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WinneToons - Die Welt von Karl May
 
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WinneToons - Die Welt von Karl May

Sascha Draeger , Marco Kröger , Gert Ludewig    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sascha Draeger, Marco Kröger, Michael Lott, Wolf Rahtjen
  • Regisseur(e): Gert Ludewig
  • Produzenten: WinneToons
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 3. April 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 75 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006ZY4W
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.383 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand begeistern auch über 100 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung noch ihr Publikum. Bereits in den 60er-Jahren eroberten die beiden Helden in der Gestalt von Pierre Brice und Lex Barker die große Leinwand. Nun erwecken die Winnetoons als Zeichentrickfiguren die Welt von Karl May wieder zum Leben.

Der deutsche Ingenieur Charly kommt als Greenhorn Mitte des 19. Jahrhunderts in den Wilden Westen. Als Landvermesser soll er den Westen für die Eisenbahn erschließen. Gemeinsam mit seinen Freunden Sam Hawkens, Hobble-Frank und Tante Droll gerät er dabei in gefährliche Abenteuer. Aber nicht nur die Natur macht ihnen Schwierigkeiten: Auch Santer, der verbrecherische Anführer der Holzfäller, hat es auf Charly abgesehen. Santer hat sich mit dem verräterischen Häuptling Mattho-Shi verbündet, um die weißen Siedler und die Indianer gegeneinander aufzubringen. Als Charly, der wegen seiner ungeheuren Schlagkraft den Ehrennamen Old Shatterhand erhält, die schöne Indianerin Nscho-Tschi vor einem riesigen Grizzly-Bären rettet, lernt er ihren Bruder Winnetou kennen. Bevor die beiden als Blutsbrüder gemeinsam gegen das Böse ankämpfen und allen Menschen den Frieden bringen, müssen sie jedoch noch viele weitere Abenteuer bestehen.

Das Zeichentrickabenteuer basiert sehr lose auf Motiven des ersten Winnetou-Bandes. Wahre Karl-May-Fans werden die Geschichte kaum wieder erkennen. Die Winnetoons sind die peppig modernisierte und kindgerecht bearbeitete Version des Abenteuerklassikers, die sich nur rudimentär einiger Handlungselemente des Originals bedient. Winnetous Schwester Nscho-tschi hat -- wie in einem Disney-Film -- nun zwei lustige Sidekicks: Stinktier Whiskey und der Kojote Fastfood sind immer zu lustigen Streichen aufgelegt.

Selbstverständlich stirbt Nscho-tschi auch nicht, da man Kindern offenbar das Thema Tod nicht zumuten wollte. Winnetous Vater Intschu tschuna taucht ebenso wenig auf wie Will Parker oder Dick Stone, die eigentlich ein untrennbares Kleeblatt mit Sam Hawkens bilden. Aber wen das nicht stört beziehungsweise wer das Original gar nicht erst kennt, erhält ein spannendes Zeichentrickabenteuer, das eine neue Generation von Zuschauern für die Welt von Karl May gewinnen wird. Der Titelsong "Ride The Hurricans Eye" stammt von der schwedischen Band Rednex. Geeignet ab acht Jahren. --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Storyboards, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: This is a German animated production of the well known story of the fictive characters Winnetou and Old Shatterhand, by German author Karl May. An author who wrote several stories about Winnetou and Old Shatterhand, who are a rail road constructor and chief of the Apaches, who become blood brothers after saving each others life at several occasions. ...WinneToons

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eljoris
Format:DVD
Die Idee, Charaktere und Motive von Karl May in Zeichentrickfilmen zu präsentieren, die sich zudem von so manchem "trash" vieler Zeichenfilmproduktionen abheben, halte ich für sinnvoll und begrüßenswert. Viele Kinder und Jugendliche lernen die Welt von Karl May kaum noch kennen, und "Winnetoons" könnte vielleicht das Interesse des einen oder (der) anderen zur Lektüre wecken. Die Filme haben allerdings nur für sehr junge Kinder einen (gewissen) Unterhaltungswert und Reiz. Man hätte die Umsetzung auch für etwas ältere Zuschauer ansprechender gestalten können, sofern die Zielgruppe ein wenig über Kinder von ungefähr sechs bis acht Jahren hinausgeht.

