Winter in Maine: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Winter in Maine: Roman ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Winter in Maine: Roman Gebundene Ausgabe – 14. September 2009


Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 17,95
EUR 17,95 EUR 0,31
66 neu ab EUR 17,95 34 gebraucht ab EUR 0,31

Wird oft zusammen gekauft

Winter in Maine: Roman + Ein bitterkalter Nachmittag: Roman
Preis für beide: EUR 37,94

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag; Auflage: 4. Auflage. (14. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630872727
  • ISBN-13: 978-3630872728
  • Originaltitel: Julius Winsome
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,4 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (119 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 244.087 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Julius Winsome hat den Schuss gehört. Zumindest glaubt er das, denn in den Wäldern von Maine ist kurz vor Winteranbruch Jagdsaison – es hätte also auch jeder andere Schuss gewesen sein können. Sein geliebter Pitbullterrier Hobbes jedenfalls schafft es gerade noch, sich 500 Meter zu ihm hin zu schleppen, bevor er an der aus nächster Nähe kaltblütig in seinen Rücken gefeuerten Schrotflintenladung zugrunde geht. Kurzerhand nimmt Winsome, der in der Einsamkeit mit seinen geerbten Büchern und den antiquierten Worten Shakespeares lebt, sein ebenfalls geerbtes Scharfschützengewehr und macht seinerseits Jagd auf die Jäger. Drei von ihnen erlegt er sofort – auch wenn keiner von ihnen mehr sagen kann, ob er tatsächlich Hobbes’ Mörder war.

„Als ich wieder in der Hütte war und das Feuer schürte, spürte ich zum ersten Mal, dass er mir fehlte, und dieses Gefühl versetzte meinem Herz einen schrecklichen Schlag, denn auf einmal begriff ich die wahre Bedeutung des Wortes ‚tot’. Es bedeutet, dass niemand sieht, wie man lebt und was man tut.“ Es sind melancholische, tieftraurige und psychologisch raffinierte Passagen wie diese, die den stillen, kalten und dennoch herzerwärmenden Roman Winter in Maine des irischen Autors Gerard Donovan zu einem Meisterwerk werden lassen. Von Einsamkeit handelt das Buch, von zerstörtem Glück und Liebe zur Kreatur, aber auch von grausamer Rache und der Verzweiflung eines Mörders, der dank der Ich-Perspektive zur Identifikationsfigur des Lesers wird. So eindringlich hat man von diesen menschlichen Schicksalsthemen Shakespeare’schen Ausmaßes lange nicht mehr gelesen.

2006 wurde die Originalfassung Winter in Maine von der britischen Tageszeitung The Guardian zum Buch des Jahres gekürt. Die kongeniale Übersetzung Thomas Gunkels hätte das gleiche verdient. -- Thomas Köster

Pressestimmen

„Dieses Buch ist irre. …Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie verstehen, warum“ (Christine Westermann/WDR 2)

„Ohne Moral, ohne Wertung. Blutig, berührend. Irritierend, groß.“ (Welt)

"Kann man sich für den Verlust der vollkommenen Liebe rächen? Eine erschreckende und zugleich herzzerreißende Antwort gibt dieser meisterhafte Roman." (Nuala O'Faolain)

"Ein kleines Meisterwerk ... eines jener seltenen Bücher, die lebensklug und dabei höchst unterhaltsam sind." (Colum McCann)

„Julius Winsome übt einen starken Sog auf die dunkleren Winkel unserer Phantasie aus.“ (Booklist)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl-Heinz Heidtmann am 3. Mai 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es ist ein einsamer Mensch, den uns Gerard Donovan in diesem Roman vorstellt: belesen, intelligent, sensibel. Einzig sein Hund Hobbes leistet ihm Gesellschaft in der Einsamkeit Maines, wo sonst nur vereinzelt die Schüsse von Jägern zu hören sind.

Julius Winsome ist 51 Jahre alt und lebt in einer Hütte in den Wälder Maines, am nördlichsten Punkt der USA. Wer hier lebt, legt keinen Wert auf Nachbarn. Schon sein Vater und sein Großvater haben in dieser Hütte gewohnt und schon als Kind hat Julius Shakespeare gelesen und sich an dessen Sprache erfreut, die außer ihm heute niemand mehr versteht.

Eines Tages taucht eine Frau unerwartet aber keineswegs zufällig auf. Doch Claire sucht die Sicherheit eines Mannes, der sie und eine Familie versorgen kann - und verlässt den Einsiedler Winsome nach wenigen Monaten so plötzlich, wie sie gekommen ist. Wer will schon einen Gelegenheitsarbeiter als Ehemann, der nur im Sommer mit Gartenarbeiten seinen bescheidenen Unterhalt für ein ganzes Jahr verdient und im Winter in seinen 3282 Bücher liest und unspektakulär durch die Wälder streift?

