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Der Wind kommt vom Westen. Amerikanische Reisebilder
 
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Der Wind kommt vom Westen. Amerikanische Reisebilder [Gebundene Ausgabe]

Sándor Márai
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Langen/Müller (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784427952
  • ISBN-13: 978-3784427959
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 287.828 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Weil er im kommunistischen Regime seines Heimatlandes nicht mehr publizieren wollte und durfte, emigrierte der große ungarische Erzähler Sándor Márai 1948 in die USA. Mit großer Neugier hat er dieses ihm zunächst so fremde Land bereist und mit unbestechlichem, kritischem Blick seine Eindrücke niedergeschrieben. Diese wortgewaltig und präzise formulierten amerikanischen Reisebilder zeugen von der grenzenlosen Faszination, die die Kultur der Neuen Welt auszuüben vermag, aber auch von bitterem Unverständnis so manches Gesehenen.

Dieses Buch, bereits 1964 auf Deutsch erschienen und damals kaum beachtet, ist jetzt im Zuge der Márai-Renaissance wieder an die Oberfläche gespült worden. Oft sind solche Neuveröffentlichungen von Nebenwerken wiederentdeckter Autoren ärgerlich, weil sichtbar vom Verlag nur geldschneiderisch und trittbrettfahrerisch gemeint. In diesem Fall aber können wir wirklich froh sein, dass uns dieses Kleinod wieder zugänglich gemacht worden ist. --Christoph Nettersheim

Kurzbeschreibung

Von Kalifornien über Mexiko, Texas und Florida zurück nach New York führte die Reise des ungarischen Schriftstellers Sándor Márai. In seinen Reisebildern verbinden sich scharfsinnige Äußerungen über die sozialen und politischen Mißstände mit großer Offenheit gegenüber fremden Menschen und Orten. Márai beobachtete das bunte Treiben auf den Straßen von San Francisco und bewunderte sowohl die Wolkenkratzer von Houston als auch die vielfältige Natur des amerikanischen Kontinents. Ein großartiges Zeugnis der Begegnung eines europäischen Exilschriftstellers mit seiner neuen Heimat. – »Márais Blick auf die sich ihm darbietende amerikanische Wirklichkeit ist alles andere als naiv, auch wenn er voller Bewunderung für die Leistungen ist, mit der die europäischen Einwanderer einst die ›Neue Welt‹ in Besitz nahmen.« (Der Tagesspiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
... für Sandor Marai ist es auch das Land der unendlichen Unmöglichkeiten. 1952 flüchtet der ungarische Schriftsteller ins Exil in die USA, 7 Jahre später reist er quer durch seine neue Heimat, die er nicht nur euphorisch bewundert, sondern auch scharfsinnig kritisiert. Erschrocken und fasziniert über die soziale und politische Problematik, fasziniert über die Vielfalt der amerikanischen Natur und den Fortschritt der amerikanischen Zivilisation, die Begegnung mit den verschiedenen Bewohnern der USA, ob Ureinwohner, Immigranten europäischer, afrikanischer oder asiatischer Herkunft. Marais "Reisebilder" bringen die Erkenntnis, das es "den Amerikaner" nicht als Stereotyp gibt, höchstens den europäischen Amerikaner, der versucht den "Melting Pot", der die USA nun einmal ist, versucht europäisch zu zivilisieren.
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