Handlungsschauplätze und Zuordnung der Figuren:
Die Welt von "Winnetoons" lässt sich grob in folgende Bereiche einteilen:
Eine Region stellt das Eisenbahnercamp mit einem Saloon dar, sie bildet sozusagen die Welt der Bleichgesichter, in der vor allem die Hauptfigur Old Shatterhand in Verbindung mit den Nebenfiguren Sam Hawkens, Hobble Frank und Tante Droll anzutreffen ist. Die Salooninhaberin "Mother Thick" ist frei hinzuerfunden, die beiden Begleiter von Sam Hawkens (Dick Stone und Will Parker) wurden jedoch nicht ins Ensemble aufgenommen. Sie werden durch Frank und Droll (Der Schatz im Silbersee) ersetzt, möglicherweise, weil sie sich in ihrer entgegengesetzten Typisierung kontrastreicher zur Geltung bringen lassen als es bei dem eher gleichförmigen Duo Stone und Parker der Fall wäre.
Die zweite Sphäre ist das Pueblo der Apatschen sowie die nähere Umgebung, die einerseits an das Camp, andererseits an ein benachbartes Indianergebiet grenzt. Winnetou und Nschotschi sind die prägenden Figuren dieser Region.
Wahlweise können weitere Umgebungen und andere, teils ebenfalls von Karl May entliehene Personen hinzutreten, je nachdem, welches Szenario vorgesehen ist. Auf der "bösen" Seite wären u.a. Santer (Winnetou I-III) und Old Wabble (Old Surehand II) zu nennen, auf der "guten" hat Wohkadeh (Unter Geiern) in Gestalt eines Jungen Einzug in die Rige der Nebenfiguren und in die Region der Apatschen gefunden. Andere markante Figuren wie Old Firehand oder Old Surehand sind nicht vertreten.

Struktur und Präsentation:
Die DVD's beinhalten jeweils vier Filme, von denen jeder als eine relativ kurze Episode entworfen ist. Die Episoden könnten sowohl etwas mehr Länge als auch ein wenig mehr Dichte vertragen, auch wenn man ein sehr junges Publikum als Zielgruppe im Blick behält. Die Konstanz der oben genannten Schauplätze erleichtert die Konstruktion ebenso kurzer wie einfacher, beliebig fortsetzbarer bzw. austauschbarer Episoden. Etwas vielschichtigere Entwürfe von Schauplätzen, Figurenkonstellationen und Missionsstrukturen täten dem Gesamtkonzept gut. Der Handlungsverlauf ist zumeist sehr einfach konstruiert und insofern größtenteils nur für sehr "kleine" Zuschauer geeignet. Die für manche Zeichentrickproduktionen sehr plakativen, billigen und effekthascherischen Darstellungsweisen sind erfreulicherweise eher spärlich zu beobachten oder zu vernehmen. Die enge Freundschaft und unverbrüchliche Treue der "Guten" stellen durchaus prägende Leitwerte dar, welche die Episoden - wenn auch nur sehr locker - mit der Vorlage verbinden und eventuell ein Band zu einem jungen Publikum knüpfen können, dem feste Grundwerte im alltäglichen Mit- bzw. Gegeneinander immer mehr abhanden kommen. Ich möchte den Episoden allerdings auch keinen allzu üppigen pädagogischen Wert zusprechen, der seine Grenzen in der recht simplen Präsentation findet.

