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Der Titel des Albums geht – ebenso wie der gleichnamige Ken-Loach-Film aus dem Jahr 2006 – zurück auf ein Gedicht des irischen Dichter Robert Dwyer Joyce. Mit „Down by the Sally Gardens“, einem weiteren Klassiker der Irish Folk Music, ist auch der große W.B. Yeats vertreten. „The Death of Queen Jane“ ist – neben dem abschließenden, wundervollen „The Parting Glass“ – eine der besinnlichen Balladen des Albums. Das Lied schildert die Ereignisse, die sich um den Tod von Jane Semyour, der dritten Frau Heinrichs VIII., ranken. Das getragene Instrumentalstück „The Emigration Tunes“ bezieht sich auf die große Hungersnot, die in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts Irland heimsuchte, und eine Million Iren zum Auswandern zwang, u.a. nach Kanada. Aber nicht nur mit den stillen, leisen Tönen kennt McKennitt sich aus: Traditionals wie „The Star of the Country Down“, das bis ins 18. Jahrhundert zurückdatiert, oder „As I Roved Out“ gehen auch richtig in die Beine. Kein Wunder, denn gemeinsam mit ihren Musikern – Hugh Marsh (Violine), Caroline Lavelle (Cello), Brian Hughes (Gitarre) und Ben Grossman (Hurdy-Gurdy) – spielt Loreena McKennitt nach Herzenslust auf und sorgt wie üblich für musikalischen Hochgenuss. The Wind that shakes the Barley ist eine Rückbesinnung auf eine traditionelle Instrumentierung und eher klassische Arrangements: McKennitts glasklare Stimme, die gleichzeitig voller Wärme ist, fügt sich hervorragend in dieses stimmungsvolle Ensemblestück ein. -- Ellen Große
![]() | Die kanadische Sängerin und Songschreiberin Loreena McKennitt ist ihr eigener Manager, eine sich selbst produzierende Künstlerin und dazu noch der Kopf ihres eigenen, international erfolgreichen Plattenlabels, Quinlan Road. Ihre Karriere umspannt mehr als 2 Dekaden. In dieser Zeit hat sie durch ihre ‚eklektisch- keltische Musik‘ weltweit viele Kritikerpreise gewonnen und ebenfalls Gold, Platin und Mehrfach-Platin Awards in über 15 Ländern auf 4 Kontinenten. |
Mit ihrem neuen Album „The Wind That Shakes The Barley“ kehrt Loreena zu ihren musikalischen Wurzeln zurück und präsentiert ein Album mit genau dem Stil, mit dem sie ihren weltweiten Durchbruch erlangte. Traditionelle Songs und Balladen, die tief in der irischen und schottischen Kultur der Kelten verankert sind.
Dieses Album wird die Herzen der Fans besonders hoch schlagen lassen, da Loreena damit zu den musikalischen Wurzeln des Anfangs ihrer Karriere zurückkehrt.
Ein Meisterwerk, das jeder Fan und werdende Fan in seiner Sammlung haben muss.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr ruhig,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Wind That Shakes the Barley (Audio CD)
Was hab ich mich auf diese CD gefreut! Schottische und Irische Stücke, die man kennt endlich auch vertont von Loreena McKennitt. Und so deckt die CD mit "As I roved out", "Down by the sally gardens" und vor allem "The star of the county down" auch mehrere Stücke ab, die eigentlich selbst Nicht-Folk Fans etwas sagen dürften. Kurz: Alle Zutaten für ein grandioses Album sind vorhanden. Wie man aber schon an meiner Bewertung sieht, ist " The Wind that shakes the barley" dem aber nicht ganz gerecht geworden.Was erwartet einen denn nun, wenn man die CD hört? Zuerst einmal Loreena MCKennitts Stimme, die außerhalb jeder Konkurenz steht. Auch auf dieser CD gibt sie sich keine Blöße. Die Augen schließen, bezaubern lassen und sich von ihrer Stimme aus der tristen Alltagswelt in in eine fantastische Welt tragen lassen. Und so ist eigentlich allein das schon ein Kaufgrund genug. Interpretiert sind die Lieder allesamt sehr ruhig. Auch wenn man die Lieder von anderen Interpreten deutlich schneller und "aktionreicher" kennt, war es doch eigentlich genau das was ich erwartet habe. Leider ist es, wie ich finde, etwas zu übertrieben. Ich vermisse etwas die Kraft, die Loreena auf anderen Alben in ihre Stimme gelegt hat. Einzig wirkliche Außnahme bildet hier ausgerechnet "Star of the county down" Die Instrumentierung bietet zwar phasenweise immer wieder sehr nette Passagen innerhalb der Lieder auf, ist aber insgesamt