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Wintereis: Roman
 
 
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Wintereis: Roman [Gebundene Ausgabe]

Peter van Gestel , Büro Süd , Mirjam Pressler
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 3 (9. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407810407
  • ISBN-13: 978-3407810403
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.042 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter van Gestel
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das ist das Berührendste an diesem Buch: van Gestels Kunst, durch Ungesagtes das Unsagbare zu sagen. Hinter den Worten des Autors wird immer wieder spürbar, wie sehr er seine verwilderten Helden mag. Und wie ernst er sie nimmt. Dazu gehört auch, dass er kein Happy End hinbiegt.« FAZ »Was für eine wundervolle Freundschaftsgeschichte! Was für eine zarte und gleichzeitig herbe erste Liebe! Was für ein Tiefsinniges, kluges, heiteres Buch! Ein Winter mit dickstem Eis, das drei Kinder mit ihrer Freundschaft zum Schmelzen bringt.« Deutschlandfunk »Der niederländische Romancier Peter van Gestel hat ein wunderbares Buch über ein schwebendes Dazwischen geschrieben. … Mirjam Pressler hat der sehr eigenen Sprache, die den Text in Spannung hält und zum Vibrieren bringt, ihre entsprechende deutsche Form gegeben.« Die Zeit »Peter van Gestel hat einen wunderbaren Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft in einer Zeit des Übergangs geschrieben, die durch Trauer nirgendwo erdrückt wird.« Welt am Sonntag »Peter van Gestel verpackt diese anrührende Freundschaft in staunenswerten Bildern. Ein großer Roman der Hoffnung.« Kölner Stadtanzeiger »Van Gestels Stärke sind die geschliffenen Dialoge, schnoddrig, geistreich aber auch einfühlsam im Ton, jeder hat seine Geheimnisse, jeder hat seine Geschichte. (...) Ein historischer Roman mit leisen Zwischentönen.« Tagesspiegel »Van Gestels Erzählung ist ein glühendes Plädoyer für die Freundschaft – und gegen das Schweigen.« Financial Times Deutschland »Eine wunderschöne, behutsam erzählte Geschichte über das Größerwerden in schweren Zeiten und die Freundschaft.« WDR5 »Der geistreiche, anrührende Roman des vielfach preisgekrönten holländischen Autors hat auch zwischen den Zeilen viel zu sagen.« Focus Schule »Peter van Gestel erzählt meisterhaft knapp, seine Figuren sind witzig, altklug, manchmal fast philosophisch in ihren Betrachtungen. Mirjam Pressler erweist sich erneut als einfühlsame Übersetzerin.« Frankfurter Rundschau »Der Ernst dieses Buchs scheint unermesslich – doch gerade, wenn man es am wenigsten erwartet, bricht eine unbändige, minimalistische Komik durch. Kein zufälliges Wort hat Platz in den unerbitterlich genauen Sätzen. In Mirjam Presslers wunderbarer Übersetzung hat diese literarische Energie nichts von ihrer Strahlkraft eingebüsst.« NZZ »Ein berührendes Buch über Schrecken und Hoffnung - und die schwere Zeit des Erwachsenwerdens.« Kurier Wien »Eine leise Melancholie liegt über diesem für die Orginalausgabe mehrfach ausgezeichneten Buch, das in Mirjam Presslers vitaler Übersetzung nie in triefende Sentimentalität oder gar Gefühlskitsch abgleitet.« bz Basellandschaftliche Zeitung »Die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die - sehr zurückhaltend und mit bewundernswerter Leichtigkeit - auch vom Schicksal der holländischen Juden erzählt.« Buch & Maus »"Wintereis" ist ein grandioses Buch der Kindheit und der Erinnerung. Ein Buch, dessen Melodie voll Sehnsucht und Wehmut ist. Ein Buch, das in vielen Passagen eine ungeheure Sinnlichkeit ausstrahlt und ein Buch ganz entgegen seiner frostigen Szenerie-der Wärme. « 1000 und 1 Buch

