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Winter Journal (Englisch) Broschiert – 14. Mai 2013

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Produktinformation

  • Broschiert: 209 Seiten
  • Verlag: Macmillan USA (14. Mai 2013)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1250035759
  • ISBN-13: 978-1250035752
  • Größe und/oder Gewicht: 10,5 x 2 x 17,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.234 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

Mehr über den Autor

Den ersten Entwurf eines Romans schreibt Paul Auster noch immer mit der Hand, ein echtes Manuskript also. Die Arbeitsweise passt zu dem Autor, der mit seiner Frau zurückgezogen in Brooklyn lebt und nicht gern über seine literarische Arbeit spricht. Geboren wurde Auster 1947 in Newark, New Jersey. Seine Vorfahren waren jüdische Einwanderer aus Österreich. Nach dem Studium fuhr er als Matrose auf einem Öltanker zur See. Von 1971-74 lebte Auster in Frankreich. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Columbia University und war Übersetzer und Herausgeber französischer Autoren. Mit Romanen wie "Mond über Manhattan", "Die Brooklyn Revue" und "Unsichtbar" sowie seiner klaren, bildreichen Sprache avancierte er zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

 • "An incandescent memoir..... In turns contemplative, pugnacious, and achingly tender.... A profoundly beautiful book.... Unstinting passion ... consummate humanity... grace in the unexpected...." - Washington Post
 • "Brief episodes falling like snow outside his Brooklyn window, forming in a collage a portrait of the artist as a young, aging and now old man. Some of these episodes will remain with the reader, like memories of one's own." - Globe and Mail
 • "Auster's ruminations on death, family, memory, and marriage are both poignant and delightful." - The New Yorker -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul Auster is the bestselling author of Sunset Park, Invisible, Man in the Dark, The Book of Illusions, and The New York Trilogy, among many other works. His books have been translated into forty-three languages. He lives in Brooklyn, New York.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 26. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Schon zu Beginn seiner Karriere als Schriftsteller hat Paul Auster das Medium Sprache benutzt, um sein eigenes Leben zu fiktionalisieren und somit zu reflektieren. In The Invention of Solitude setzte er sich mit seiner Familiengeschichte und vor allem mit der Beziehung zu seinem Vater auseinander. In Hand to Mouth rekonstruierte Auster den Beginn seines Schriftstellerlebens, welches unter anderem durch stetige finanzielle Engpässe gezeichnet war. Nun, in "Winter Journal", ist die Gewissheit vor dem immer näherkommenden Ende der eigenen Existenz das strukturgebende Element. Aus der Perspektive des sehr selten verwendeten Du-Erzählers verfasst, begibt sich Auster zu den zentralen sowohl beruflichen als auch privaten Momenten seines Lebens und verbindet sie zu einer nachdenklichen, humorvollen und immer mitreißend zu lesenden Erzählung.

"No doubt you are a flawed and wounded person, a man who has carried a wound in him from the very beginning [...] and the benefits you derive from alcohol and tobacco serve as crutches to keep your crippled self upright and moving through the world" (15). Diese brutal ehrliche Selbstcharakterisierung findet sich gleich zu Beginn von "Winter Journal" und auf den folgenden gut 200 Seiten scheint es so, als versuche Auster, die Ursprünge dieses fehlerhaften Wesens aufzuspüren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Öschelbrunn am 29. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
"... and then hope to go on speaking until there is nothing more to be said. Time is running out, after all".

Ja, das Leben ist endlich. Das Ende kann überraschend kommen, keiner weiß es besser als Paul Auster, dessen Vater und Mutter jeweils ohne lange Leidenszeit von jetzt auf gleich starben. Was sich für viele wie ein Traum vom schmerzfreien plötzlichen Ende anhört, hat für Paul Auster aber auch eine bedrückende Seite: keine Chance mehr haben, Abschied zu nehmen, Dinge geradezurücken oder zu ordnen. Was wenn der Autounfall vor einigen Jahren weniger glimpflich ausgegangen wäre? Was wenn die Gräte vor vielen Jahren nicht auf halber Strecke im Hals stecken geblieben, sondern sich tiefer in Austers Innereien eingegraben hätte? Auster will nicht leiden und schon gar nicht seinen Lieben zur Last fallen, Joubert gibt die Richtung vor: "one must die lovable (if one can)".

