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Winterliebe: eine Anthologie aus fünf sinnlich-romantischen, humorvollen und homoerotischen Love Storys [Broschiert]

Michaela Nelamischkies , Nico Morleen , Karo Stein , Isabel Shtar , Chris P. Rolls , Raik Thorstad
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. Januar 2012
Winterliebe ist eine Anthologie aus fünf sinnlich-romantischen, humorvollen und homoerotischen Love Storys.

Definitionssache von Raik Thorstad
Leif fiebert Weihnachten entgegen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat nur ein Ziel vor Augen: die letzten Tagen im Geschäft überstehen und ins Bett fallen, während der Rest der Welt unter dem Weihnachtsbaum sitzt. Schlecht gelaunt stellt er sich auf Schmerztabletten,Taschentücher und Hustenbonbons ein und bekommt ein Geschenk, mit dem er schon lange nicht mehr gerechnet hat.

Feuersteine von Chris P. Rolls
Feuersteine enthalten ein inneres Feuer, sagt man. Vor Jahren bekam Aischa einen solchen Stein und seither gehen ihr diese besonderen Augen nicht mehr aus dem Sinn. Viel hat sich danach in ihrem Leben verändert. Jeden Weihnachtsmarkt besucht sie in der stillen Hoffnung, diese Augen wiederzusehen. Als sie Lily trifft, muss sie herausfinden, ob das Feuer im Innern des Steins auch stark genug in ihrem Herzen brennen kann.

Mit Plätzchen fängt man Engel von Nico Morleen
Eigentlich liebt Blake die Weihnachtszeit, doch dieses Jahr ist ihm die Lust darauf gründlich vergangen. Das wiederum sieht Cai überhaupt nicht ein ...

Von Rentieren und Ritualen von Karo Stein
Michael war sich sicher, dass er in Robert den Partner gefunden hatte, der perfekt zu ihm passte. Mit dem ersten Advent und einer ungeahnten Überraschung kamen ihm allerdings die ersten Zweifel. Aber manchmal kann eine besondere Bestellung im Internet auch ein ganz besonderes Weihnachtsritual schaffen ...

Weihnachtsmann zu verschenken von Isabel Shtar
Kurz vor Ladenschluss am Heiligabend. Immer noch kein Geschenk für die exzentrische Mutter. Und dann auch noch so ein professioneller Kinderbelüger mit falschem Rauschebart und schlechtem Humor. Gut, dass Judas sowohl ein Gedicht als auch einen speziellen Wunsch parat hat…


Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Winterliebe: eine Anthologie aus  fünf sinnlich-romantischen, humorvollen und homoerotischen Love Storys + Sommerliebe: eine Anthologie aus 8 Gay-Love-Storys + Kavaliersdelikt- Liebe ist universell
Preis für alle drei: EUR 36,85

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Produktinformation

  • Broschiert: 132 Seiten
  • Verlag: Fantasy Welt Zone Verlag; Auflage: 1. (5. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942539519
  • ISBN-13: 978-3942539517
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 16,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 451.375 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Raik Thorstad ist ein Nordlicht, das zwischen seinen Leidenschaften Schreiben und Musik (gelernter Musikalienhändler und Mitarbeiter diverser Musikmagazine) hin- und herpendelt, und sich unlängst für die Feder entschieden hat. Allerdings nicht für ein festes Genre. Psychologie, Historie, Endzeit, Fantasy. Warum sich Grenzen setzen?

Nico Morleen: in Hattingen geboren lebt die Autorin auch heute noch im Ruhrgebiet. Schon seit ihrer Jugend schreibt sie aus Leidenschaft und verfasst seit einigen Jahren hauptsächlich homoerotische Liebes- und Fantasyromane.

Chris P. Rolls: studierte Pädagogik in Hamburg, heute arbeitet sie als Reitlehrerin/Pferdetrainerin und betreibt einen Pferdehof. Schon früh dem Schreiben verfallen, liegt ihre besondere Leidenschaft im Bereich Fantasy und Homoerotik. Nach ihrer Gay Mystic Fantasyreihe "Die Anderen", schreibt sie nun an einer neuen homoerotischen Fantasystory.

Karo Stein: lebt mit Ihrer Familie in einer kleinen Stadt im Harzvorland. Neben Ihrer Familie ist das Schreiben mittlerweile zu Ihrer größten Leidenschaft geworden. Sie hat sich auf homoerotische Belletristik spezialisiert.