Kurzbeschreibung

» Ich möchte meine Geschichte erzählen die Geschichte von Zwaan und mir und von Bet und mir und von der Kälte und dem Wintereis in Amsterdam und vom Tauwetter, das allem ein Ende machte. Wie fängt man eine Geschichte an? Ich fangeeinfach mal mit etwas an «Februar, 1947. In Amsterdam herrscht großer Frost, die Grachten sind zugefroren. Der 12-jährige Thomas lernt den gleichaltrigen Zwaan und dessen schöne Kusine Bet kennen. Vielleicht bleibt es ewig Winter , sagt Zwaan. Aber es könnte auch jeden Tag tauen. Dasselbe gilt, so kurz nach Kriegsende, auch für die Gefühle. Jeder der drei vermisst jemanden die Mutter, den Vater und Zwaan sogar beide Eltern, die nicht aus dem Osten zurückkamen.Thomas verliebt sich in die zwei Jahre ältere Bet. Und Zwaan vertraut ihm an, dass er Jude ist und während der deutschen Besatzung in einem Versteck gelebt hat. Und so helfen sich die drei Freunde gegenseitig, das »Wintereis« zum Tauen zu bringen.Eine Geschichte, die von schwierigen Zeiten erzählt, von Kindern, die gelernt haben, niemals ihre Gefühle zu zeigen, und die doch so voller Kraft und Hoffnung sind, wie es nur Kinder vermögen.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wir schreiben das Jahr 1947 und befinden uns in Amsterdam. Ein besonders harter Winter war das 1947, es gab so viel "Wintereis", dass sogar die Amsterdamer Grachten über eine lange Zeit zugefroren waren. Die Geschichte, die der erfolgreiche niederländische Autor Peter van Gestel hier erzählt, spielt nur einen Winter lang, dann verlieren sich die Protagonisten aus den Augen. Wie van Gestel diese Geschichte aber erzählt, so dicht und anschaulich, ist bewegend. Man hat beim Lesen über weite Strecken den Eindruck, der Schriftsteller habe dies alles selbst erlebt, ja, der 12-jährige Thomas, der Ich-Erzähler des Romans, sei identisch mit dem Autor.
Der hat dazu gesagt: "'Wintereis' ist nicht ganz autobiographisch. Ich war ungefähr so alt wie Thomas, aber meine Mutter war nicht gestorben. Man könnte sagen, meine Kindheit war die Quelle der Inspiration, nicht mehr, nicht weniger. Trotzdem: Auf eine bestimmte Art und Weise sind Thomas und ich Zwillingsbrüder."

Thomas ist ein Junge, der in seinem Alter nicht mehr Kind, aber auch noch nicht Jugendlicher ist. Seine Mutter ist bald nach der Befreiung von Nazideutschland an Typhus gestorben, und seit dieser Zeit wohnt er mit seinem Vater allein. Der ist ein liebenswerter Mensch, zu dem sich Thomas auch hingezogen fühlt, doch ist er auch ziemlich unpraktisch und nicht selten recht konfus. Er umgibt sich gern mit leicht verkrachten Künstlern und hat eigene schriftstellerische Ambitionen und Ziele. Doch irgendwie kommt er nicht voran. Immer wieder findet er Aushilfsjobs, die ihn von Amsterdam wegbringen, sodass auch Thomas oft herausgerissen wird aus seiner sozialen Umgebung. Manchmal kann er dann bei seiner Tante Fie wohnen, aber nicht immer.

Als beide im August 1947 von einem Job in Apeldoorn, wo sie bei einem alten Witwer gewohnt haben, nach Amsterdam zurückkehren, findet Thomas einen Brief seines Freundes Zwaan vor, den dieser ihm aus Amerika geschickt hat. Der Inhalt dieses Briefes, der das Buch am Ende abschließt, veranlasst Thomas, seine Geschichte zu erzählen -,
"die Geschichte von Zwaan und mir und von Bet und mir und von der Kälte und dem Wintereis in Amsterdam und vom Tauwetter, das allem ein Ende machte. Wie fängt man eine Geschichte an ?"

Indem man sie so erzählt wie Peter van Gestel, ergreifend und sprachlich so ausgemalt, dass man als Leser das Gefühl hat, man befände sich mittendrin in der Handlung.

