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Old Shatterhand (Lex Barker), der als Vermessungstechniker für die Gesellschaft arbeitet, durchschaut den Plan und sucht Kontakt zu den Indianern, um mit diesen gemeinsame Sache gegen die Gangster zu machen. Als es ihm gelingt, deren Anführer Winnetou (Pierre Brice) vom Marterpfahl feindlicher Kiowa zu befreien und von seinen guten Absichten zu überzeugen, wird die Luft für Santer langsam dünn, doch hat auch der Outlaw noch ein As im Ärmel.
Prachtvolle Landschaftsaufnahmen, gewaltige Massenszenen, ein durchgehend spannendes, dem Original zwar nicht gerecht werdendes, aber dennoch überzeugendes Drehbuch und zahllose, für ihre Zeit außerordentlich spektakuläre Actionszenen machen den zweiten Karl-May-Western nach Der Schatz im Silbersee und kommerziell erfolgreichsten Beitrag der gesamten Serie zu einem zeitlosen Filmvergnügen, das bis heute nichts von seinem romantischen Reiz eingebüßt hat. Pierre Brice und Lex Barker setzen als Blutsbrüder die Helden-Maßstäbe für kommende Attraktionen, während Mario Adorf mit seiner burschikosen Art dem Bösewicht eine angenehm komische Note verleiht. Filmhistorisch bemerkenswert auch deshalb, weil ein zentraler evolutionärer Vorgänger des späteren Italowestern. Pflichtprogramm (nicht nur) für Westernfreunde.
Winnetou 2. Winnetou und Old Shatterhand laden zur Konferenz, in der die Indianerhäuptlinge verschiedener Stämme mit weißen Politikern und Generälen einen endgültigen Friedensvertrag aushandeln sollen. Torpediert werden die diplomatischen Bemühungen von dem skrupellosen Geschäftsmacher Forrester (Anthony Steel) bzw. seiner zu jeder Schandtat, inklusive Kindsmord, wild entschlossenen Söldnerbande. Nichts benötigt Forrester, der die auf dem Gebiet der Ponca befindlichen, reichen Ölvorkommen auszubeuten gedenkt, weniger als Entspannungspolitik. So metzeln, just als Winnetou bereit ist, zu Gunsten des Friedens seine angebete Ribanna (Karin Dor) kampflos an einen kaum minder heftig in die Squaw verschossenen Weißbrot-Leutnant (der junge Terence Hill, hier noch Mario Girotti) abzutreten, Forresters Meuchelmörder einen friedlichen Siedlertreck nieder und schieben die Schuld dafür nichts ahnenden Indianern in die Schuhe. Old Shatterhand, mehr oder weniger zufällig einziger Zeuge der Übeltat, hat von nun an alle Hände voll zu tun, mit Hilfe seines roten Bruders die unvermeidbar scheinende Eskalation der Ausschreitungen abzuwenden. Ganz nach dem Erfolgsmuster von Vorgänger Winnetou servierte Deutschlands fleißigster Genre-Filmer Harald Reinl (Rosen-Resli, Der Frosch mit der Maske) nur ein knappes Jahr später den kaum minder unterhaltsamen Nachfolger. Erneut angesiedelt vor der pitoresken Felsenlandschaft Dalmatiens hält das farbenprächtige Westerngetümmel sowohl in punkto Aufwand als auch bei den dargebotenen Stunts und Actionszenen mit jeder amerikanischen Pferdeoper der frühen 60er-Jahre mit.
Winnetou 3. Wieder einmal stiften weiße Banditen in Diensten skrupelloser Geschäftsleute Mord und Totschlag im Indianerrevier. Es gilt, Indianer gegen Bleichgesichter aufzuhetzen und einen vernichtenden Armee-Einsatz zu provozieren. Ausführender Oberschurke ist der mit allen Wassern gewaschene Outlaw-Leader Rollins. Sofort eilen Winnetou und Old Shatterhand im Auftrag des Gouverneurs zu Friedensverhandlungen mit den aufständischen Jicarillo, doch lässt der clevere Rollins den Sohn des Jicarillo-Häuptlings Weißer Büffel ermorden und alles so aussehen, als habe Winnetou die Schandtat begangen. Zwar kann Winnetou dem Marterpfahl der Jicarillo mit Hilfe von Sam Hawkins entkommen, doch wartet in den Bergen die Kugel eines Mörders auf den tapferen Apachen.
Der letzte Teil des Winnetou-Zyklus stürzte zwar das Kinopublikum in Tränenströme, doch die höchst erfolgreiche Serie von Winnetou-Filmen war damit noch lange nicht beendet, es gab ja noch genügend andere Stoffe mit dem von Pierre Brice so perfekt verkörperten Indianer. Breit angelegte Nebenstränge, in denen Witzfiguren wie der immens populäre Sam Hawkins (gespielt von Ralf Wolter) reichlich Gelegenheit zur Selbstdarstellung erhalten, lassen bereits ahnen, wohin die Reise in späteren May-Verfilmungen geht, doch noch sorgt die umsichtige Hand Harald Reinls für dramaturgische Ordnung, opulente Bilder und rundes Vergnügen. Für Fans unverzichtbar. --Thomas Abel
Die Restaurierung ist eine Wucht und das Zusatzmaterial nicht nur für Fans klasse. So müßten alle DVDs sein. Hier können sich besonders die großen Filmverleihe eine dicke Scheibe von der Kinowelt abschneiden. Auch sehr sehenswert sind die (Stand-) Bilder, oft in schwarz-weiß, die wunderbar zur Atmosphäre beitragen. Danke an die Neuherausgeber.
Obwohl die drei DVD-Scheiben so konzipiert wurden, daß sie auch einzeln verkauft werden können, ist der Dreierpack natürlich besonders schmuckvoll, und das nicht nur preislich gesehen.
Wie schon jemand sagte: jetzt müßten auch noch alle anderen Karl-May-Filme auf DVD herauskommen, und zwar wirklich alle, also auch die vielen spannenden Geschichten im fernen Orient und Arabien. Hoffen wirs.
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