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Winter in Maine
 
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Winter in Maine [Hörbuch-Download]

von Gerard Donovan (Autor), Markus Hoffmann (Erzähler)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 24,99
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 5 Stunden und 24 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: steinbach sprechende bücher
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 18. März 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003D7J3U0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Der Winter in den Wäldern von Maine ist kalt und einsam. Bisher hat das Julius Winsome nicht gestört, er lebt schon lange allein, mit dreitausend Büchern und seinem treuen Gefährten, dem Pitbullterrier Hobbes. Als sein Hund eines Nachmittags offenbar absichtlich erschossen wird, bricht Julius' Welt zusammen.

Es sind tiefsinnige, melancholische und psychologisch brisante Passagen, es ist die grandiose Sprache, die diesen stillen und ergreifenden Roman zu einem Meisterwerk machen.

(c)+(p) 2009 steinbach sprechende bücher

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
105 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein kleines Juwel 17. September 2009
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Julius Winsome lebt in den Wäldern von Maine. Allein. Seit er denken kann. Die Winter sind lang in Maine, doch er spürt keine Einsamkeit, denn er hat seine Bücher und Hobbes seinen Pitbullterrier, der ihm ein treuer Gefährte geworden ist. Als jemand eines Tages scheinbar absichtlich den Hund erschießt, zerbricht etwas in Julius und sein Leben ändert sich dramatisch...

Vorab eine kleine Empfehlung: Wer dieses Buch genießen will, sollte sich die Begründung der Jury die es zum "Buch des Jahre 2008" gewählt hat, erst nach der Lektüre gönnen, denn meiner Meinung nach wird darin sehr viel vom Inhalt verraten.

Julius ist ein Mensch, der in seiner eigenen kleinen Welt lebt, mit ganz eigenen und ungewöhnlichen Denkstrukturen. Ein Außenseiter, dessen Leben sich komplett von dem der Menschen in seinem Umfeld unterscheidet, der immer alles hingenommen und akzeptiert hat, wie es gerade kam, ohne sich Gedanken darum zu machen. Doch nun nach dem Verlust seines Hundes blickt Julius auf sein bisheriges Leben zurück. Ein Leben das von Verlusten geprägt ist. Mutter, Vater und die große Liebe, alles hat er verloren und alles das erlebt man gemeinsam - verliert man zusammen mit dem Protagonisten.

Donovan hat seine Figur trotz dieser Vita sehr arm an Emotionen entworfen, und es ist, als ob er beim Schreiben die Zuständigkeiten aufgeteilt habe: Julius ist für das Erleben zuständig und der Leser hat die Aufgabe, das Erlebte zu fühlen. Die Schönheit der Sätze wirkt wie ein behutsames Kratzen an der Oberfläche, so intensiv, bis die Oberfläche brüchig wird und man den Sinn des Buches sehr nahe an sich heran lässt und irgendwann merkt man, dass man nicht nur über das Verlorene in dieser Geschichte nachzudenken beginnt...

Mein Fazit: Den Titel "Buch des Jahres" der englischen Tageszeitung "The Guardian" hat dieses Meisterwerk meiner Meinung nach uneingeschränkt verdient. Ich konnte einfach nicht genug bekommen von der Sprache in diesem Buch, die einen einwickelt und überwältigt, die den Leser nachdenklich zurück lässt - so schön, so schmerzlich und so nah geht sie. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass so unter die Haut geht, dessen Stimmung mich so einfangen konnte, wie dieses kleine Juwel.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Preuschoff TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
...das waren meine Gefährten in den zwei Tagen, in denen ich das Buch gelesen habe.

Es ist lange her, daß ich eine solche Sprache gelesen habe. Nicht nur, daß man die Kälte fühlt, die Stille des Waldes, nein, auch die Einsamkeit, die Ruhe, die Gelassenheit, die ein Mensch nach 50 Jahren in der Wildnis empfindet - bis hin zu der in seinem Kosmos klaren Selbstverständlichkeit, mit der er aus anderer Sicht moralisch Verwerfliches tut. Man ist verwirrt, hineingezogen, versteht, lehnt ab, ist verwundert, ergriffen, fasziniert, staunt, ist erschüttert...die Aufzählung könnte immer weiter gehen. Der kleine, aber feine Unterschied, ob es sich um einen Hollywood-Reißer handelt oder um eine Novelle...

In der Tat ein kleines Juwel, daß da als schmales Büchlein daherkommt.
Lesen und begeistert sein.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Es ist ein einsamer Mensch, den uns Gerard Donovan in diesem Roman vorstellt: belesen, intelligent, sensibel. Einzig sein Hund Hobbes leistet ihm Gesellschaft in der Einsamkeit Maines, wo sonst nur vereinzelt die Schüsse von Jägern zu hören sind.

Julius Winsome ist 51 Jahre alt und lebt in einer Hütte in den Wälder Maines, am nördlichsten Punkt der USA. Wer hier lebt, legt keinen Wert auf Nachbarn. Schon sein Vater und sein Großvater haben in dieser Hütte gewohnt und schon als Kind hat Julius Shakespeare gelesen und sich an dessen Sprache erfreut, die außer ihm heute niemand mehr versteht.

