warum ihre Bücher "Harry Potter" und nicht "Hermione Granger" heißen.

Haben Sie einen Ratschlag für alle, die mit dem Schreiben beginnen möchten?

Schreiben ist in erster Linie kein Beruf, kein Status, kein Ziel und keine Erfolgsformel - Schreiben ist eine ganz konkrete Tätigkeit. Also erzähle mir keiner: "Irgendwann schreibe ich auch mal ein Buch." Ich sage ja auch nicht zu einem Chirurgen: "Irgendwann arbeite ich auch mal am offenen Gehirn." Wer schreiben will, muss es vor allen Dingen tun. Jetzt. Dann zeigt sich recht schnell, ob man tatsächlich das Talent dazu hat oder nicht. Schreiben bedeutet zu einem erheblichen Teil Selbstdisziplin. Manchmal muss man sich zwingen, sich hinzusetzen und loszulegen. Oder weiterzumachen. Wer das nicht kann, braucht auch nicht davon zu träumen, mal ein Buch zu veröffentlichen.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kai Meyer, Jahrgang 1969, ist Journalist und Verfasser mehrerer Drehbücher. Er sorgte mit zwei historischen Romanen für Aufsehen: DER GEISTERSEHER und DER RATTENZAUBER, kriminalistischen Schauerstücken um Schillers Tod und den Rattenfänger von Hameln. Im Taschenbuch erscheint seine "Neue Historia des Doktor Faustus." Er lebt als freier Schriftsteller bei Köln. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Agilo am 20. September 2004
Format: Taschenbuch
Goethe, Napoleon und das Geheimnis um Kaspar Hauser miteinander zu verbinden und als Klammer die Gebrüder Grimm zu benutzen, das ganze garniert mit indischen und europäischen Geheimbünden, einer exotischen Prinzessin, einem Fakir und einem durchgedrehten Gynäkologen, der sich für einen Schmetterling hält, das ganze hört sich nach unglaublichem Blödsinn an oder einer fantasievollen und originellen Geschichte. Das zweite ist der Fall. Der Autor besitzt genug ironische Distanz und ein ordentliches Maß an Respektlosigkeit gegenüber solchen Größen wie Goethe, benutzt mit den Brüdern Grimm ein "Detektiv"-Gespann, dass nicht ohne Absicht an Holmes/Watson erinnert und baut daraus eine insgesamt ausgesprochen unterhaltsame Lektüre. Das war das erste Buch, dass ich von Kai Meyer gelesen habe, aber es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. Dezember 1999
Format: Broschiert
"Die Winterprinzessin" ist mein Favorit unter den Romanen Kai Meyers. Spannend erzählt und in einem guten Stil geschrieben ist dieses Buch, vom Aufbau-Taschenbuch-Verlag sehr geschmackvoll gestaltet, wirklich wärmstens zu empfehlen. Wieder spielen die berühmten "Märchenbrüder" Grimm die Hauptrolle in einem spektakulären Rätsel um Macht und Intrigen im Europa zur Zeit Napoleons. Geschickt knüpft der Autor zudem an den bekannten Fall um Kaspar Hauser an, der, allen genetischen Analysen zum Trotz, hier noch einmal als badischer Prinz auftreten darf.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von celebros am 28. März 2005
Format: Taschenbuch
Ich bin wie viele andere von einer Sucht nach Büchern von Kai Meyer besessen und das erste Buch das ich von ihm gelesen habe waren "Die Geisterseher" und ich war begeistert von der Idee und der gesamten Geschichte um die Gebrüder Grimm. Als ich dann freudig den nächsten Roman über die beiden versucht habe zu verschlingen, kam ich ins Stocken. Es gibt zwar eine Menge Ideen die alle sehr einfallsreich dargestellt werden, aber insgesamt ist dieses Buch eher langatmig, es zieht sich alles zu sehr in die Länge und man wird nicht in den sonst (bei KM typischen) Strudel aus Spannung, Verwirrung und Geschwindigkeit gezogen, obwohl immer mal wieder kleine Wellen auftauchen. Das Buch erhält drei Sterne, weil die Idee gut ist, aber eben das fehlt was KM Bücher sonst ausmacht: das Verlangen weiterzulesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "germania35" am 31. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Die Grimms? Waren das nicht so beschauliche Märchen-Heinis? Die Autoren dieses Buches zeigen, dass es auch anders geht. Eingebunden in einen spannenden Krimi werden sie hier zum Mittelpunkt eines wirklich gruseligen Buches. Nicht so gut gefallen hat mir, dass die Frauen in diesem Roman wirklich sehr schlecht wegkommen: Ein bisschen mehr Fantasie wäre schon ganz schön gewesen. Dennoch: Lohnt sich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kindle-Kunde VINE-PRODUKTTESTER am 14. Dezember 2010
Format: Taschenbuch
Die Gebrüder Grimm, bekannt durch ihre Märchenbücher, werden in dieser Geschichte in ein großes Abenteuer verwickelt. Auf Empfehlung von Goethe reisen die Brüder Jakob und Willhelm nach Karlsruhe, damit Willhelm eine Stelle als Lehrer am Hof des Großherzogs annehmen kann. Doch so simpel wie die Angelegenheit klingt, ist sie nicht: denn wo ist das Kind, dass unterrichtet werden soll? Und noch viel wichtiger, wer ist es? Warum will jeder verhindern, dass die Gebrüder mehr erfahren, als unbedingt nötig? Was macht eine indische Prinzessin in Karlsruhe? Aus welchem Grund schweben Jakob und Willhelm plötzlich in Lebensgefahr? Eine spannende Jagd beginnt, nach der Wahrheit, dem Kind, der Liebe einer Frau - und die Brüder müssen sich entscheiden, ob sie ihre herzliche Bande zueinander aufs Spiel setzen wollen...

Erstaunlich, aber wahr: Die Winterprinzessin war das erste Buch, das ich von Kai Meyer gelesen habe, aber es wird sicher nicht mein letztes bleiben! Die Geschichte entwickelt eine Geschwindigkeit, die einen völlig in den Bann der Ereignisse zieht, trotzdem werden alle Details und Charaktere sorgfältig ausgearbeitet und im richtigen Maße beschrieben. Auch Personen, die nur kurz im Mittelpunkt des Geschehens stehen, werden dem Leser so nahe gebracht, dass er jegliche Entscheidung und (fast) alle Handlungen nachvollziehen kann. Die Spannung entsteht bereits am Anfang und lässt auch während der weniger ereignisreichen Stellen nicht nach, sondern rückt nur in den Hintergrund. Einzigartig ist auch die grandiose Schreibweise Kai Meyers, die perfekt in die Umgebung und Zeit passt und den Leser glauben machen lässt, Willhelm Grimm würde wirklich gerade seine Geschichte erzählen!

Mein Fazit lautet also: unbedingt lesen!!! Sehr spannend, lustig und interessant!
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