Isabel Shtar hat Kunstgeschichte und Klassische Archäologie studiert. Verwurzelt in Norddeutschland gilt ihre Leidenschaft neben dem Schreiben dem Reisen sowie ihrem äußerst gelehrigen, aber nicht immer kooperativen Nymphensittich. Aktuell arbeitet sie an verschiedenen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Definitionssache von Raik Thorstad

24. Dezember

Freunde, es geht mir schlecht.
Mein Körper weiß, dass in zwei Stunden Feierabend ist. Die Bakterien und Viren laden zum gemütlichen Kuscheln in den Ruinen meines Immunsystems ein. Die Nacht war ein Albtraum. Wer nicht durch die Nase atmen kann, hat einen trockenen Mund. Wer einen trockenen Mund hat, muss trinken. Wer niemanden hat, der die Wasserflaschen auswechselt, muss selbst aufstehen. Aber das macht nichts, weil man eh dauernd pinkeln muss. Dazu der Tanz mit der abwechselnd zu warmen oder zu kalten, da verschwitzten Bettdecke, der Wiegeschritt zwischen Schüttelfrost und Verglühen. Ich habe nicht geschlafen, nicht gefrühstückt und kann knapp 39 Grad Fieber aufweisen. Mein Hals ist geschwollen und Husten schmerzt in der Brust.
Ich kann nicht mehr. Ich weiß, das habe ich gestern auch schon gesagt. Aber heute ist es wirklich schlimm um mich bestellt.
Ein Wort zum Thema kranke Männer: Ja, wir sind viel empfindlicher als die weibliche Hälfte der Bevölkerung, die sich tapfer durch PMS und Schwangerschaften schlägt. Wir sind Jammerlappen. Wir markieren den unerschütterlichen Hengst, und sobald wir eine verstopfte Nase haben, liegen wir stöhnend auf dem Sofa und wollen unser Testament aufsetzen. Natürlich ist das von außen betrachtet lächerlich. Aber das ändert nichts daran, dass es uns dreckig geht und wir Schmerzen und Krankheit weitaus schlechter erdulden können als unsere Schwestern, Mütter und Töchter. Warum die Natur das auf diese Weise eingerichtet hat, ist mir ehrlich gesagt egal. Ich weiß nur, dass ich in mein Bett will. Punkt.
Der einzige Grund, warum ich nicht das Handtuch schmeiße, ist, dass wir uns alle wie Schlafwandler durch das Geschäft bewegen. Selbst Maren ist geblieben, obwohl sie kaum noch etwas hört. Mittelohrentzündung nehme ich an. Sie packt Geschenke ein, ich kassiere. Es ist die Hölle auf Erden und hat mit Weihnachten so viel gemein wie ich mit einem Pantoffeltierchen.
Mir ist nicht einmal die Energie geblieben, mich über Last-Minute-Kunden aufzuregen. Meine Müdigkeit hat einen Punkt erreicht, an dem ich mich wie auf Wolken bewege. Ab und an pikst es in meinem Kopf und mir wird bewusst, dass ich so ausgelaugt bin, dass es schmerzt. Dann kehrt die Watte an ihren Platz zurück und ich schwebe mit ihr durch den Morgen des Heiligabends.
Es ist 12.34 Uhr, als Dirk kommt, um das Buch für seine Mutter abzuholen. Ich weiß es auf die Minute genau, da ich meine Armbanduhr nicht aus den Augen lasse. Sie liegt auf dem Kassentisch neben dem Plätzchenkorb, den eine gute Kundin uns als Dankeschön vorbeigebracht hat, weil wir ... ich schweife ab.
Sogar Dirks Erscheinen ist mir nahezu gleichgültig, was viel über meinen gesundheitlichen Zustand aussagt. Ich freue mich für ihn, dass Kati ihr Versprechen wahrgemacht hat. Doch hier und heute ist er in erster Linie ein Kunde, für den ich meine bleischweren Finger an den Scanner heben muss.
