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Im Winter ein Jahr

Karoline Herfurth , Josef Bierbichler , Caroline Link    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Karoline Herfurth, Josef Bierbichler, Corinna Harfouch
  • Regisseur(e): Caroline Link
  • Komponist: Niki Reiser
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 28. Mai 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001KZH88Q
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.995 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Im Winter ein Jahr beschreibt emotional mitreissend die Erschütterungen die der plötzliche Tod eines Familienmitglieds auslösen kann. Unterstützt von einem wunderbaren Schauspielerensemble ist Caroline Link (Nirgendwo in Afrika, Jenseits der Stille) ein grosser Film gelungen, vielleicht ihr eindringlichster bislang.

Caroline Link lässt sich viel Zeit für ihre Filmprojekte. Das war schon immer so. Diesmal sind knapp 7 Jahre vergangen, seit dem Oscarprämierten Nirgendwo in Afrika - aber das Warten hat sich gelohnt. Corinna Harfouch spielt Eliane Richter, eine erfolgreiche Innenarchitektin, die bei einem tragischen Jagdunfall ihren 19-jährigen Sohn Alexander verloren hat. Die Trauerarbeit führt sie zu dem zurückgezogen lebenden Porträtmaler Max Holländer (Josef Bierbichler). Sie gibt bei ihm ein grossformatiges Bild in Auftrag, dass den geliebten Sohn und die weniger geliebte Tochter Lilli (Karoline Herfurth) zeigen soll. Holländer stellt Forderungen. Er braucht Fotos von Alexander und will vor allen Dingen Lilli kennenlernen um sich dem Verstorbenen zu nähern. Die 22-jährige Tanzstudentin begegnet dem deutlich älteren Mann zunächst mit Vorbehalten. Doch schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine beinahe schon therapeutisch zu nennende Verbindung.

Im Winter ein Jahr lebt neben dem ausgezeichneten Drehbuch (das übrigens auf dem Roman Aftermath von Scott Campbell beruht) vor allem von seinem erstklassigen Schauspielerensemble. Josef Bierbichler als grantelnder, eremitischer Künstler ist der perfekte Gegenpart zur ruhelosen, in sich gebrochenen Energie von Karoline Herfurth. Ursprünglich als US-amerikanische Hollywoodproduktion mit Sean Penn in der Hauptrolle des Malers angelegt, muss man im Rückblick dafür dankbar sein, dass keine Finanzierung zustande kam. Denn nicht nur die beiden Hauptfiguren sind ideal besetzt, auch in den wichtigen Nebenrollen zeigt Caroline Link ein sicheres Gespür fürs perfekte Casting. Mišel Maticevic in der Rolle des egomanen Don Juan oder Hans Zischler als weltweit gefragter Wissenschaftler der sich in der Rolle des Familienvaters überfordert sieht. Dazu Corinna Harfouch, die ihre Figur wunderbar zwischen lebenspraktischer toughness und tief empfundener Trauer anlegt. Die unerhörte Wahrheit, der Selbstmord des Sohnes, spiegelt am Ende die innere Dynamik einer erstarrten, in sich korrumpierten Familie aus den besten Kreisen. Caroline Link ist mit Im Winter ein Jahr eine der stärksten deutschen Produktion der letzten Jahre gelungen. Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Eliane Richter bittet den Künstler Max Hollander, ein Porträt ihrer beiden Kinder zu malen, der 22-jährigen Lilli, einer talentierten Tanz-Studentin, und des 19-jährigen Alexander, der vor einem knappen Jahr tödlich verunglückt ist. Als Lilli, zunächst lustlos, zu Sitzungen im Studio des Malers erscheint, merkt dieser schnell, dass sie in großen emotionalen Schwierigkeiten steckt und er versucht, die ehemals tiefe Verbindung der Geschwister besser zu verstehen. Es entsteht eine vorsichtige Annäherung zwischen den beiden und das Psychogramm einer komplexen Familie. Am Ende hat das Bild der Geschwister wenig mit dem zu tun, was sich Eliane ursprünglich erhofft hat und kann gerade deshalb den Weg ebnen für einen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kunst als Krisenmanagement 8. Februar 2009
Format:DVD
Mutter Eliane Richter (Corinna Harfouch) erteilt dem eigenbrötlerischen Maler Max Hollander (Josef Bierbichler) den Auftrag, ein Doppelporträt von ihren Kindern Lilli und Alexander anzufertigen. Das Merkwürdige daran: Alexander hat bereits vor einem Jahr Selbstmord begangen.
Hollander willigt dennoch ein und rekonstruiert den Charakter und das Aussehen des toten Jungen mithilfe der Schwester Lilli (Karoline Herfurth), die dem Projekt anfänglich skeptisch gegenübersteht. Doch zwischen den beiden verletzten Seelen, die mit Trauer und Isolation beziehungweise erzwungener Ablenkung zu kämpfen haben, entwickelt sich langsam ein Verständnis für die Last des Anderen, und schließlich wird das Projekt in Angriff genommen.

Caroline Link wechselt häufig den Blickwinkel der Akteure und zeigt somit, wie sehr und inwiefern das tragische Unglück die Beteiligten beeinträchtigt. Der Vater hat eine Affäre, die Mutter überträgt den Druck und die Trauer auf die Tochter, deren Beziehung durch ihre Anhänglichkeit ins Wanken gerät.
Die ganze Familie ist nach außen hin nur noch eine Farce, während sich die einzelnen Mitglieder zunehmend (un)bewusst in einen Strudel der Selbstschädigung begeben.

