|
|
Entdecken Sie jetzt den Hollywood-Shop mit aktuellen Kino-Blockbustern, Preis-Hits und Bestsellern. Jeden Monat neu: Attraktive DVD- & Blu-ray Aktionen und die besten TV-Serien. |
Produktinformation
|
Und so wären wir auch schon beim Problem von Wing Commander. Es basiert auf einem von einem gewissen Chris Roberts erdachten Computergame. Es besteht kein Zweifel daran, dass Roberts wie kaum ein anderer Spieledesigner die Grenzen zwischen Spiel und Film bei der Kreation von Wing Commander für den heimischen PC überschritten hat. So sind unter seiner Regie eine ganze Reihe von Spielszenen mit Mark Hamill (Krieg der Sterne) entstanden, die Wing Commander eine Tiefe verleihen, die anderen Spielen oft fehlt. Die Inszenierung eines Spielfilmes aber ist etwas anderes als die Inszenierung einiger Spielszenen. Möglicherweise werden Fans des Spieles an diesem Film ihren Spaß haben, den Zuschauern, denen die Erfahrung mit dem Spiel fehlt, werden diesen Film wahrscheinlich nur mit einem Stirnrunzeln begegnen können. Es gelingt Roberts nicht, eine durchgängige Handlung zu kreieren. Er hat stattdessen einen Film gedreht, der eher an eine Aneinanderreihung von Game-Levels erinnert als an einen Kinofilm.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Krieg zwischen der menschlichen Terranischen Konföderation und den bösen Kilrathi, die das gesamte Universum vernichten wollen. (Offenbar haben sie diesen Plan nicht wirklich gut durchdacht, sonst würden sie merken, dass sie sich damit selbst schaden könnten. Aber warum sollten sie solche Überlegungen anstellen, sie sind schließlich die Bösen!) Die Kilrathi haben das Pegasus Navicom A.I. gestohlen, ein Gerät, das es ihnen ermöglicht, hinter die feindlichen, also menschlichen Linien zu springen, und den Feind quasi von Innen heraus zu zerstören. Freddie Prinze Jr. spielt Blair, einen Pilgrim, der aufgrund seiner Herkunft von allen gehasst wird (die Pilgrim waren religiöse Fanatiker -- leider wird diese Geschichte nur angerissen, ohne ihr einen wirklichen Hintergrund zu verleihen). Sein einziger echter Freund ist der durchgedrehte Maniac (Matthew Lillard aus Scream in einer für ihn typischen Rolle). Beide Jungs haben einen "Top-Gun-Komplex", der sich darin äußert, dass beide davon besessen sind, die Kilrathi aufzuhalten.
Man erwartet als Zuschauer von diesen Fliegerboys nun vor allem eines: Action. Doch Action ist in diesem Film nur spärlich vorhanden! Tatsächlich ist Wing Commander überraschend dialoglastig, wobei diese Dialoge statisch und wenig überzeugend wirken. Wird anderen Filmen oft vorgeworfen, zu wenig Handlung zu besitzen, wäre im Fall von Wing Commander weniger mehr gewesen. Weniger Handlung, dafür mehr Action -- und niemand hätte den Sinn oder Unsinn der Handlung hinterfragt. So aber steht die Handlung im Mittelpunkt des Geschehens. Und diese ist weder sonderlich aufregend noch spannend. --Jim Gay
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Die Soundeffekte hauen einen zwar nicht um, sind aber in Ordnung. Da gibt's deutlich schlimmeres. Aber der fantastische Soundtrack und die Darstellung des Weltraums versetzen den Zuschauer gekonnt in die verwegene, düstere Welt des kriegserschütterten Weltraumes. Eine tolle Atmosphäre!
Negativ: Keine ernstzunehmenden Extras, nur eine Übersicht der mittelmäßigen Schauspieler.
Am Bild gibt's nichts auszusetzen.
Etwas seltsam: Kapitel lassen sich im (nicht umgebauten) DVD-Player nicht während des Films umschalten. Sinnlose Schikane.
Der Preis ist allerdings etwas zu happig für so einen Film. Ich habe ihn gebraucht für 10,50¤ erstanden. Die 23¤ ist er meiner Meinung nach nicht wert.
Freddie Prince Jr. ist das krasse Gegenteil von Mark Hamill und mir persönlich hätte es besser gefallen wenn die Schauspieler der Games mitgemacht hätten.
Auch die Kilrathi sind anders und der Film ab der Stelle auf, in der das 1. Spiel auch aufhört...
Also alles in allem ziehe ich mir lieber nochmal die Games rein :-))
|
|
|