bei aller technischen Brillianz zu vorher"hörbar". Ich hätte mir den ein oder anderen Tempowechsel gewünscht. Fazit: Das was ich hier geschrieben habe, ist einfach Meckern auf sehr hohem Niveau. Wahrscheinlich hätte ein anderer Künstler auch 5 Sterne bekommen, aber Loreena spielt nunmal in einer Liga für sich und so muss sie sich auch an ihren anderen Alben messen. Jeder, der ihrer Stimme genauso verfallen ist, wie ich, kann sowieso zugreifen. Allen Folkfans würde ich empfehlen vor dem Kauf mal in die Lieder reinzuhören. Denn die Grenze zwischen "traumhaft schön" und "langweilig" mag gerade bei diesem Album sehr stark individuell abhängig sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Loreena McKennitt irisch wie nie...,
Von Tante Emma (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Wind That Shakes the Barley (Audio CD)
Zu den Liedern:Während die ersten Alben von Loreena McKennitt eindeutig keltisch at its best waren, geht dieses hier meiner Meinung nach eher in Richtung "irisch" - die traditionellen Folk-Songs werden teilweise in einem beinahe unveränderten Pub-Stil präsentiert, mit dem kleinen aber bedeutenden Unterschied den Loreena's Stimme ausmacht. Wer hier die beinahe überirdisch anmutenden und eingängigen Stücke der letzten Alben erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Viele Stücke muss man mehrmals hören, um sich die Melodie einprägen zu können - was für Loreena McKennitt eher untypisch ist. In einigen Stücken kommt die gewohnte Melancholie zum Vorschein, doch fast alle Lieder wirken musikalisch irgendwie abgespeckt und vereinfacht - sie spiegeln mehr die irische Volksseele wider, als das Erbe der Kelten und sind deshalb vielleicht absichtlich in einer bescheidenen Schlichtheit gehalten. Zum Gesang: Dazu gibt es nicht viel zu sagen - alles Negative wäre unzutreffend und jeder, der mit Loreena McKennitt vertraut ist, weiß, dass es nichts Vergleichbares gibt. Ihre Ausnahmestimme ist einzigartig und weist noch immer keinerlei Makel auf. Zur CD: Als ich die CD ausgepackt habe, war ich schon etwas enttäuscht. Die Bezeichnung Eco-Pack wäre hier noch ein Kompliment, da es weder eine CD-Halterung gibt, noch einen Einleger (?!) - die CD wird nur in eine Papphülle geschoben. Warum hierbei gnadenlos gespart wurde, bleibt ein Rätsel - bleibt nur zu hoffen, dass es evtl. noch eine Deluxe oder Special Edition gibt, was ich für eher unwahrscheinlich halte. Fazit: Für eingefleischte Loreena McKennitt und/oder Irland Fans ein Muss. Für alle die eine CD erwarten, die nahtlos an "The book of secrets", oder "An Ancient muse" anschließt, vielleicht eine Enttäuschung. Allen die Loreena McKennitt gerade erst kennenlernen (wollen), würde ich raten sich zuerst die älteren CDs zu kaufen, und sich nicht anhand dieser CD ein Bild ihres Musikstils oder ihres Gesamtwerkes zu machen. Dies wird sicher nicht meine Lieblings-CD von Loreena McKennitt, aber sie ist immer noch eine Loreena McKennitt CD, und wahrscheinlich eine der besten Interpretationen klassischer Irish Folk-Songs die es gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach genial, genial einfach,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Wind That Shakes the Barley (Audio CD)
so meine Gefühle bei der neuen CD von und mit Loreena McKennitt. Sobald die CD anläuft fühlt man sich an den Tisch König Arthurs versetzt und lauscht dem Gesang von Gwenhwyvar (walisische Prinzessin). Um sie herum sitzen die besten Musiker des Landes und verzaubern die Ritter der Tafelrunde. Die instrumentale Begleitung ist Weltklasse. Kein falscher Ton, ansatzlos geblasene herzzereißende Pipes die dort schroff abbrechen und neu erklingen, wo es sein muss. Besonders die Instrumentalparts sind steinerweichend gespielt, wem da nciht die Tränen kommen, der ist ein verdammt harter "Hund". Da fehlt dann auch keine Percussion. Diesen Part übernimmt oft ein weicher Kontrabass. Das schlichte Booklet entspricht der einfachen Musik. Musik von Hand gemacht, wie es Reinhard Mey sang, besseres habe ich selten gehört.Matthias Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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