Das Buch ist ein brandaktueller Beitrag zur momentanen Diskussion um Lösungen für eine bessere Zukunft aus der ökonomischen Sicht. Geschichtliche Zusammenhänge schlagen einen Bogen zur momentanen globalen und nationalen Wirschaftssituation. Der Vorschlag zur Lösung für wirtschaftliches Wachstum und damit verbundene soziale Sicherheit ist mit der "Produktiven Wohlstandskomponente" scheinbar klar und einfach. Warum eine solche Ideen noch nicht umgesetzt, geschweige diskutiert worden ist, frage ich mich seither..
Als Rahmenhandlung dient eine Diskussionsrunde mit weltweit führenden
Köpfen aus Politik und Wirtschaft. In einer informellen Diskussionsrunde
werden die verschiedenen Standpunkte diskutiert. So fließen die
unterschiedlichsten, kontroversen konstruktiv in die Idee des Initiators der
Runde, dem Winston, ein.
Angeregt durch diese spannende Darstellung der ökonomischen Historie und der
Idee der "Produktiven Wohlstandskomponente" habe ich, die ich sonst
ökonomischen Themen eher aus dem Weg gehe (was bei mir als Alles-Leserin
fast unmöglich ist), angefangen, mich für dieses Thema sehr zu
interessieren. Schnell habe ich die Hintergründe der brandaktuellen Themen zur Globalisierung, der aktuellen politischen Debatte und der Kulturdebatte verstanden. Somit war Werners "Winstons Masterplan" für mich der Anstoss, mich politisch und kulturell, global und lokal zu interessieren. Ich stelle fest: Wissen macht neugierig auf mehr und definiert die persönliche Position.
Diese Erfahrung, ausgelöst durch "Winstons Masterplan" wünsche ich jedem
Leser und empfehle das Buch wärmstens allen interessierten und besonders
auch den (bis jetzt) weniger an Ökonomie interessierten Lesern.
Ich bin schon heute gespannt auf Hayo Werner's zweiten Roman.