Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4.0 von 5 Sternen
Guter, einfacher Krimi, 9. Mai 2002
Von Ein Kunde
Nach all den Psychopathen, Massenmördern und sonstigen Hannibal Lectors hat es richtig gut getan, mal wieder einen Krimi mit "ganz normalen" Verbrechern zu lesen, denen es schlicht und einfach um Geld geht. Kein Gemetzel, keine rituellen Morde, und nervigen Rätsel und Botschaften für den Ermittelnden. Nein, einfach nur ein Überfall, das wars. Einfach zu lesen, durchaus spannend und der Preis stimmt auch.
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4.0 von 5 Sternen
Gierige Schurken, 24. Januar 2006
Ein Roman der nüchtern und knapp erzählt daher kommt. Er bietet keinen Platz für Gefühle und Moral. Eine Identifikationsfigur fehlt, denn die Romanhandlung wird bevölkert von gewissenlosen Gangstern und bewegt sich ausschließlich im Gangstermilieu. Die Polizei spielt nur eine kleine Nebenrolle. Der Schauplatz der Geschichte ich beliebig austauschbar. Da ist Wyatt. Er ist ein gewissenloser, brutal und gezielt zu Werke gehender Berufsverbrecher. Der auch nicht davor zurückschreckt, jemanden, der ihm zu Nahe kommt, umzulegen. Weitere Gestalten, wie Sugarfoot Younger (der Name allein steht schon für Körperverletzung), Bauer, ein Killer des Syndikat in Sydney und Anne Reid, eine mehr als durchtriebene Rechtsanwältin, beleben die Geschichte. Der Roman liest sich leicht und locker und ist sicherlich kein literarisches Schwergewicht. Ich hatte keine Probleme damit, den Roman mit einem gewissen Abstand zu dem Protagonisten Wyatt zu lesen. Ich konnte für ihn oder die anderen Bösewichter keinerlei Sympathie entwickeln. Dennoch las ich den Roman mit einer gewissen Faszination für die Figuren und deren Motive.
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5.0 von 5 Sternen
Einfach gut!, 18. Mai 2001
Von Ein Kunde
Das Buch hat alles, was einen guten Krimi ausmacht: einen Helden mit Profil, einen spannenden Plot, ein paar Tote, ein wenig Sex, gute Dialoge und ein überraschendes Ende. „Gier" ist ein Großstadtkrimi, der so auch in LA oder Berlin spielen könnte. Empfehlenswert für alle, die keine (Lese)lust mehr auf wahnsinnige amerikanische Serientäter und/oder blutgetränkte nordische Tatorte haben. Aber Achtung: Die Story geht flott voran. Man schafft es kaum, das Buch wegzulegen, um sich so profanen Dingen zu widmen, wie Schlafen oder Essen.
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