Ich war von dem Buch „Noras großer Traum" absolut begeistert und habe es daher als sehr schwierig gesehen, auf diesem Niveau eine Fortsetzung zu schreiben.
Doch Christin Busch ist dies wirklich bravourös gelungen. In der Fortsetzung erfährt der Leser, dass das Auswandern in so ein Traumland nicht nur schöne Seite hat, sondern leider auch etliche Gefahren birgt. Zum Beispiel dass die Kleinkinder durch die Gefahren eines Schlangen- oder Spinnenbisses nicht so unbeschwert aufwachsen und auf der Wiese spielen können, wie in Deutschland. Oder, dass durch einen Buschbrand jederzeit die Gefahr besteht sein ganzes Hab und Gut zu verlieren.
Es gibt Einblick in die australische Lebenseinstellung: Sein Herz nicht an tote Gegenstände zu hängen und auch dann, wenn alles zerstört ist, sich zu freuen, dass einem selber nichts passiert ist und wieder neu anfangen.
Ferner erhält der Leser auch wieder Informationen über die „Flying Doctors" und die Kultur der Aborigines.
Eine wirklich gelungene Mischung aus Geschichte und Informationen.
Insgeheim lässt es auf eine weitere Fortsetzung hoffen . . .