Der Film ist aber nicht etwa leise und melancholisch, wie man es von der Thematik erwarten könnte, sondern glänzt hauptsächlich durch die facettenreichen Figuren, die sich gegenseitig befördern.

Das Filmerlebnis wird einzig durch die zu häufige, zu offensichtliche Verwendung von Symbolik ein Stück weit geschmälert, allerdings nicht in dem Maße, dass man Abstriche machen müsste.
Einer der besseren deutschen Filme der vergangenen Jahre, was vor allem der Hauptdarstellerin Karoline Herfurth zu verdanken ist, für deren latent verstörten Lilli man den ganzen Film über hofft, dass sie wieder ins geordnete Leben zurückfindet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten deutschen FIlme seit langem! 21. Juni 2010
Format:DVD
Schon der Trailer hat mich auf den Film neugierig gemacht und im Kino habe ich mir Caroline Links Nachfolger zu "Nirgendwo in Afrika" gleich zwei Mal angeschaut. Wunder einfühlsam erzählt die Regisseurin diese tragikomische Geschichte mit einem tollen Schauspieler-Ensemble - allen voran Josef Bierbichler. Gerade seine minimalistische Art zu spielen, verleiht seiner Figur eine wahnsinnige Realität. Der Film wartet außerdem mit großartigen Bildern auf, die auch im Heimkino ihre Wirkung nicht verfehlen.

Die DVD ist gut umgesetzt, obwohl man sich bei den Extras noch ein bissl mehr gewünscht hätte. Trotzdem bleibt "Im Winter ein Jahr" für mich einer der besten deutschen Filme seit langem. Und wir können sehr stolz sein, dass man hierzulande solche FIlme produziert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schweres Thema leicht gemacht 5. Juni 2009
Von GuV
Format:DVD
Eliane Richter gibt ein Bild in Auftrag. Sie möchte ein gemeinsames Porträt ihrer Kinder. Das Problem: Der damals 19-jährige Alexander hat sich vor knapp einem Jahr das Leben genommen. So bleibt dem Maler Max Holländer nur die 22-jährige Lilli als Model. Und die ist von der Idee überhaupt nicht begeistert. Zum einen, weil die von der Mutter stammt, mit der sie im Dauerclinch liegt und dann, weil der Bruder eben tot ist. So wird Holländer eher ungewollt zum ruhenden Pol inmitten der familieren Gewitterstürme, da er als Außenstehender ernsthaft, aber viel emotionsloser mit der Geschichte umgeht. Und mit dem Wachsen des Bildes verändern sich so auch die Verhältnisse innerhalb der zerstrittenen Familie.
Mit erstaunlicher Leichtigkeit hat Caroline Link das schwere Thema umgesetzt und eher untypisch deutsch dem Leben den Vorrang vor dem Grübeln und der Trauer gegeben. Der Streifen ist abwechslungsreich und nimmt mit. Einzig die Länge erweist sich zum Ende hin ein Manko.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen SIGNAL TO NOISE ..............und doch stille
Stille und Kälte dominieren diesen erstklassig besetzten Film von Caroline Link......auch Josef Bierbichler und Karoline Herfurth, zuletzt noch der Song SIGNAL TO NOISE von... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von J. Fromholzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Im Winter ein Jahr(DVD)
Der Film ist sehr einfühlsam und leise.Die Schauspieler sind durchweg sehr,sehr gut.Auch wenn es eher ein trauriges Thema ist,Tod eines Kindes,so ist er dennoch nicht nur... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Angelika Gabius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr ausdrucksstark
Ich hatte die DVD schon einmal, jedoch verliehen und nie wiedergekriegt, weshalb ich sie mir jetzt nochmal angeschafft habe (musste sein! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Julii veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Recht gelungen
Ob die Geschichte so Sinn macht oder Sinn gemacht hätte, muss jeder für sich selbst beurteilen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von tolip veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Horizonterweiterung
Mit diesem realen Film bekommt man in die Sichtweise und Gefühlsebene aller Beteiligten einen Einblick. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Reck Karin veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Ich habe mir diesen Film auch anhand der Sterne die er hat gekauft. Aber das passt hier gar nicht. Ich musste nach ca. 35 min ausschalten.Schlechter Film.
Vor 10 Monaten von stefan3 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen zu oberflächlich
Mir persönlich hat der Film gar nicht gefallen.Zu seicht, zu oberflächlich - so sieht Trauerarbeit im 1. Jahr sicherlich in keiner Familie aus. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Kriegerin des Lichts veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen toller Film
Von mir gibts keine Zusammenfassung- die kann man schließlich auch googlen.. kurz und knackig:
Ich hatte den Film vor Jahren im Kino gesehen und sehr gute Erinnerungen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Anonym veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen besonderes anders!
herausragend wunderbares, ungewöhnlich tiefgehendes filmwerk von caroline link, von der ich bislang nicht wußte, wozu sie fähig ist... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Beatrice Andreae veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Maler, Model und Familie
Karoline Link hat drei Gedankengänge mit einander verbunden. Breiten Raum nimmt die Selbstfindungsphase der pubertierenden Göre Lilly (großartig Karoline Herfurth)... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von zopmar veröffentlicht
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