... für Sandor Marai ist es auch das Land der unendlichen Unmöglichkeiten. 1952 flüchtet der ungarische Schriftsteller ins Exil in die USA, 7 Jahre später reist er quer durch seine neue Heimat, die er nicht nur euphorisch bewundert, sondern auch scharfsinnig kritisiert. Erschrocken und fasziniert über die soziale und politische Problematik, fasziniert über die Vielfalt der amerikanischen Natur und den Fortschritt der amerikanischen Zivilisation, die Begegnung mit den verschiedenen Bewohnern der USA, ob Ureinwohner, Immigranten europäischer, afrikanischer oder asiatischer Herkunft. Marais "Reisebilder" bringen die Erkenntnis, das es "den Amerikaner" nicht als Stereotyp gibt, höchstens den europäischen Amerikaner, der versucht den "Melting Pot", der die USA nun einmal ist, versucht europäisch zu zivilisieren.