Diese beginnt am Anfang jenes Winters 1947, als Thomas den gleichaltrigen Zwaan und dessen Cousine Bet kennen lernt. Thomas, der sich zuvor sehr einsam fühlte und vom Vater immer wieder bei seiner Tante Fie geparkt" wird, freundet sich mit dem zurückhaltenden Zwaan an. Von dem Augenblick an, als deutlich wird, dass Zwaan ein Jude ist, der wie viele andere jüdischen Kinder in den Niederlanden die Nazidiktatur in jahrelang währenden Verstecken überlebt hat, setzt van Gestel beim Leser viel historisches Wissen voraus, das er vom Romantext her nicht näher erläutert. Der Überfall deutscher Truppen auf die Niederlande am 10. Mai 1940, die bald darauf beginnende Verfolgung der Juden und ihre systematische Verbannung aus dem öffentlichen Leben. Die Politik der Nationalsozialistischen Bewegung (NSB) in den Niederlanden, die zwar nie zu einer Massenpartei wurde, dennoch aber durch ihre Kollaboration mit den Nazis für den Tod unzähliger Juden verantwortlich war. Ab Januar 1942 begannen die Deportationen der Juden in Sammellager, vorzugsweise nach Westerbork, von wo aus sie mit Zügen in die Konzentrationslager im Osten gebracht wurden. Die auch heute noch vielen Jugendlichen aus dem Schulunterricht bekannte Anne Frank hat das gleiche Schicksal erlitten und ist den gleichen Weg gegangen.

Viele Juden versuchten sich zu verstecken. Man spricht von etwa
28 000 Untergetauchten, von denen 18 000 überlebten. Die anderen wurden verraten oder entdeckt und sofort in ein KZ gebracht. Es ist sehr erstaunlich, wie viel Menschen in den Niederlanden bereit waren, verfolgten Juden zu helfen, wobei sie sich in große eigene Lebensgefahr brachten. Die schon erwähnte Geschichte von Anne Frank ist nur die bekannteste.
Die Geschichte von Zwaan, die van Gestel hier erfunden hat, ist unzählige Male geschehen und auch schon öfter beschrieben worden. Zwaans Eltern und Bets Vater gehörten, wie Thomas bald herausfindet, zu den 107 000 aus den Niederlanden in die Vernichtungslager Deportierten.

Da aber sowohl Thomas als auch Zwaan damals noch klein waren, steht die Vergangenheit nicht zwischen ihnen. Dennoch nähern sie sich nur langsam einander an und als es Thomas, Zwaan und Bet endlich gelingt, über das eigentlich Unaussprechliche zu reden, antwortet Zwaan auf Thomas Frage, warum all das den Juden widerfahren sei: "Sie sind ermordet worden, weil sie mehr als zwei jüdische Großeltern hatten."
Und auch für den unbändigen Hass und die Judenfeindschaft eines üblen Klassenkameraden, der sie dauernd belästigt, hat Zwaan eine simple Erklärung: "Er hat, glaube ich, mehr als zwei Großeltern, die Juden hassen."

Und dennoch wirkt sie, die Vergangenheit. Immer wieder wird erwähnt, das Thomas als Fünfjähriger einmal im ehemaligen Haus der Familie Zwaans zu Gast gewesen ist. Immer wieder geht es in den Gesprächen der drei Freunde um dieses Haus in der Den Texstraat, bis sie eines Tages zusammen hingehen und den neuen Besitzer mit ihren klugen und direkten Fragen nach der Geschichte des Hauses fast zur Weißglut bringen. Thomas' Vater allerdings spricht nicht über diese Zeit, er lebt in seiner eigenen Welt und schweigt über die Vergangenheit wie fast alle damals.

Als der Vater irgendwann in diesem kalten Winter einen Job bei der britischen Armee in Peine in Moffrika" bekommt, wo er für die Zensur deutsche Briefe lesen soll und kurz vor seiner Abreise Tante Fie erkrankt, darf Thomas für viele Wochen bei Zwaan, Bet und deren Tante Jos wohnen.
Thomas ist in die ältere Bet verliebt, jedenfalls zieht sie ihn magisch an und er sucht dauernd ihre Nähe. Diese Annäherung ist ähnlich subtil und leise geschildert und beschrieben wie die der beiden Jungen.
Aus eigener Kraft und manchmal gemeinsam versuchen sie, für sich einen Weg zwischen den bedrohlichen Rätseln und Geheimnissen der Welt zu finden, die ihnen die Erwachsenen aufladen, weil sie nach den Traumatisierzungen des Krieges vor allem mit sich selbst beschäftigt sind", schreibt Mirjam Pressler, die das Buch meisterhaft übersetzt hat in ihrem wichtigen und mit historischen Hintergrundinformationen versehenen Nachwort. Denn man kann heute nicht mehr davon ausgehen, dass jugendliche Leser sich auskennen in der Geschichte und dem Schicksal der Juden. Fast beiläufig nur erzählt van Gestel deren Geschichte und verschweigt auch Dinge, die nicht ausgesprochen werden können. Doch er erzählt auf diese Weise mehr als man denkt.

