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Hier auf dem Album wurde diese Technik verbessert, indem die Pneumatik -- erkennbar, aber gekonnt -- durch Elektronik ersetzt wurde. Der Klang dieser Stücke, für deren Wiedergabe ein Bösendorfer-Vorsetzer zum Einsatz kam, ist verblüffend: Rachmaninoffs wieselflinke Anschläge sind von eindringlicher Intensität. Es sind 18 Stücke Rachmaninoffs -- einige davon in Zusammenarbeit mit anderen Komponisten entstanden -- und als kleines Extra "The Star-Spangled Banner", die hier als Zeugen der 20er Jahre auf Zeitreise gehen. --Andrew Bartlett
Christian Schlage / © Intro - Musik & so
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Um es vorwegzunehmen: Das Ergebnis ist beeindruckend. Die Klangqualität entspricht selbstverständlich heutigen Standards, und man hat durchaus den Eindruck, den Komponisten selbst am Flügel zu hören. Die durch das selbstspielende Klavier erzeugte Illusion ist nahezu perfekt. Nur wenn man äußerst genau hinhört, mag man einige Läufe zu gleichmäßig finden; insgesamt ist jedoch die Detailtreue der Aufzeichnung so groß, daß man schon nach kurzer Zeit nicht mehr an ihre Entstehungsweise denkt. Wer schon einmal Plattenaufnahmen von Rachmaninov gehört hat, wird seinen Stil schnell wiedererkennen. Dieser ist vor allem bei seinen eigenen (mitunter vom heute gebräuchlichen Notentext etwas abweichenden) Kompositionen weitaus nüchterner, als ihn der Großteil der heutigen Pianisten spielt - kein tränenseliges Rubato-Schwelgen hört man hier. Dennoch wirkt da nichts trocken oder unpersönlich, sondern vielmehr klar durchstrukturiert, was im Verein mit seiner makellosen Technik die seinen Kompositionen inhärente Polyphonie deutlich werden läßt. Einen Eindruck der Virtuosität Rachmaninovs, der ihn zu einem der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit machte, bekommt man etwa bei dem von ihm transkribierten Hummelflug oder der Humoreske. Daneben finden sich auch selten gespielte Werke wie die Kreisler-Transkriptionen oder die amerikanische Nationalhymne, mit der er jedes seiner Konzerte im Exil zu eröffnen pflegte. - Aufgrund der Klangqualität und der einmaligen Möglichkeit, einer Legende in heutiger Klangqualität zuzuhören, ist diese CD uneingeschränkt jedem Klavierliebhaber zu empfehlen. Wer Rachmaninov in identischer Qualität auch mit anderen Stücken hören möchte, der sei auf die zweite „Window-in-Time"-CD verwiesen.
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