Zeitlich von "Prickel" und "Sense" angesiedelt (und meines Wissens nach auch vorher geschrieben) erfahren wir hier einiges über Krystof Kryszinskis Vergangenheit. Genauer gesagt, über die Zeit, die er mit den Stormfuckers verbracht hat. Titelheld Willy, Erbe und Besitzer einer Villa, Möchtegern-Rocker und bekennender Dagmar Berghoff-Veehrer, wurde entführt. Das können die Stormfuckers - unter ihnen Krystof Kryszinski - nicht auf sich sitzen lassen. Während sie einerseits versuchen, das Lösegeld aufzutreiben, bemüht sich Krystof, seinen ersten Fall zu lösen und den Aufenthaltsort von Willy zu ermitteln. Nachdem die Entführer zu Untermauerung ihrer Forderungen Willy einen Finger amputieren und den Stormfuckers per Post zuschicken, überschlagen sich die Ereignisse.
Hier erfährt der inzwischen vom Krystof Kryszinski Fan zum Juretzka-Süchtigen mutierte Leser nicht nur, was es mit den Stormfuckers auf sich hat, die ja bereits einige Auftritte in den anderen beiden Büchern hatten, sondern auch, wie der Interessanteste aller Ruhrpottdetektive zu seiner Carina kam. "Der Willy ist weg" konnte den 3. Platz (national) beim Deutschen Krimi-Preis 2002 erringen.