„Wow, du siehst ja beschissen aus“, haut er mir um die Ohren. Dieser Satz gehört auf die Liste von Dingen, die niemand gern über sich hört. Schon gar nicht von einem Mann wie Dirk.
Er unterzieht mich einer strengen Musterung: „Wie hoch ist das Fieber denn, hm?“
Ich bewege vage die Hand. Er erwartet eh keine Zahlen. Er will mir nur deutlich machen, wie übel ich aussehe.
Während ich seine Bestellung aus dem Regal fische, wird mir schwindelig. Ich muss mich am Brett festhalten, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Für den Bruchteil einer Sekunde ist mir schwarz vor Augen. Glücklicherweise hat das Regal ein Einsehen mit mir und hält meinem Gewicht stand.
Ich reiche das Buch an Maren weiter, die es mit einem erschöpften Lächeln entgegen nimmt. Es ist eigenartig. Ihre Sommersprossen scheinen mir heute zahlreicher als sonst. Meine Wahrnehmung ist trüb und gleichzeitig selten scharf.
Ich schäme mich ein bisschen vor Dirk. Jeder wird krank. Aber nicht jeder sieht dabei aus wie ein aufgeschwemmter Champignon. Ich schon.
„Hast du bald Feierabend? Das ist ja nicht mitanzusehen. Du gehörst ins Bett“, sagt Dirk leise, während er mir seine EC-Karte reicht.
„In einer Stunde und 41 Minuten“, antwortete ich mechanisch. Gleichzeitig sonne ich mich in seinem Interesse an meiner Person. Vielleicht sollte ich öfter krank werden?
Noch eine Stunde und 40 Minuten, korrigiere ich mich innerlich, als der Betrag abgebucht wird und das EC-Gerät summend die Belege ausspuckt. Maren braucht ein wenig länger. Eigentlich könnte Dirk den Platz vor der Kasse räumen und zu ihr gehen, aber er bleibt stehen und beobachtet mich. Ich bin überrascht, wie mild seine Eispickel-Augen sein können. Schließlich schüttelt er langsam den Kopf, als wäre er zu einem Entschluss gekommen, der ihm nicht gefällt. Unerwartet bietet er mir seine Hand an: „Sieh zu, dass du bald nach Hause kommst, damit sich jemand um dich kümmert.“
Ich greife zu. Seine Finger sind wunderbar kühl, sodass ich sie ihm am liebsten klauen und mir auf die Stirn legen würde. Ich denke daran, dass ich gestern Abend meine Mutter angerufen und den Besuch bei meiner Familie abgesagt habe: „Ich fahre heute nicht mehr heim. Nicht bei dem Wetter und mit Fieber.“
„Heim?“, fragt Dirk verwirrt.
„Zu meinem Clan“, erkläre ich. Meine Denkprozesse sind stark verlangsamt. Woher soll Dirk wissen, dass ich Weihnachten in Ermangelung eines festen Partners bei meinen Eltern verbringe?
„Ach so“, nickt er und lässt sich von Maren seinen Einkauf geben. Sie hat die Tüte vergessen, aber er scheint sich nicht daran zu stören. Zusammen mit seiner wunderbaren Hand verschwindet das Buch in seiner Manteltasche. „Na wenigstens musst du dir keine Gedanken über fehlende Geschenke machen.“ Es klingt nicht sarkastisch, eher nach einem Versuch, mich aufzumuntern.
„Hoffentlich freut deine Mutter sich“, erwidere ich mit einem schwachen Lächeln. „Ich wünsche dir frohe Weihnachten.“
„Ich dir auch. Und gute Besserung.“
Es ist ein eigenartiger Abschied. Ich weiß nicht, warum. Er hat etwas Endgültiges, das tief in mein wehleidiges Herzchen schneidet. Jedenfalls ist mir zum Heulen zumute, als er sich abwendet und geht.
Ich hasse Weihnachten.


