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WinneToons - Die Welt von Karl May (2 DVDs)
 
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WinneToons - Die Welt von Karl May (2 DVDs)

 Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Format: AC-3, HiFi Sound, PAL
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Lighthouse Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 18. August 2006
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 192 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 3898871630
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.673 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Zeichentrickserie, sehr frei nach Karl Mays "Winnetou". Neben dem edlen Indianer und Old Shatterhand, der hier zunächst Charly genannt wird, tauchen außerdem der kauzige Sam Hawkins sowie Winnetous Schwester Nscho Tschi wieder auf. Neue Figuren sind Tante Droll und der Erfinder Hobble Frank. Gemeinsam bestehen die Protagonisten spannende Abenteuer und müssen sich mit den Bösewichten Santer und Mattho-Sih herumschlagen.

Video.de

Zum 90. Geburtstag von Karl May wurde diese 26teilige Zeichentrickserie konzipiert. Die Geschichten wichen jedoch stark von den Büchern ab, die Figuren gerieten statisch und wenig überzeugend.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, mittelprächtig umgesetzt, 7. Juli 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: WinneToons - Die Welt von Karl May (DVD)
Die Idee, Charaktere und Motive von Karl May in Zeichentrickfilmen zu präsentieren, die sich zudem von so manchem "trash" vieler Zeichenfilmproduktionen abheben, halte ich für sinnvoll und begrüßenswert. Viele Kinder und Jugendliche lernen die Welt von Karl May kaum noch kennen, und "Winnetoons" könnte vielleicht das Interesse des einen oder (der) anderen zur Lektüre wecken. Die Filme haben allerdings nur für sehr junge Kinder einen (gewissen) Unterhaltungswert und Reiz. Man hätte die Umsetzung auch für etwas ältere Zuschauer ansprechender gestalten können, sofern die Zielgruppe ein wenig über Kinder von ungefähr sechs bis acht Jahren hinausgeht.

Handlungsschauplätze und Zuordnung der Figuren:
Die Welt von "Winnetoons" lässt sich grob in folgende Bereiche einteilen:
Eine Region stellt das Eisenbahnercamp mit einem Saloon dar, sie bildet sozusagen die Welt der Bleichgesichter, in der vor allem die Hauptfigur Old Shatterhand in Verbindung mit den Nebenfiguren Sam Hawkens, Hobble Frank und Tante Droll anzutreffen ist. Die Salooninhaberin "Mother Thick" ist frei hinzuerfunden, die beiden Begleiter von Sam Hawkens (Dick Stone und Will Parker) wurden jedoch nicht ins Ensemble aufgenommen. Sie werden durch Frank und Droll (Der Schatz im Silbersee) ersetzt, möglicherweise, weil sie sich in ihrer entgegengesetzten Typisierung kontrastreicher zur Geltung bringen lassen als es bei dem eher gleichförmigen Duo Stone und Parker der Fall wäre.
Die zweite Sphäre ist das Pueblo der Apatschen sowie die nähere Umgebung, die einerseits an das Camp, andererseits an ein benachbartes Indianergebiet grenzt. Winnetou und Nschotschi sind die prägenden Figuren dieser Region.
Wahlweise können weitere Umgebungen und andere, teils ebenfalls von Karl May entliehene Personen hinzutreten, je nachdem, welches Szenario vorgesehen ist. Auf der "bösen" Seite wären u.a. Santer (Winnetou I-III) und Old Wabble (Old Surehand II) zu nennen, auf der "guten" hat Wohkadeh (Unter Geiern) in Gestalt eines Jungen Einzug in die Rige der Nebenfiguren und in die Region der Apatschen gefunden. Andere markante Figuren wie Old Firehand oder Old Surehand sind nicht vertreten.

Struktur und Präsentation:
Die DVD's beinhalten jeweils vier Filme, von denen jeder als eine relativ kurze Episode entworfen ist. Die Episoden könnten sowohl etwas mehr Länge als auch ein wenig mehr Dichte vertragen, auch wenn man ein sehr junges Publikum als Zielgruppe im Blick behält. Die Konstanz der oben genannten Schauplätze erleichtert die Konstruktion ebenso kurzer wie einfacher, beliebig fortsetzbarer bzw. austauschbarer Episoden. Etwas vielschichtigere Entwürfe von Schauplätzen, Figurenkonstellationen und Missionsstrukturen täten dem Gesamtkonzept gut. Der Handlungsverlauf ist zumeist sehr einfach konstruiert und insofern größtenteils nur für sehr "kleine" Zuschauer geeignet. Die für manche Zeichentrickproduktionen sehr plakativen, billigen und effekthascherischen Darstellungsweisen sind erfreulicherweise eher spärlich zu beobachten oder zu vernehmen. Die enge Freundschaft und unverbrüchliche Treue der "Guten" stellen durchaus prägende Leitwerte dar, welche die Episoden - wenn auch nur sehr locker - mit der Vorlage verbinden und eventuell ein Band zu einem jungen Publikum knüpfen können, dem feste Grundwerte im alltäglichen Mit- bzw. Gegeneinander immer mehr abhanden kommen. Ich möchte den Episoden allerdings auch keinen allzu üppigen pädagogischen Wert zusprechen, der seine Grenzen in der recht simplen Präsentation findet.