"Winter Journal" ist Austers äußerst persönliche Reflektion über sein Leben. Sein 64zigstes Lebensjahr geht zu Ende. Seit Jahrzehnten glücklich verheiratet, schreibt er schon lange nicht mehr nur zum Broterwerb. Man könnte sagen, Auster ist ein glücklicher Mensch und ist sich dessen auch bewußt. Umso mehr als im Rückblick die Weichenstellungen seines Lebens keinesfalls alternativlos gewesen scheinen. Es sind die kleinen Zufälle des Lebens, die absichtlosen Handlungen, die wie riesige Schmetterlingsflügel den Lauf seines Lebens in glückliche Bahnen lenkten. Auster springt durch die Zeiten, erinnert sich der Orte seines Lebens, der Menschen, die sein Leben prägten. Und kommt doch immer wieder in die Gegenwart zurück, in der er fast schon staunend auf sein Leben zurückschaut.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kloy am 12. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es ist kompliziert: Ich liebe Auster und habe alle seine Romane (im Original) verschlungen und Sekundärliteratur angeschafft. Ich wusste also irgendwann, welche und wie er autobiographische Elemente in seinen Fiktionen verarbeitet. Mein Lesevergnügen bestand aber immer und besteht immer noch in seiner Sprache, seine Lakonie, die unübertroffen ist. Ich könnte hunderte Zitate bringen, die einfach atemberaubend sind. Die ich nur anschauen muss, um dann das überwältigende Gefühl zu haben, das Auster bei seiner Gegenwart einer Ballett-Aufführung beschreibt.
Für mich ist -Winter Journal- das mit Abstand schwächste Buch von Auster. Gertrude Stein hat -The Autobiography of Alice B. Toklas- geschrieben - über sich selbst. Sie hat damit aber einen literarischen Kniff angewendet, der erheblich besser funktioniert als das -you- von Auster.
Im -Winter Journal- geht er mir zu freundlich, zu beschwichtigend mit seinem Stoff um: Siri Hustvedt und ihre Familie z. B. kommen ungeheuer gut weg, sein Sohn wird praktisch nicht erwähnt. Ich glaube, Auster gehört zu den Autoren, die einen fiktiven Rahmen brauchen, um gnadenlos gut zu sein.
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Von Alfred J. Kwak am 4. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
This quite passionate book is almost an autobiography written at the relatively tender age of 64 by an icon of American literature, but not quite. He is reticent about his two children and his sister, but quite open about the rest of both his parents' families short histories (and with a terrible family secret revealed only when he was in his early 20s). This reader is struck by PA's powers of memory and the clarity of his making sense of his life at different stages.
Another sign that this is not an autobiography is the near absence of references to what he is most famous for: a New York-based creator of works of art, mostly literature. Not a word about the challenge of the white page or about the books, poems and screenplays he wrote or the films he directed.
At another level this looks like a book of lists, about illnesses, injuries and other medical mishap. A list of all the houses/homes he has lived in, countries visited and for how long or about the number of US states he set foot in (40). A gold mine for future biographers. Towards the end of the book this listing habit returns with PA's favorite sweets, foods and soft drinks and stronger stuff. And his regrets about how harshly smoking has been restricted.
PA's turning point in life was meeting his wife of >30 years, Siri Hustvedt who has also become a highly respected novelist and essayist. PA quotes their daughter describing her identity as `Jewegian', reflecting her dad's Polish Jewish and mother's Norwegian Lutheran roots.
Find PA's title and final words too pessimistic. At 64 most people would rather view themselves as living in the Indian summer or autumn of their lives, not the start of winter. But his Wikipedia entry quotes him as saying that his drawer is empty, he has run out of ideas for another novel...
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