Feuersteine von Chris P. Rolls

Ihre Augen hatten Aischa gefangengenommen und wollten sie nicht gehen lassen. Dieses besondere Braun zog sie in ihren Bann. Ein warmer Farbton, der Ruhe, Geborgenheit, Sicherheit versprach.
Aischa bemerkte winzige Fältchen an den Augenwinkeln, bewunderte die wundervollen Wimpern, die Tiefe ihrer Augen. Ihr Gesicht war nicht extrem schön, ungeschminkt, die Haut gerötet von der Kälte, ein winziger, gerade verheilter Kratzer am Kinn, schmale Lippen, eine gerade Nase und hellbraunes, weich fallendes Haar. Sie trug einen warmen Mantel, unter dem verschiedene Stoffschichten zu erkennen waren. Nicht ihrer Farbe, sondern vielmehr ihrer wärmenden Funktion wegen ausgewählt und wenig kleidsam. Bedächtig zog sie ihre dicken, dunkelgrünen Handschuhe aus. Schmale Finger mit kurzen Nägeln kamen zum Vorschein, denen man ansehen konnte, dass sie damit arbeitete und sie nicht in einem Manikürsalon behandeln ließ. Um ihre Beine spielte eine Jeans, die zu weit war, um elegant zu sein. Nichts an ihr war besonders auffällig. Bis auf ihre Augen.
„Können Sie Schönheit erkennen, wenn sie Ihnen begegnet?“, fragte sie Frank ernst. Dieser lachte. Mit einer Spur Spott darin – Aischa kannte sein Lachen, welches höflich klang, immer jedoch eine Prise abfällige Häme enthielt. Ihr war nicht zum Lachen zumute. Sie fühlte sich verunsichert, innerlich bebend und zugleich fasziniert.
„Oh schau, Aischa, hier gibt es Steine zu kaufen“, bemerkte Frank mit demselben Unterton darin. Er hob einen halbierten Stein hoch und musterte ihn mit hochgezogenen Augenbrauen. „Wirklich Steine.“
Es klang ein wenig ungläubig und Aischa löste ihren Blick von der Verkäuferin und wandte ihn ihrer Ware zu. Frank hielt einen Feuerstein in der Hand. Die typische, weiß-schwarze Kruste umschloss ein dunkel gefärbtes Inneres und erinnerte sie...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So kommt man warm durch den Winter! 27. Februar 2012
Von Renke
Format:Broschiert
Nachdem anlesen hier auf Amazon konnte es nicht abwarten, dieses Buch in meinen Händen zu halten.
Es hat mich auch nicht enttäuscht, die Storys sind wieder super und sehr abwechslungsreich.
Die Geschichten sind romantisch,laden allerdings auch zum Schmuzeln ein.Besonders bei der Geschichte "Weihnachtsmann zu verschenken" habe ich Tränen gelacht.
Ich konnte in jede Geschichte abtauchen und dem Alltag eine zeitlang entfliehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mit Literatur-Karies durch den Winter 1. Februar 2013
Von Sabrina
Format:Broschiert
Da ich auch schon "Sommerliebe" gelesen habe und das Buch schön fand, konnte ich nicht daran vorbei mir dieses Buch passend zur kalten Jahreszeit zu zulegen. Als Fazit muss ich sagen: Sommerliebe ist etwas besser. In diesem Buch war mir einfach alles zu niedlich, zu einfach, zu süß. Vielleicht haben die Autoren sich von lieblichen KLängen und Plätzchenmengen der Vorweihnachtszeit mitreisen lassen und mancheiner mag ein Buch passend zu eben diesen Gefühlen der Behaglichkeit, heilen Welt und viiiiiiiiiel literarischem Zucker suchen: der wird hier fündig! Mir persönlich war es dann doch zu niedlich. Einige Charakter wirken dazu nicht ganz durchdacht.

Fazit: Zwischen Lebkuchen und Zuckerstange gut zu lesen, abe rnichts für längeres Vergnügen, da schnell zu viel der rosaroten Welt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln 24. Oktober 2012
Format:Broschiert
Die Geschichtensammlung ist mir vor die Hände gekommen, als ich mich nach Geschichten von Raik Thorstad umgeguckt habe. Allein die Gesichte von eben diesem Autor (Definitionssache) rechtfertigt den Kauf; wie da das Leben eines armen Buchladen-Mitarbeiters beschrieben, gelebt und gelitten wird, ist genial.

Für mich war das eindeutig die beste Geschichte des ganzen Buches, wobei das natürlich reine Geschmackssache ist und bleibt.

Die Gesichte "Feuersteine" von C. P. Rolls ist so gar nicht meins gewesen; das war mir einfach zu klischeehaft und vor allen Dingen auch zu viel "Zuckerguss".

