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Winnetou II: Reiseerzählung, Band 8 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke)
 
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Winnetou II: Reiseerzählung, Band 8 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke) [Kindle Edition]

Karl May
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 6,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der große Apatschenhäuptling besteht mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand weitere aufregende Abenteuer. Wir lernen berühmte Westmänner kennen, den Fährtensucher Old Death und den Trapper Old Firehand, und begegnen alten Bekannten: Sam Hawkens, Dick Stone und Will Parker.

Die vorliegende Erzählung spielt Mitte der 60er-Jahre des 19. Jahrhunderts.

"Winnetou II" gehört zu einer dreiteiligen Reihe.
Weitere Bände: "Winnetou I" (Band 7) und "Winnetou III" (Band 9

Über den Autor

Karl May (1842 - 1912) war das fünfte von 14 Kindern einer armen Weberfamilie aus Ernstthal/Sachsen. Vom Studium am Lehrerseminar wurde er zunächst ausgeschlossen, nachdem er Kerzenreste unterschlagen hatte. Später konnte er die Ausbildung fortsetzen, arbeitete nur 14 Tage in seinem Beruf, bevor er wieder des Diebstahls bezichtigt und von der Liste der Kandidaten gestrichen wurde. Wegen Diebstahls, Betrugs und Hochstapelei wurde er in den Jahren darauf immer wieder verhaftet und monatelang festgesetzt. Die Jahre zwischen 1870 und 1874 verbrachte er im Zuchthaus Waldheim. Erst viele Jahre nach dem Erscheinen des akribisch recherchierten Orientzyklus reiste Karl May tatsächlich in den Orient. Karl May war lange Zeit einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller. Er starb1912 in Radebeul.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1. Der Henrystutzen

Als ich mich, durch die Umstände gezwungen, von Winnetou trennte, der dem Mörder Santer nachjagen mußte, ahnte ich nicht, daß es Monate dauern würde, bis ich meinen roten Freund und Blutsbruder wiedersah. Der weitere Verlauf der Ereignisse gestaltete sich nämlich ganz anders, als ich damals dachte.

Wir, Sam Hawkens, Dick Stone, Will Parker und ich, gelangten nach einem wahren Gewaltritt an die Einmündung des Süd-Arms in den Red River, den Winnetou den Rio Boxo de Natchitoches genannt hatte. Hier erwarteten wir, einen Apatschen Winnetous anzutreffen. Leider ging diese Hoffnung nicht in Erfüllung. Wir fanden vielmehr am vereinbarten Ort statt des erhofften Boten die Leichen der beiden Traders, die uns Auskunft über das Dorf der Kiowas gegeben hatten. Sie waren erschossen worden, und zwar von Santer, wie ich später erfuhr.

Da uns der Apatsche keine Weisung hinterlassen hatte, wußten wir nicht, wo er sich befand, konnten ihm demnach nicht folgen und wendeten uns zum Arkansas hinüber, um auf dem geradesten Weg nach St. Louis zu kommen. Es tat mir aufrichtig leid, den Freund jetzt nicht wiedersehen zu können, doch es lag nicht in meiner Macht, das zu ändern. -

Nach langem Ritt kamen wir eines Abends in St. Louis an. Mein erster Gang war zu meinem alten Mr. Henry. Als ich in seine Werkstatt trat, saß er bei der Lampe an der Drehbank und überhörte das Geräusch, das ich beim Öffnen der Tür verursachte.

Auszug

1. Der Henrystutzen

Als ich mich, durch die Umstände gezwungen, von Winnetou trennte, der dem Mörder Santer nachjagen mußte, ahnte ich nicht, daß es Monate dauern würde, bis ich meinen roten Freund und Blutsbruder wiedersah. Der weitere Verlauf der Ereignisse gestaltete sich nämlich ganz anders, als ich damals dachte.

Wir, Sam Hawkens, Dick Stone, Will Parker und ich, gelangten nach einem wahren Gewaltritt an die Einmündung des Süd-Arms in den Red River, den Winnetou den Rio Boxo de Natchitoches genannt hatte. Hier erwarteten wir, einen Apatschen Winnetous anzutreffen. Leider ging diese Hoffnung nicht in Erfüllung. Wir fanden vielmehr am vereinbarten Ort statt des erhofften Boten die Leichen der beiden Traders, die uns Auskunft über das Dorf der Kiowas gegeben hatten. Sie waren erschossen worden, und zwar von Santer, wie ich später erfuhr.

Da uns der Apatsche keine Weisung hinterlassen hatte, wußten wir nicht, wo er sich befand, konnten ihm demnach nicht folgen und wendeten uns zum Arkansas hinüber, um auf dem geradesten Weg nach St. Louis zu kommen. Es tat mir aufrichtig leid, den Freund jetzt nicht wiedersehen zu können, doch es lag nicht in meiner Macht, das zu ändern. -

Nach langem Ritt kamen wir eines Abends in St. Louis an. Mein erster Gang war zu meinem alten Mr. Henry. Als ich in seine Werkstatt trat, saß er bei der Lampe an der Drehbank und überhörte das Geräusch, das ich beim Öffnen der Tür verursachte.

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