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Winterbirth (Godless World) [Englisch] [Taschenbuch]

Brian Ruckley
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 688 Seiten
  • Verlag: Orbit; Auflage: Reprint (1. Mai 2008)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0316068063
  • ISBN-13: 978-0316068062
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 3,8 x 18,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.572 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Brian Ruckley
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Produktbeschreibungen

From Booklist

Scotsman Ruckley's first novel launches a promising trilogy set in the unromanticized medieval Highlands. The gods and their magic have departed, and grim feuds and endless skirmishing prevail as the weather gets ever colder. Chief among feuding clans are the Haigs, and chief among their warriors is a thane in whom some of the old powers may be awakening. This isn't necessarily good news for the Haig clan, for those powers will make their already murderous battles even grislier. But it isn't bad news for readers, since it makes the book much more difficult to put down. Green, Roland -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

An uneasy truce exists between the thanes of the True Bloods. Now, as another winter approaches, the armies of the Black Road march south, from their exile beyond the Vale of Stones.
For some, war will bring a swift and violent death. Others will not hear the clash of swords or see the corpses strewn over the fields. Instead, they will see an opportunity to advance their own ambitions.
But soon, all will fall under the shadow that is descending. For while the storm of battle rages, one man is following a path that will awaken a terrible power in him -- and his legacy will be written in blood.

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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mathias Ahrens VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Langsam, tut sich was in der Fantasy! Jedenfalls habe ich das Gefühl. Nach Joe Abercrombie und seiner The First Law-Triologie, dessen beide erschienenen Teile ich sehr gerne und freudig überrascht gelesen habe (und erwartungsvoll nach dem dritten, abschließendem Band lechze) hatte ich mir nun als nächstes Winterwende von Brian Ruckley vorgenommen. Und ? Was soll ich sagen? Auch Winterwende/Winterbirth gefällt mir sehr gut!

Wie kommts? Winterwende ist bestimmt kein helles, freundliches Buch in dem die Zwerge, die ollen Orks mal wieder kräftig vermöbeln oder wieder mal ein paar Zufallsbekanntschaften das EINE ARTEFAKTt, welches wieder mal die Welt retten/kann/soll/darf - finden und anwenden müssen.
Nein! Winterwende ist kalt, düster und finster. Hier wird ums Überleben gekämpft. Auf dem Schlachtfeld und im politischen Hick-Hack untereinander. Hier wird den Protagonisten nichts geschenkt. Im Gegenteil. Sogenannte Freunde, haben hier, dass Kaliber von Kollegen, die in anderen Büchern gut und gerne die Bösewichte abgeben würden. Da ist sich keiner richtig grün.
Die Stimmung des Buches geht eher in Richtung George R. R. Martins LIED - was sich allerdings auch in der Namensvielfalt, bzw. deren Länge widerspiegelt. Hier wäre weniger, vielleicht es bisschen besser gewesen - denn sehr übersichtlich ist das nicht.
Brian Ruckley hat sich wirklich Gedanken über seinen Welten-Entwurf gemacht, das merkt man. Es ist schon ziemlich komplex was er uns hier anbietet. Die Politik, Religion, der Fanatismus im Buch hat oft fassbare Bezüge zum heutigen Weltgeschehen. Fremdenhass, Toleranzlosigkeit usw. sind ja alles aktuelle Themen, die sich in Winterwende widerspiegeln ... wenn man es denn sehen möchte.
Aber, auch sonst ist Winterwende bestimmt kein dummes oder gar langweiliges Buch. Brian Ruckley ist nicht auf den Elfen/Trolle/Zwergen Trampelpfad mitgewandert, sondern hat sich eigene intelligente Alternativen gesucht und eine eigenständige Geschichte und somit düstere kalte Welt erschaffen. Eine gottlose Welt. Und so etwas macht mir als Leser viel mehr Spaß, als ständig über verkleidete Adaptionen von Frodo und Co. zu stolpern. Denn vieles was in den letzten Jahren als Fantasy auf den Markt kam (meiner bescheidenen Meinung nach) ... war nichts anders als Nudeln, nur jeden Tag mit einer anderen Soße. Manche machten sich nicht mal die Mühe die Soße zu wechseln. Alles schon tausendmal gelesen. Wirklich ermüdend.

