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Produktinformation
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Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt‘s eh beim Wolfi.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Krimi zum Schmunzeln,
Von
Rezension bezieht sich auf: Winterkartoffelknödel: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Herrlich dieser erfrischend lustige Krimi von Rita Falk. Mit 220 Seiten lässt sich diese Geschichte im Hand um Drehen an einem Tag lesen und danach ist man fast schon traurig, dass das Buch zu Ende ist. Ein Glück nur, dass auf der letzten Seite sich schon eine neue Geschichte anzubahnen scheint, die auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.Die Geschichte spielt in dem bayrischen Ort Niederkaltenbach, das es zwar vom Namen her nicht gibt, aber stellverstretend für alle bayrischen Dörfer steht. Dort ermittelt der Dorfgendarm Franz Eberhofer, der von München in die Provinz strafversetzt wurde. So wirklich zu ermitteln scheint es am Anfang nichts zu geben, doch alleine die Dorfcharaktere wie der Metzger Simmerl oder der Installateur Flötzinger, die in ihrer herrlich typischen bayrischen Art leben, lassen die Geschichte schon interessant werden. Als dann auch noch nach und nach die ganze Familie Neuhofer durch tragische Unfälle stirbt, hat der gute Franz genug zu tun. Denn neben seinem Beruf muss er sich auch noch um seine herzenslustige Familie mit der schwerhörigen Oma, dem invaliden Vater und dem schleimigen Bruder kümmern. Ich musste öfters beim Lesen lachen durch die herrlich bayrische Erzählweise des Polizisten Franz und ich denke die Geschichte ist nicht nur was für bayrische Leser. Ich hoffe es gibt bald eine Fortsetzung und bis es soweit ist, kann man sich die Zeit gut mit dem Ausprobieren der Rezepte beschäftigen, die die Autorin noch im Anhang geschrieben hat. Denn all diese Gerichte werden im Buch von der Oma gekocht, so dass einem beim Lesen des öfteren mal das Wasser im Munde zusammenläuft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Super Buch,
Rezension bezieht sich auf: Winterkartoffelknödel: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Ich habs ja nicht mit Krimis, aber ich hab mich hier wirklich mal von den ganzen Rezis leiten lassen und es nicht bereut. Im Gegenteil: 2. und 3. Teil werd ich auch lesen.Vieles ist vorhersehbar, aber egal. Franz Eberhofer spricht frei Schnauze und wenn wir alle mal ehrlich sind, ist das Leben genau SO! Ich fands lustig zu lesen, die Story ist ganz nett. Wer aber wirklich nur auf die harten Krimis steht, der sollte von dem Buch die Finger lassen. Es geht zwar um Morde und deren Aufklärung, aber eben auf gut bayrisch und mit ganz viel Hausmannskost dazu. Die Oma schiesst den Vogel ab. Die hab ich gleich in mein Herz geschlossen, spätestens aber als sie die Bofrostausgaben der letzten 25 Jahre durchblätterte zwecks Ermittlungen für den Franz! Für diese Art von Humor muss man gemacht sein. Und ich bins-jawohl. Freu mich auf die nächsten Ausgaben vom Eberhofer Franz. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
65 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mal ganz was anderes. Und dabei wirklich hervorragend.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Winterkartoffelknödel: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Tja, da les' ich nun einen bayerischen Provinzkrimi... Das Genre "Regionalkrimi" ist mir dabei durch die mittlerweile neun (?) Lippe-Krimis schon geläufig, ich wusste also, was mich erwartet. Dachte ich. Aber das hier ist nochmal ganz was anderes.Inhaltlich kann ich sagen, dass der Kriminalfall fast wie ein Nebenkriegsschauplatz wirkt. Eher sowas, was die Erzählung zusammenhält, aber nicht irgendwie von besonderer Bedeutungsschwere oder Wichtigkeit wäre. Ein Großteil des Buches wird von den örtlichen Gegebenheiten, dem Miteinander der Dorfbewohner sowie den dienstlichen und privaten Problemen des "Gendarms" bestimmt. Und das mit einem wirklich trockenen Humor. Aber jetzt bitte nicht abwerten deswegen. Ich wohne selbst auf dem Land und habe vieles wiedererkannt. Gut beobachtet einfach, vielleicht hier und da etwas überspitzt, aber immer realistisch. Erschreckend realistisch zum Teil. Vielleicht bin ich da auch im Vorteil: Wer auf dem Land lebt, hat z.B. leicht ein Bild von der Oma, dem Handwerker, dem Wirt vor Augen, da bedarf es keiner seitenlangen Beschreibungen. Stilistisch würde ich mal behaupten wollen, dass Herr Reich-Ranicki darüber die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Soll er doch. Und wie kann man den Stil beschreiben? Klar, einfach, sehr direkt. Ein wenig Mundart ("Lokalkolorit"). Zum Vorlesen durchaus geeignet. Vielleicht sowas wie die "Ligne Claire" des Kriminalromans. Und ich glaube gerne, dass eine Autorenlesung echt ein Erlebnis ist. Was macht den Reiz des Buchs aus? Ich denke, es ist die richtige Mischung aus Inhalt und Stil gepaart mit einer extragroßen Portion Humor. Ich gebe zu, ich habe zwischendurch beim Lesen laut gelacht. Das ist mir bisher nur bei Scheibenwelt-Romanen, "per Anhalter durch die Galaxis" oder dem einen oder anderen Comic passiert. In Zeiten, wo einen Schweden- oder Dänen-Krimis regelmäßig an die Abgründe menschlichen Verhaltens führen, ist dies eine willkommene Abwechslung im Bereich der Krimis. Der Umfang der Geschichte ist mit seinen gut 220 Seiten zwar nicht so riesig, aber man könnte auch sagen: nicht unnötig in die Länge gezogen. Passend zum Inhalt halt. Beschränkt aufs Wesentliche. (Wobei das immer Ansichtssache ist.) Einzig der Preis ist daher ein kleiner Wehrmutstropfen, aber immerhin ist der Verlag nicht so unverschämt, das Buch aufgrund des ausklappbaren Schutzumschlags als "gebunden" zu verkaufen (siehe Pratchetts "Club der unsichtbaren..."). Vielleicht kann man sich das Buch ja auch irgendwo leihen... Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die damit leben können, dass der Kriminalfall nicht unbedingt das Wichtigste in einem Krimi ist. Hoffentlich folgt albald ein zweiter, dritter, vierter Fall. Aber für alle, die ohne die Abgründe menschlichen Verhaltens, viel Blut, Ekel und Spannung nicht können, ist das wohl eher nicht das richtige Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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