Patricia Shaw erzählt in Ihrem Roman „Feuerbucht" über eine Gruppe Reisender, die auf dem Schiffweg nach Australien Opfer einer Meuterei werden. Meuterer, die dem großem Goldrausch verfallen sind.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht unter anderem Mal Willoughby, der mit seiner frisch angetrauten chinesischen Frau auf dem Weg nach Australien ist. Seine Frau wurde von den Meuterern entführt und verliert während eines Fluchtversuchs ihr Leben. Dieses Erlebnis prägt Mals weiteres Leben, dass von Hass und Rachelust beherrscht ist.
Nachdem er die Asche seiner Frau zu deren Eltern nach China zurückgebracht hat, verbringt er sein Leben mit der Suche nach den Meuterern. Er jagt diese durch das Land und findet erst Ruhe, als alle ihre gerechte Strafe erhalten haben. Hierbei hat er die Unterstützung eines Chinesen, den er bei seinem letzten Aufenthalt in China kennen gelernt hat. Mal ahnt allerdings nicht, dass dieser Chinese von den Eltern seiner verstorbenen Frau beauftragt wurde alle am Tod der Tochter schuldigen Männer zu töten. Sein Leben somit auch in Gefahr ist.
Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser außerdem auch sehr viel über die Faszination und die Bedingungen, denen die Goldgräber damals ausgesetzt waren. Lange Wege durch un-beugsames Land, einstürzende Höhlen, Neid, Hunger . . .
Auch die anderen Lebensgeschichten der Überlebenden der Meuterei wurden durch dieses Erlebnis geprägt. Jeder musste in der Folgezeit mit einem mehr oder weniger großen Verlust fertig werden.
Am Ende der Geschichte schließt sich der Kreis und sie treffen gereift alle wieder zusammen.