Ruckleys Protagonisten habe allemal das Potenzial sich weiter zu entwickeln. Wohin der Weg sie führen wird ist noch völlig offen. Keiner sollte sich zu sicher fühlen, denn der Grundtenor des Romans ist hart und realistisch. Gefühle, die oft intensiv beschrieben werden, können täuschen und so muss jeder seinen Weg finden mit Enttäuschungen, Verlust, Schmerz und Leid umzugehen um weiter zukommen/bzw. seinen Platz zu behaupten oder zu überleben.
Alles ist noch offen und es würde mich nicht wundern wenn sich wenn in den nächsten zwei Bänden Dinge offenbart würden, die das geschehen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen ließen. Denn bis jetzt handeln alle Akteure, aus ihrer Sicht richtig. Ihre Beweggründe und Motivationen sind klar. Nur hilft die Motivation eines Wolfes, dem Schaf am allerwenigsten, geschweige denn, es könnte sich damit abfinden.

Wenn ich jetzt sehe was an guten Autoren nachwächst, habe ich Hoffnung, dass die Fantasy nicht zu Pop-Corn-Literatur verkommen wird. Lieber strenge ich mich beim lesen etwas an (und wenn ich mich durch ganze Stammbäume mit ellenlangen Namen kämpfen muss) und bekomme dafür neue interessante Ideen und Geschichten erzählt. George R. R. Martin und Steven Erikson waren bestimmt die Vorreiter für diese neue Generation von Autoren, die sich trauen ihre Leser zu fordern.

Winterwende war der erste Teil. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Das Feld ist bestellt (in vielerlei Hinsicht). Warten wir nun mal ab, was uns erwartet. Auf jeden Fall habe ich Brian Ruckley und Joe Abercrombie in Zukunft mit auf der Liste. Und es würde mich freuen wenn noch ein paar neue Autoren dazu kämen.