Als Thomas den Brief von Zwaan aus Amerika erhält, ist ihre wunderbare gemeinsame Zeit schon längst zu Ende gegangen. Doch vergessen wird sie keiner der drei Freunde. Sie wird sie begleiten für ihr ganzes weiteres Leben.

Vielleicht hinterlässt das Buch auch bei seinen jugendlichen Lesern prägenden Eindruck, denn es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, über die Liebe und die Freundschaft. Alles wichtige Themen in diesem Alter. Wenn sich nebenbei der jugendliche Leser noch gefangen nehmen und betreffen lässt von dem Schicksal der Juden, dann haben Autor und Übersetzerin ihr Ziel erreicht.

Ein wunderbares Buch, dem es über die glänzend geschriebenen und feinfühlig übersetzten Dialoge zwischen den drei Freunden immer wieder eindrucksvoll gelingt, die zaghafte Annäherung, die folgende Freundschaft und die immer im Hintergrund anwesende Vergangenheit lebendig zu machen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fröken
Format:Taschenbuch
Zunächst einmal muss auch ich mich als ältere Leserin outen, wodurch ich natürlich eine andere Ausgangsposition als jugendliche Leser habe. Aber vielleicht hilft dies auch meine Zwiespältigkeit gegenüber diesem Buch zu verstehen.
Einerseits gefällt mir die Geschichte, die Thematik wurde auch in Jugendbüchern inzwischen häufig behandelt, trotzdem schafft der Autor es neue Sichtweisen darzustellen, die ich so zumindest noch nicht oft gelesen habe. Schön!
Das Problem liegt für mich in der Langatmigkeit dieses Buches. Es ist eine interessante Geschichte, jedoch wird vieles nur angedeutet. Dieses Stilmittel mag zwar in gewisser Hinsicht Spannung erzeugen, hier fragte ich mich jedoch während des Lesens, wann wohl endlich mal irgendetwas passieren und nicht nur angedeutet werden würde. Ich als Erwachsene konnte ganz gut mit diesem Manko umgehen, jedoch würde ich das Buch Jugendlichen nur empfehlen wollen, wenn sie absolut begeisterte Leser sind und vielleicht auch schonmal ein bis zwei andere Bücher zur Thematik des Zweiten Weltkrieges und der Judenverfolgung gelesen haben. Um aber einen eingefleischten Nicht-Leser von Büchern zu überzeugen, eignet es sich wirklich nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Freundschaftsbuch 28. Januar 2011
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Krieg ist noch gar nicht so lange her, man steckt noch am Ende der Armut und des kalten Winters, als die 12-jährigen Jungen Thomas und Piet in Amsterdam Freunde werden. Ihre Freundschaft scheint das alles irgendwie zu überdecken. Überhaupt bricht sie auch alte Vorurteile auf, die den Krieg geprägt haben. Die beiden kommen gar nicht auf die Idee, als ob die Religion bzw. Abstammung eines Menschen ein Problem sein könnte. Vielmehr sind sie neugierig, die persönliche Geschichte des jeweils anderen kennenzulernen. Im Fall von Thomas ist das hauptsächlich der Tod seiner Mutter kurz nach dem Krieg sowie seine Erlebnisse mit dem faulen, aber kreativ veranlagten Vater. Piet wiederum hat den Krieg in einem Versteck verbracht, ohne viel von den Geschehnissen mitzubekommen, während seine Eltern deportiert wurden. Das alles wird nur ganz langsam entrollt und durch Erzählungen spaßiger Erlebnisse in der Gegenwart unterbrochen. Denn Thomas' Vater muss zum Arbeiten ins verhasste Deutschland und der Junge zieht kurzentschlossen bei Piet, dessen komischer Tante und ihrer Tochter ein. Alles ist ganz anders als zu Hause und zusammen erobert man sich die Stadt. Und auch wenn immer wieder ernste Dinge passieren, ist die Gruppe in der Lage, die Tragik des Krieges langsam zu über übersteigen und in Richtung Tauwetter aufzubrechen.

Mir hat die Geschichte an sich gut gefallen. Sie ist liebevoll erzählt und spart an grausamen Kriegsdetails. Im Zentrum steht die Freundschaft der beiden Jungen, ihre unterschiedlichen Charakterausprägungen und ihr Zwischendasein zwischen Krieg und Frieden, Kindheit und Erwachsensein. Auf der anderen Seite ist gerade der erste Teil etwas zäh. Wie gesagt, die Geschichte kommt nur langsam vorwärts und ist nicht gerade spannungsgeladen. Am Ende überwiegt aber das Positive. Ab 12.
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