Eines Tages taucht eine Frau unerwartet aber keineswegs zufällig auf. Doch Claire sucht die Sicherheit eines Mannes, der sie und eine Familie versorgen kann - und verlässt den Einsiedler Winsome nach wenigen Monaten so plötzlich, wie sie gekommen ist. Wer will schon einen Gelegenheitsarbeiter als Ehemann, der nur im Sommer mit Gartenarbeiten seinen bescheidenen Unterhalt für ein ganzes Jahr verdient und im Winter in seinen 3282 Bücher liest und unspektakulär durch die Wälder streift?

Sie hat Winsome jedoch zu seinem Gefährten, den Terrier Hobbes aus dem Tierheim, verholfen. Donovan führt den Leser in die Welt der Hunde ein: Wie bellen, wedeln, tollen und den Menschen Freund sind. So schreibt nur ein Hundefreund.

Hunde sind bedingungslos treu. Und so verschmerzt Winsome den Verlust Claires. Doch als vier Jahre später eines Tages sein geliebter Hobbes grundlos erschossen wird, bricht in ihm eine Welt zusammen: Ein Mann sieht rot.

In literarisch anspruchsvollen Romanen erleben wir Menschen, die mitten in ihrem ansonsten überschaubaren Leben durch ein einziges Ereignis aus der Bahn gerissen werden. Manchmal ist es nur ein Tropfen, der der Fass zum Überlaufen bringt. Durch die jäh entstandene Einsamkeit verliert Julius Winsome seinen Halt.

Mit einem uralten Karabiner aus dem Ersten Weltkrieg geht Winsome auf Rachefeldzug. Völlig kaltblütig tötet er einen Jäger nach dem anderen - immer im Glauben, dieser habe seinen Hund getötet. Aus einem völlig friedfertigen und besonnenen Menschen wird über Nacht ein Serienkiller.

Gerard Donovan ist ein psychologisch tiefgründiger Roman ganz in der amerikanischen Tradition eines Truman Capote (In cold blood") oder eines Georges Simenon gelungen. Dicht, kompakt und doch aufgeladen wirkt die Atmosphäre, eingefärbt von der Trauer des Protagonisten. Und genau so dicht ist auch Donovans Sprache. Ohne jeden Zweifel gehört dieser Roman zu den bedeutendsten englischsprachigen Werken der vergangenen Jahre, eine große literarische Leistung.

Die ungekürzte Lesung wird auf 5 CDs 328 Minuten von Markus Hoffmann vorgelesen. An einem Booklet wurde leider gespart (man hat stattdessen eine Werbebeilage vorgezogen). Hoffmann hat den diesem Buch angemessenen melancholischen Ton gefunden, auch wenn dieser überaus monoton und zuweilen ermüdend ist.
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Ein Buch der Gegensätze aus einem Guss
Ein Freund schenkte mir das Buch, weil er wusste, dass ich gute Sprache liebe. Da ich Bücher insgesamt gerne unvoreingenommen lese, sehe ich mir weder vorher Rezensionen an,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Goblina veröffentlicht
das ist wirklich ein Juwel der Spannungsliteratur -
wie es ein anderer Rezensent nannte - sehr gut und lebendig geschrieben - man fühlt den Winter und die kalten verletzten Gedanken und Handlungen des Mörders - unbedingt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von uwi veröffentlicht
"Zu wenig"
Der Klappentext versprach mehr, als das Buch halten konnte. Einige Passagen sind außergewöhnlich (z. B. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Eloso veröffentlicht
Äußerste Konsequenz
Wohin das führen wird, ist zunächst gar nicht absehbar. Da hört jemand einen Schuss, dann vermisst er seinen Hund. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Horst Werner veröffentlicht
Winter im Herzen
Ein Buch in dem ein halbes Dutzend Männer kaltblütig erschossen wird und das dennoch kein gängiger Serienmörder oder Action Thriller ist, findet man nicht alle... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von LieberLeser veröffentlicht
Ein wenig enttäuschend
Nach all den euphorischen Rezessionen, (Buch des Jahres etc.) habe ich mir mehr doch etwas mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rieger veröffentlicht
Großartiges Buch!
Julius Winsome lebt mit seinem Hund Hobbes in den Wäldern von Maine. Er ist umgeben von 3282 Büchern, die seinem Leben einen tieferen Sinn geben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mina Bibliophilia veröffentlicht
Winter in Maine
Das Buch ist kurzweilig geschrieben, daher schnell gelesen. Ich hatte es an einem Abend durch. Hobbes, der Hund von Julius Winsome, wird kaltblütig aus nächster Nähe... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von B. Kugler veröffentlicht
Maßlos überschätztes Porträt eines Serienkillers
Nur um klarzustellen, worum es in diesem Buch geht (der Klappentext ist mit Verlaub gesagt etwas "blumig"). Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Achim Beyer veröffentlicht
"In der Kälte und dem Alleinsein können nur kurze Sätze...
Solch` treffende Worte, treffsicher wie die Kugeln des Mörders und schneidend wie der kalte Wind in den North Woods von Maine hat Gerhard Donovan in seiner Erzählung... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Regina Berger veröffentlicht
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