Eine ganze Reihe an Charakterdarstellern hat Alan Parker um sich versammelt um T.C. Boyles Ansicht des Körperkultes des frühen Zwanzigsten Jahrhundert auf die Leinwand zu bringen. Wer Boyles Romane kennt und schätzt, weiß, daß es keine leichte Aufgabe ist die schwierigen emotionalen Zusammenhänge und den eigenwilligen Witz dieses zeitgenössischen Autors zu verfilmen. Parker aber hat es durchaus geschafft, auch dank seiner grandiosen Darsteller, allen voran Anthony Hopkins als Dr. Kellog, Leben in Boyles Figuren zu hauchen. Der Film ist schrill, verrückt, manchmal verwirrend aber immer durchtränkt von einer federleichten Komik - also ein ganzer Boyle. Wer Boyle nicht kennt der bekommt einen Ensemblefilm mit Staraufgebot präsentiert, der manchmal etwas zäh wirkt, aber voller Überraschungen steckt.