Figurenkonzeption und Bezug zur Vorlage:
Das ganze Szenario wirkt so, als habe man das Eisenbahnercamp, das in der Erzählung Winnetou I nur eine Zwischenstation Old Shatterhands darstellt, gewissermaßen "eingefroren": Old Shatterhand ist phasenweise in allen Filmepisoden von "Winnetoons" dort zugegen, wobei er immer wieder Winnetou begegnet oder umgekehrt dieser ihm. Der Tod von Winnetous Vater ist vorausgesetzt und bekanntlich in der literarischen Vorlage mit dem Tod Nschotschis verbunden. Letztere hat man in "Winnetoons" leben lassen, offenbar, um auch eine weibliche Hauptfigur im Personeninventar zu haben und das Apatschengebiet personell etwas anzureichern. Diese und einige andere Freiheiten seien gestattet oder zumindest verziehen. Allerdings erscheint es wenig sinnvoll, Old Shatterhand permanent als Landvermesser tätig sein zu lassen (mit missionsbedingten Unterbrechungen), zumal sich das Camp ebenso wenig verändert wie irgendwelche Minenstrecken erkennbar ausgebaut würden. In der Vermessungstätigkeit liegt (gemäß der Vorlage) ja der wesentliche Konfliktgrund in der Auseinandersetzung mit den Apatschen. In der Erzählung von Karl May prallen beide Welten aufeinander, in der Präsentation von "Winnetoons" existieren sie friedlich nebeneinander, was ebenso gewöhnungs- wie erklärungsbedürftig ist. Eine andere Frage drängt sich ebenso auf: Wieso begegnen die beiden Helden immer wieder dem Erzschurken Santer, der in der Vorlage den Vater und die Schwester Winnetous ermordet, ohne in "Winnetoons" wegen dieser Verbrechen (oder zumindest wegen der Ermordung von Intschu-Tschuna) angeprangert zu werden? Sein eigentlicher Hintergrund kommt nicht zur Geltung. Das trifft auch auf andere, oben genannte Figuren zu, die völlig losgelöst vom jeweiligen Kontext in frei erfundene Filmhandlungen eingesetzt wurden. So hat man Santer von seiner eigentlichen Rolle entkoppelt und ihn zu einem von mehreren Schuften "degradiert", die wahlweise als austauschbare Gegenspieler der beiden Protagonisten auftreten können und immer wieder aufs Neue scheitern. Insofern unterscheidet sich "Winnetoons" konzeptionell kaum von anderen Serienproduktionen im Zeichentrickformat.
Auch andere Figuren auf der "guten" Seite sind allzu schematisiert entworfen und erhalten so ein sehr flaches, klischeelastiges bzw. karikiertes Profil (z.B. Sam Hawkens als Witzfigur). Zum Teil mag dies einem ähnlich schlichten "Gut-Böse-Schema" geschuldet sein, wie es sich - allerdings in anderer, etwas differenzierterer Ausprägung - auch bei Karl May finden lässt, aber die Filmumsetzung fordert offenbar zusätzlich ihren Tribut. Bei dieser relativ starken Orientierung an medientypischen Mustern geht einiges an Substanz verloren, ohne dass ich mich für sog. "werktreue" Verfilmungen aussprechen möchte.
Sicherlich stellen sich (kleineren) Kindern solche analytischen Fragen nicht, zumal sie in der Regel die Vorlage nicht oder nur in Ansätzen kennen. Aber so manche festgefügten, vereinfachenden und teils brüchigen Bestandteile des Konzepts könnten (und sollten) überarbeitet werden. Man mag einwenden, dass meine Kritik eine ausgeweitete Zielgruppe mit einem breiteren Altersspektrum voraussetzt. Sollten allerdings eine möglichst junge Zuschauerschaft und gängige Genremuster oberste Priorität haben, dann besteht der Preis zwangsläufig in einem erheblichen Substanzverlust, da der Bezug zur Vorlage größtenteils verloren geht. Der Anspruch, "die Welt von Karl May" zu präsentieren, wäre unter einer solchen Vorgabe kaum noch einlösbar. M.E. ist eine etwas komplexere Darstellungsweise in Verbindung mit einer größeren Nähe zu den Vorlagen durchaus möglich, ohne Spaß und Spannung zu schmälern oder gar die "ganz Kleinen" vom Bildschirm zu verprellen.

Fazit:
Die Grundidee ist solide, ein Zugang zur "Welt von Karl May" ist allenfalls insofern ermöglicht, als Anstöße gegeben werden, selbst eine Tür zu dieser Welt zu öffnen. Das Konzept wurde zu stereotyp entworfen, und die Charaktere lassen sich ebenfalls etwas nuancierter in Szene setzen wie so mancher Handlungsverlauf. Bei allem Wohlwollen bleibt für mich ein eher schaler Beigeschmack, auch wenn meine ehemaligen Kinderaugen einige meiner Kritikpunkte nicht in der heutigen Schärfe wahrgenomen hätten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Winnetoons 23. Juni 2010
Format:DVD
Sehr schön und einfallsreich gemacht. Tolle Sache für Jungs mit 6 Jahren, da sonst Cowboy-Zeichentrick selten ist.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Super gut gestaltet 11. September 2009
Kinder-Rezension
Format:DVD
Das Karl May-Buch ist mit schönen und großen Bildern versehen, was richtig gut zum Verständnis meines Jungen ist. Er ist richtig vernahrt in Indianergeschichten und da dieses Buch in überschaubaren Kapiteln unterteilt ist, kann man es sich richtig schön einteilen. Außerdem ist die Schrift so schön groß, dass es nachher auch beim Lesenlernen untersützt. Super gutes Buch! Schade, dass es nicht mehr davon gibt.
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