Winterwende ist nichts für Leser von Mädchen/Märchenfantasy (und das meine ich nicht verächtlich oder diskriminierend. Jeder soll lesen was er möchte und was ihm Spaß macht, klarer Fall). Nur wer strahlende Helden auf starken Rössern erwartet, schmachtende Prinzessinnen und den Hauch von Romantik verspüren möchte und ein Sonnenuntergangs-Happy End erleben möchte, der sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Für alle die sich auf neue Ideen (und ellenlange Namen) einlassen möchten und dafür eine Geschichte mit viel Potenzial für die Folgebände lesen möchten ist Winterwende bestimmt ein guter Auftakt eines viel versprechenden neuen Autors.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ordentlich 2. April 2008
Von freecox
Format:Taschenbuch
Wahrhaftig eine gottlose Welt. Die Götter, enttäuscht über ihre Geschöpfe, ziehen sich zurück und überlassen die Huanin (Menschen), Kyrinin (Elfenartige) und die anderen Rassen sich selbst.
Das geht natürlich nicht gut.
Die Menschen der "Black Road", die aus ihrer alten Heimat vertrieben wurden, wollen sich diese zurückholen und überfallen die "True Bloods". Parallel entzündet sich die Feindschaft zweier Kyrininstämme wieder. Zwischen den Fronten stehen die Na'kyrim, Mischlinge aus Kyrinin- und Huaninblut mit besonderen Gaben. Aeglyss, ein Na'kyrim voller Hass, ist gerade dabei, seine Stärke zu entdecken und bildet eine Partei für sich.
Zu erwähnen ist noch, daß auch die Parteien selbt alles andere als in sich einig sind und daß der jeweilige "Feind" nicht unbedingt gefährlicher als die eigenen Verbündeten ist.
Der erste Band einer offensichtlich auf mehrere Bücher angelegten Saga führt eine ganze Reihe von Personen über die einzelnen Parteien hinweg ein. Orisian und Anyara aus der Haig-Blutlinie überleben den Überfall, den Kanin und Wain aus der Horin-Gyre-Linie auf Seite der Black Road befehligen. Die Kyrinin Ess'yr und Varryn helfen Orisin und Anyara, während Aeglyss zunächst einen Stamm der Kyrinin für die Black Road mobilisiert. Wichtig sind auch ein paar andere Charaktere, deren Darstellung aber den Rahmen einer Rezension sprengen würde.
Zum Glück liefert das Buch eine Liste der Personen mit, auf die man im Verlauf auch ein paarmal zurückgreifen muß.
Man ahnt schon, daß alles sehr düster-episch und breit angelegt ist. Bis die Handlung so richtig in Fahrt kommt und man die wichtigsten Personen unterscheiden kann, ist das erste Drittel des 540seitigen Buches locker vorbei. Das Buch endet dann auch folgerichtig mit einem Cliffhanger.
Die Atmosphäre ist düster und episch, hat mich auch ein paarmal an Williams Osten Ard erinnert. So viel Neues und Innovatives konnte ich aber nicht entdecken. Die Idee mit der Welt ohne Götter wird zumindestens im ersten Band nicht vertieft. Kommt da noch was?
Der Autor hat sicher Potential, und es kann sicher spannend sein zu sehen, wie einige Personen sich in den nächsten Bänden weiterentwickeln. Wünschen möchte ich aber, daß der Autor sich stärker traut, bewährte Pfade zu verlassen und noch mehr seine eigene Stimme findet.
Fazit: Ordentlich, aber (bislang) zu breit und wenig Neues. Einen hoffnungsvollen Extrastern für deas Potential des Autors.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von NMK
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit Winterbirth hat Brian Ruckley meiner Meinung nach einen Erstling vorgelegt, der sich ohne weiteres mit G.R.R. Martins "Das Lied von Eis und Feuer" messen kann.

Schon der knapp 10-seitige Prolog macht Lust auf mehr und ist ein Vorbote der düsteren Geschehnisse, die in "Winterbirth" auf den Plan treten.

Die Welt in Ruckleys Roman ist von den Göttern verlassen worden, nachdem die Huanin (Menschen) und die Kyrinin (ein naturverbundenes Volk), die Whreinin vernichtet haben. Die Huanin und die Kyrinin werden seit dem als die "Tainted Races" (unreinen Rassen) bezeichnet.

Einzig die "Bloods of the Black Road" folgen dem Wort des "Hooded God", der noch angeblich noch auf der Welt wandelt, und werden deswegen aus den Ländern der True Bloods vertrieben.

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die ewige Fehde der "Bloods of the Black Road", die dem "Hooded God" folgen, und den "True Bloods", beides Volksgruppen, die den schottischen oder skandinavischen Klans des Mittelalters ähneln.

Ruckely spinnt seine Geschichte um diesen Konflikt. Dazu gibt er noch eine gute Brise Verrat, Intrigen, Politik (in einem gewissen Sinne), Hass und Krieg.
Seine Story ist - und das finde ich sehr schön - bis auf eine Situation, nicht vorhersehbar. Er baut die Geschichte langsam auf. Dadurch erschliesst sich dem Leser langsam die Welt, in die er beim Lesen eintaucht. Nach und nach fügt er zusätzlich Personen und Orte dem Geschehen hinzu.
Er zeigt wunderbar die Unterschiede im Verhalten der Huanin und der Kyrinin auf.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich abseits der ausgetretenen Fantasypfade bewegen möchte. Wie Martin, Morgan und Abercrombie beschreibt Ruckley eine düstere, lebendige Welt, in der Recht und Unrecht auf gleicher Stufe stehen und man nicht auf den ersten Blick erkennen kann, wer nun "gut" oder "böse" ist, da fast jeder der Fraktionen und Charaktere erklärbare Motive für sein Handeln hat.

Eines noch zum Schluss, das Buch hat einen bösen Cliffhanger!!!!
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