Insgesamt recht unterhaltsam für zwischendurch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade 15. Dezember 2012
Format:Kindle Edition
Nach Sommerliebe habe ich mir nun auch dieses eBook passend zur Jahreszeit zugelegt. Zu den einzelnen Geschichten:

Raik Thorstadt – wenn auch nicht die beste Geschichte der Autorin, so doch wieder gut und definitiv die beste in diesem Band

Chris P. Rolls - von dem Rosamunde-Pilcher- „ich war eine Gräfin“- Einschub abgesehen ganz okay, ein bisschen Klischee und so, aber naja

Karo Stein - mit dem Tiefgang einer Untertasse und zu viel Zuckerguss plätschert es belanglos dahin

Isabel Shtar – irgendwie nicht so richtig stimmig der Held zwischen frech und unerfahrenem 22-jährigem, der wie 15 aussieht – hätte man mehr draus machen können

Nico Morleen – ziemlich nette, süße Geschichte – aber warum es unbedingt amerik. Namen und Bräuche (dazu aber deutsche Plätzchen) sein müssen, bleibt unklar

Im Vergleich mit Sommerliebe sind es mir zu wenige Geschichten, vor allen aber zu wenig gute!!! und viel zu viel Zuckerguss! Die Formatierung des eBooks ist dazu wirklich mangelhaft. Schade.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach köstlich=) 5. August 2012
Von bimpfi
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr unterschiedliche Geschichten, welche nur zwei gemeinsame Themen haben: Weihnachten und gleichgeschlechtliche Liebe. Allerdings so verschieden in Szene gesetzt, dass es unheimlich viel Spaß macht, diese zu lesen.
Zum Inhalt:
Definitionssache: Nachdem ich "Leben im Käfig" von Raik Thorstad gelesen hatte, habe ich mir nur wegen diesem Autor das Buch gekauft und wurde durch diese Geschichte in meiner Meinung bestärkt, dass er ein großartiger Autor ist.
Feuersteine: Eine etwas esoterisch angehauchte Geschichte über den wahren Sinn des Lebens.
Von Rentieren und Ritualen: Einfach köstlich und komisch. Ich habe echt geschaut, ob es diese spezielle Internetseite gibt=) (Ist eine Marktlücke)
Mit Plätzchen fängt man Engel ein: Wunderschön, zum Dahinschmelzen und mit Humor.
Weihnachtsmann zum Verschenken: Locker und leicht geschrieben, aber für mich nicht die beste Geschichte aus dem Buch.
Alles in allem eine Sammlung, welche auch jetzt im August wunderbar zum Lesen ist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich blättere gerade durch das gelesene Buch und bin bisschen grantig mit mir selbst, dass ich es schon durch habe.
War echt lecker! Ich hab`s aber viel zu schnell verspeist.
Das war aber unvermeidlich, schon alleine die Zutaten waren wieder toll und die Mischung des Ganzen dann ganz besonders appetitlich (wie schon in der Sommerliebe).

Ich habe mit dem armen Leif aus Raik Thorstad`s Story mitgelitten (Ein Hoch auf die Heldenfiguren des Einzelhandels!)und mich mit ihm über sein unverhofftes Geschenk gefreut. Dirk kann übrigens definitiv kein Hypochonder sein.

Nicht nur Feuersteine enthalten ein inneres Feuer, auch die erdverbundenheit ausstrahlende Geschichte von Chris P. Rolls. Ja... diese Augen, diese Steine, dieses Leben... ich kann`s Aischa gut nachfühlen.

Mit Karo Stein`s Micha hatte ich aufrichtiges Mitgefühl, oh weh, da müsste ich mich auch erstmal dran gewöhnen. Doppelt hart... überhaupt diese ganze Weihnachtsdeko und dann auch noch von Schwaengelbells...lach..

Nico Morleens Geschichte vom Engel mit der besonderen Liebe zum Plätzchenbacken war für mich die süsseste Zutat in der Winterliebe-Bäckerei. Zum Glück für alle Beteiligten gibt`s überall ungehorsame Zeitgenossen...

Es ist schwer in dieser Sammlung eine Lieblingsgeschichte ausfindig zu machen, doch wer einen jungen Mann mit dem Namen Judas auf den Schoß des Weihnachtsmannes setzt, der kommt alleine schon deshalb auf meinen persönlichen Favoritenplatz. Also Isabel Shtar: Deine Gabe der optimalen Namensauswahl ist hier wieder voll zum Tragen gekommen!

Alles in allem ein empfehlenswertes, kurzweiliges und sehr vergnügliches Leseerlebnis!
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