Herrjeh, ich fuerchte dieses Buch was das schlechteste Druckerzeugnis das ich seit langer Zeit in den Haenden hielt.
Das Buch ist so schlecht lektoriert, dass man sich fragt wo der Lektor ueberhaupt war, wenn es denn einen gab.
Unzusammenhaengende Geschichten von Polarexpeditionen wechselns sich ab mit Berichten ueber Afrikaexpeditionen, um dann wieder zur gleichen Polarexpedition zurueckzukehren. Bildunterschriften fehlen grundsaetzlich, sodass man sich neugierig fragt wer die eingestreuten Personen sind, die da zu sehen sind.
In einer Geschichte ueber die Eroberung des Mount Everest taucht ploetzlich als eingeschobene Uebersicht "eine kurze Geschichte Polynesiens" auf, bei der noch die Jahreszahlen voellig durcheinander geraten sind (auf 1595 folgt 1797 und dan 1768).
Die Schreibe des Autors klingt naiv und wirkt auf mich wie die wenn ein Schueler einen Aufsatz geschrieben haette, und, ach die liebe Guete, am Ende des Buches versucht sich der Autor auch noch als Ratgeber fuer Sachbuchautoren und will uns erzaehlen, wie man ein gutes Buch schreibt.
Von Allem ein bisschen, scheint das Motto des Buchleins zu sein, aber nichts Richtiges will dabei herauskommen.
Tut mir leid fuer den Verriss, aber wahr bleibt wahr, auch wenn's weh tut.
Ich habe nur deshalb einen Stern vergeben, weil es nicht moeglich ist, keinen Stern zu vergeben.
Wer gerne eine Antwort darauf haette, wie man bei Windstaerke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt, der wird leider enttaeuscht. Eine Geschichte zu diesem Titel oder eine Ausfloesung der Frage gibt es leider nicht.