Anstelle von Makkaroni und Tomaten bringt die 10-jährige India eines Tages aus dem Supermarkt einen Hund nach Hause. Einen riesigen, stinkenden Hund, der aussieht wie ein alter Teppich. Sie nennt ihn Winn-Dixie. Im Nu hat Winn-Dixie jedermanns Herz erobert - denn er kann lächeln und zeigt dabei freundlich seine gelben Zähne. Dank Winn-Dixie kann India sich endlich mit dem Verschwinden ihrer Mutter auseinandersetzen. Dank dieses Wunders von einem Hund findet sie endlich Freunde. Und auch die Menschen in ihrer Umgebung verändern sich, vertrauen einander wo vorher Unsicherheit und Misstrauen waren, vertrauen auch sich selbst wieder, gehen aufeinander zu. Sie erzählen India von ihrem Leben und so öffnen sich für das Mädchen immer wieder neue Welten.
Winn-Dixie" ist die bezauberndste Geschichte, die ich je gelesen habe. Ich habe stellenweise gleichzeitig herzhaft gelacht und Tränen der Rührung vergossen. Ich habe mitgelitten, als Winn-Dixie, der panische Angst vor Gewittern hat, während einer Party plötzlich verschwindet und India ihn verzweifelt sucht. Und als sie ihn wiederfindet, flossen bei mir gleich wieder die Tränen - Freudentränen. So nah ging mir alles, so lebendig war es für mich. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es India und Winn-Dixie nicht gibt. Winn-Dixie vollbringt das Kunststück, nicht nur die Personen in der Geschichte, sondern auch den Leser, mit seinem einzigartigen Hunde-Lächeln zu bezaubern und zu verwandeln.
Wenn man das Buch sehr sorgfältig liest, entdeckt man darin tiefe Wahrheiten über die menschliche Natur, über Verzeihen und Trauern, über Vorurteile und Liebe. Vor allem über Liebe.