Figurenkonzeption und Bezug zur Vorlage:
Das ganze Szenario wirkt so, als habe man das Eisenbahnercamp, das in der Erzählung Winnetou I nur eine Zwischenstation Old Shatterhands darstellt, gewissermaßen "eingefroren": Old Shatterhand ist phasenweise in allen Filmepisoden von "Winnetoons" dort zugegen, wobei er immer wieder Winnetou begegnet oder umgekehrt dieser ihm. Der Tod von Winnetous Vater ist vorausgesetzt und bekanntlich in der literarischen Vorlage mit dem Tod Nschotschis verbunden. Letztere hat man in "Winnetoons" leben lassen, offenbar, um auch eine weibliche Hauptfigur im Personeninventar zu haben und das Apatschengebiet personell etwas anzureichern. Diese und einige andere Freiheiten seien gestattet oder zumindest verziehen. Allerdings erscheint es wenig sinnvoll, Old Shatterhand permanent als Landvermesser tätig sein zu lassen (mit missionsbedingten Unterbrechungen), zumal sich das Camp ebenso wenig verändert wie irgendwelche Minenstrecken erkennbar ausgebaut würden. In der Vermessungstätigkeit liegt (gemäß der Vorlage) ja der wesentliche Konfliktgrund in der Auseinandersetzung mit den Apatschen. In der Erzählung von Karl May prallen beide Welten aufeinander, in der Präsentation von "Winnetoons" existieren sie friedlich nebeneinander, was ebenso gewöhnungs- wie erklärungsbedürftig ist. Eine andere Frage drängt sich ebenso auf: Wieso begegnen die beiden Helden immer wieder dem Erzschurken Santer, der in der Vorlage den Vater und die Schwester Winnetous ermordet, ohne in "Winnetoons" wegen dieser Verbrechen (oder zumindest wegen der Ermordung von Intschu-Tschuna) angeprangert zu werden? Sein eigentlicher Hintergrund kommt nicht zur Geltung. Das trifft auch auf andere, oben genannte Figuren zu, die völlig losgelöst vom jeweiligen Kontext in frei erfundene Filmhandlungen eingesetzt wurden. So hat man Santer von seiner eigentlichen Rolle entkoppelt und ihn zu einem von mehreren Schuften "degradiert", die wahlweise als austauschbare Gegenspieler der beiden Protagonisten auftreten können und immer wieder aufs Neue scheitern. Insofern unterscheidet sich "Winnetoons" konzeptionell kaum von anderen Serienproduktionen im Zeichentrickformat.
Auch andere Figuren auf der "guten" Seite sind allzu schematisiert entworfen und erhalten so ein sehr flaches, klischeelastiges bzw. karikiertes Profil (z.B. Sam Hawkens als Witzfigur). Zum Teil mag dies einem ähnlich schlichten "Gut-Böse-Schema" geschuldet sein, wie es sich - allerdings in anderer, etwas differenzierterer Ausprägung - auch bei Karl May finden lässt, aber die Filmumsetzung fordert offenbar zusätzlich ihren Tribut. Bei dieser relativ starken Orientierung an medientypischen Mustern geht einiges an Substanz verloren, ohne dass ich mich für sog. "werktreue" Verfilmungen aussprechen möchte.
Sicherlich stellen sich (kleineren) Kindern solche analytischen Fragen nicht, zumal sie in der Regel die Vorlage nicht oder nur in Ansätzen kennen. Aber so manche festgefügten, vereinfachenden und teils brüchigen Bestandteile des Konzepts könnten (und sollten) überarbeitet werden. Man mag einwenden, dass meine Kritik eine ausgeweitete Zielgruppe mit einem breiteren Altersspektrum voraussetzt. Sollten allerdings eine möglichst junge Zuschauerschaft und gängige Genremuster oberste Priorität haben, dann besteht der Preis zwangsläufig in einem erheblichen Substanzverlust, da der Bezug zur Vorlage größtenteils verloren geht. Der Anspruch, "die Welt von Karl May" zu präsentieren, wäre unter einer solchen Vorgabe kaum noch einlösbar. M.E. ist eine etwas komplexere Darstellungsweise in Verbindung mit einer größeren Nähe zu den Vorlagen durchaus möglich, ohne Spaß und Spannung zu schmälern oder gar die "ganz Kleinen" vom Bildschirm zu verprellen.

Fazit:
Die Grundidee ist solide, ein Zugang zur "Welt von Karl May" ist allenfalls insofern ermöglicht, als Anstöße gegeben werden, selbst eine Tür zu dieser Welt zu öffnen. Das Konzept wurde zu stereotyp entworfen, und die Charaktere lassen sich ebenfalls etwas nuancierter in Szene setzen wie so mancher Handlungsverlauf. Bei allem Wohlwollen bleibt für mich ein eher schaler Beigeschmack, auch wenn meine ehemaligen Kinderaugen einige meiner Kritikpunkte nicht in der heutigen Schärfe wahrgenomen hätten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Winnetoons, 23. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: WinneToons - Die Welt von Karl May (DVD)
Sehr schön und einfallsreich gemacht. Tolle Sache für Jungs mit 6 Jahren, da sonst Cowboy-Zeichentrick selten ist.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Super gut gestaltet, 11. September 2009
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: WinneToons - Die Welt von Karl May (DVD)
Das Karl May-Buch ist mit schönen und großen Bildern versehen, was richtig gut zum Verständnis meines Jungen ist. Er ist richtig vernahrt in Indianergeschichten und da dieses Buch in überschaubaren Kapiteln unterteilt ist, kann man es sich richtig schön einteilen. Außerdem ist die Schrift so schön groß, dass es nachher auch beim Lesenlernen untersützt. Super gutes Buch! Schade, dass es nicht mehr davon gibt.
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