Sie hat Winsome jedoch zu seinem Gefährten, den Terrier Hobbes aus dem Tierheim, verholfen. Donovan führt den Leser in die Welt der Hunde ein: Wie bellen, wedeln, tollen und den Menschen Freund sind. So schreibt nur ein Hundefreund.

Hunde sind bedingungslos treu. Und so verschmerzt Winsome den Verlust Claires. Doch als vier Jahre später eines Tages sein geliebter Hobbes grundlos erschossen wird, bricht in ihm eine Welt zusammen: Ein Mann sieht rot.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
125 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eskalina TOP 500 REZENSENT am 17. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Julius Winsome lebt in den Wäldern von Maine. Allein. Seit er denken kann. Die Winter sind lang in Maine, doch er spürt keine Einsamkeit, denn er hat seine Bücher und Hobbes seinen Pitbullterrier, der ihm ein treuer Gefährte geworden ist. Als jemand eines Tages scheinbar absichtlich den Hund erschießt, zerbricht etwas in Julius und sein Leben ändert sich dramatisch...

Vorab eine kleine Empfehlung: Wer dieses Buch genießen will, sollte sich die Begründung der Jury die es zum "Buch des Jahre 2008" gewählt hat, erst nach der Lektüre gönnen, denn meiner Meinung nach wird darin sehr viel vom Inhalt verraten.

Julius ist ein Mensch, der in seiner eigenen kleinen Welt lebt, mit ganz eigenen und ungewöhnlichen Denkstrukturen. Ein Außenseiter, dessen Leben sich komplett von dem der Menschen in seinem Umfeld unterscheidet, der immer alles hingenommen und akzeptiert hat, wie es gerade kam, ohne sich Gedanken darum zu machen. Doch nun nach dem Verlust seines Hundes blickt Julius auf sein bisheriges Leben zurück. Ein Leben das von Verlusten geprägt ist. Mutter, Vater und die große Liebe, alles hat er verloren und alles das erlebt man gemeinsam - verliert man zusammen mit dem Protagonisten.

Donovan hat seine Figur trotz dieser Vita sehr arm an Emotionen entworfen, und es ist, als ob er beim Schreiben die Zuständigkeiten aufgeteilt habe: Julius ist für das Erleben zuständig und der Leser hat die Aufgabe, das Erlebte zu fühlen.
Lesen Sie weiter... ›
6 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Preuschoff am 7. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
...das waren meine Gefährten in den zwei Tagen, in denen ich das Buch gelesen habe.

Es ist lange her, daß ich eine solche Sprache gelesen habe. Nicht nur, daß man die Kälte fühlt, die Stille des Waldes, nein, auch die Einsamkeit, die Ruhe, die Gelassenheit, die ein Mensch nach 50 Jahren in der Wildnis empfindet - bis hin zu der in seinem Kosmos klaren Selbstverständlichkeit, mit der er aus anderer Sicht moralisch Verwerfliches tut. Man ist verwirrt, hineingezogen, versteht, lehnt ab, ist verwundert, ergriffen, fasziniert, staunt, ist erschüttert...die Aufzählung könnte immer weiter gehen. Der kleine, aber feine Unterschied, ob es sich um einen Hollywood-Reißer handelt oder um eine Novelle...

In der Tat ein kleines Juwel, daß da als schmales Büchlein daherkommt.
Lesen und begeistert sein.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tümpelfrosch am 13. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
... und zwar nicht nur in bester Erinnerung, sondern auch allen Flohmärkten trotzend im Bücherregal.
Ich habe es im Winter 09/10 gelesen, sicher die beste Jahreszeit für dieses Werk.

In manchen Reszensionen wird mangende Spannung beklagt ' dies ist kein Krimi ' oder eine oberflächliche Handlung ' gut, dann schlage derjenige ein Buch vor, das mehr Tiefe aufweist. Ich bin gespannt.
Mich hat dieses Buch gefesselt. Selten habe ich mich einem eremitisch lebenden Menschen näher gefühlt, und bin selten mehr in den Ort der Handlung, diese kleine Stadt und das Holzhaus irgendwo in Maine abgetaucht. Für mich war es eine Parabel über die Liebe, die Ungerechtigkeit der Welt, über Zufälle und Verwirrung und Hass ' die in der Summe zu einem nicht nachvollziehbaren Amoklauf führen, der als einziges Ziel das eigene Ende hat.
Dass hier der Tod eines Haustieres der Auslöser ist, ist umso verstörender.
Wenn ein Leben sich nicht richtig entwickeln kann, wenn es im Ansatz stecken bleibt und nur im Kopf (Büchern) stattfindet, ist im Extrem alles möglich.

Ein Buch, das man nicht jedem schenken kann ' und das ist doch wunderbar.
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden