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Will Moogleys Geisteragentur - Unheimlichkeiten aller Art -: Band 1 [Gebundene Ausgabe]

Pierdomenico Baccalario , Ulrike Schimming
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

6. Juli 2009
Suchen Sie ein paar gute Geister? Dann kommen Sie zu uns! Ihre Geisteragentur hilft gerne.

Irgendwie ist das Geschäft mit den Geistern auch nicht mehr das, was es einmal war, findet Will Moogley. Die Geisteragentur, die ihm von seinem Onkel Alvin vererbt wurde, hat jedenfalls schon mal bessere Zeiten gesehen. Doch wofür hat man gute Freunde, wenn nicht für gute Ideen? Wills Freund Tupper gibt ihm den entscheidenden Tipp, wie er wieder Leben in die Agentur bringen kann: Der Manager der Hotelkette „Scary Inn“ benötigt für die Eröffnung eines neuen „Grand Ghost“-Hotels jede Menge guter Geister. Will und Tupper nehmen die Herausforderung an, doch die Konkurrenz schläft nicht …

• Ein liebenswerter Held, der die Herzen von Jungen und Mädchen im Sturm erobern wird
• Ein fantastischer Kinderroman voller witziger Ideen und abenteuerlicher Wendungen
• Spannende Unterhaltung, auch für wenig geübte Leser


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: cbj (6. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570137198
  • ISBN-13: 978-3570137192
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
  • Originaltitel: Will Moogley Agenzia Fantasmi - Hotel A Cinque Spettri
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 728.629 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Pierdomenico Baccalario wurde 1974 in Acqui Terme, Italien, geboren. Schon früh begeisterte er sich fürs Lesen und durchstöberte die riesige Bibliothek seiner Familie nach abenteuerlichen Geschichten. Er studierte zunächst Jura, bevor er sich dem Journalismus und dem Schreiben von Büchern zuwandte, die in über 18 Sprachen übersetzt wurden. Bekannt ist er auch unter dem Pseudonym „Ulysses Moore“.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

New York.
Es war einer dieser typisch miesen Tage.
Der graue, trübe Himmel verwandelte die Hochhäuser von Manhattan in riesige Grabsteine. Ein feiner Regen, dicht und anhaltend, kroch in den Kragen von Willards schwarzer Lederjacke und ließ ihn erschaudern. Dunkle Haarsträhnen klebten ihm an der Stirn wie die Fangarme eines Tintenfisches. Autos, die vor den roten Ampeln warteten, pusteten weiße Rauchwölkchen in die Luft.
Will schlurfte mit offenen Turnschuhen und hängenden Schnürsenkeln über die Straße. Er war groß, spindeldürr und ganz offensichtlich schlecht gelaunt: Krumm und gebeugt, wie immer in solchen Momenten, schob er den Hals wie ein Geier nach vorne und starrte mit stumpfem Blick vor sich auf den Bürgersteig.
Er war so erbost darüber, wie die Dinge sich entwickelten, dass er beinahe eine alte Dame mit ihren Einkaufstaschen vor Hooneys, dem Supermarkt in der 63. Straße, umgerannt hätte. In seiner Wut bemerkte er nicht einmal die überdimensional großen Plakate, die den Auftritt der Gutterzombies, seiner Lieblingsband, ankündigten. Selbst am Plattenladen seines Freundes Leo schlurfte er vorbei, ohne einen Blick in das verdreckte Schaufenster zu werfen, in dem sich gebrauchte CDs und alte Vinylplatten stapelten. Stattdessen ging er schnurstracks nach Hause, zum ältesten und schiefsten Hochhaus des gesamten Viertels, stieß die Haustür mit einem Fußtritt auf und sprang in den Aufzug, während das Wasser aus seinen Jeans tropfte.
Die Aufzugskabine hätte eigentlich schon längst mal wieder geputzt werden müssen, so wie große Teile des Gebäudes. Am Boden lag ein durchgetretener Teppich in Mausgrau, irgendein Rowdy hatte mit einem Taschenmesser Sprüche in die Holzvertäfelung geritzt und der unerträgliche Kamillengestank von Mrs Cole, der Mieterin aus dem neunzehnten Stockwerk, schlug ihm entgegen.
Will war all das gleichgültig. Er knallte die wurmstichigen Holztüren des Aufzugs zu, drückte den abgegriffenen Knopf und wartete auf den Ruck, der die Abfahrt der Kabine ankündigte. Dabei starrte er auf den trostlosen Fußboden der Eingangshalle.
Als sich nichts rührte, hämmerte er noch einmal ungeduldig auf den Knopf für das oberste Stockwerk. Keine Reaktion.
"Fantastisch", murmelte er und lehnte sich niedergeschlagen an die Holzwand. "Echt fantastisch."
Der Aufzug war schon wieder kaputt.
Dieser Tag war tatsächlich richtig mies.

Im zwölften Stockwerk waren seine Klamotten getrocknet, nach dem achtzehnten Stockwerk waren sie wieder nass - dieses Mal jedoch schweißnass.
Im neunzehnten Stockwerk bemerkte Will dann, dass Mrs Cole die Flasche noch nicht hereingeholt hatte, die der Milchmann vor ihrer Tür abgestellt hatte. Das brachte ihn auf eine Idee. Genervt vom defekten Fahrstuhl, beschloss Will, dass es endlich an der Zeit sei, sich für all die Jahre unerträglichen Kamillengestanks zu rächen.
Er schraubte den Deckel von der Flasche und stellte sie leicht schräg gegen die Wohnungstür. Dann klingelte er und sprang in dem Moment den nächsten Treppenabsatz hinauf, als Mrs Cole die Tür öffnete und eine weiße Milchwelle ihre Füße umspülte.
Ein wenig mit sich und dem Tag besänftigt, marschierte Will weiter bis zum neunundzwanzigsten Stockwerk, wo unter der Spitze eines Blitzableiters das Hochhaus schmaler wurde. Dort befand sich die Tür zu seiner Wohnung.
Willard Moogley stand auf dem Messingschild, das er extra schief an die Eingangstür geschraubt hatte.
Einem Kreislaufkollaps nahe, presste Will die Stirn gegen das Holz und verharrte eine Weile so, mit dem Kopf an die Tür gelehnt. Dabei durchsuchte er die Taschen seiner Lederjacke und der weiten Jeans nach den Schlüsseln. Er fand: Geldstücke, verpackte Kaugummis, gekaute Kaugummis, Gummibälle, ein original Schweizer Messer, U-Bahn-Fahrkarten, Bleistiftstummel, das Kugellager einer alten Waschmaschine und natürlich den Schalter des Fotokopierers aus der Schule, dessen plötzliches Verschwinden heute Morgen seine Lehrerin, Frau Schulz, daran gehindert hatte, einen Test zu schreiben.
Endlich spürte Will den totenkopfförmigen Schlüsselanhänger in der Hand. Er steckte den großen schwarzen Schlüssel in das Schloss und löste seinen Kopf erst von der Tür, kurz bevor sie aufsprang.
"Hallo ... Ich bin wieder da", murmelte er, als er die Schwelle überschritten und die Tür mit einem für seine Verhältnisse äußerst sportlichen Hackenkick zugedonnert hatte.
"Undwenschertdas! Undwenschertdas!", rief ihm eine hohe Stimme entgegen, ohne dass jemand zu sehen war.
Will zog die Jacke aus und warf sie auf eine Garderobe in Gestalt einer Giraffe, dann tastete er nach dem Lichtschalter an der Wand, und gleich darauf leuchtete in dem Halbdunkel ein schwaches Lämpchen auf.
Die Moogleysche Wohnung war vollgestopft mit Dingen aller Art: Neben der Garderobe standen ein paar runde Stühle, auf denen Generationen von T-Shirts in den unterschiedlichsten Farben vor sich hin gammelten, die raumhohen Regale quollen über von Büchern, und in der Mitte des Zimmers hing ein bedrohlich wirkender Kronleuchter, reich verziert mit geflochtenen Kupferblättern. Die Decke war schwindelerregend hoch, so hoch, dass Will nicht mal die durchgebrannten Glühbirnen auswechseln konnte, selbst wenn er auf die letzte Stufe der Haushaltsleiter stieg.
Das Zimmer gleich daneben, in das er einen missmutigen Blick warf, war ein schier endloser Raum mit einem riesigen schwarzen Ledersofa voller Risse, zwei identischen Sesseln zu beiden Seiten des Fernsehers, einer hölzernen Standuhr in der Ecke am Fenster, einem Reisekoffer mit Metallbeschlägen und einem chinesischen Gong mit beeindruckendem Durchmesser. Über den Teppich schlängelten sich die Kabel der Gamepads für die Videospielkonsole in einem wilden Durcheinander.
Neben einem nicht näher zu bestimmenden düsteren Möbelstück aus dunklem Holz, auf dem sich etwa dreißig leere Pizzakartons stapelten, öffnete sich die Küche. Und in ihrer Mitte, auf einem alten Silbergestell, putzte sich Haltdieklappe, Wills Papagei, einen Flügel.
"Undwenschertdas!", krächzte das Vogelvieh, als es seinen überaus genervten Besitzer erblickte, der ihn geflissentlich ignorierte.
Will durchsuchte den Wäscheständer mit den gewaschenen schwarzen T-Shirts, zog sich irgendeines heraus und entledigte sich seines nassen Shirts, das er diesen ganzen miesen Vormittag getragen hatte. Nur kurz leuchteten seine mageren Rippen mit den Leberflecken und die weiße Haut über seinem eingefallenen Bauch auf, der wahrscheinlich noch nie einen Sonnenstrahl gesehen hatte - so schnell zog er sich um.
Das alte T-Shirt landete auf dem Papagei, der es mit einer gekonnten Bewegung abschüttelte.
Will zog an dem handbremsenartigen Griff des bauchigen Kühlschranks und betrachtete die letzten essbaren Überreste.
Draußen vor dem Fenster donnerte es, der Regen wurde stärker und prasselte heftig gegen die Scheiben.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Amüsante und schön illustriert, aber ohne echte Tiefe 13. Dezember 2009
Von Sandra Seckler (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Will Moogleys Geisteragentur - Unheimlichkeiten aller Art" ist das neuste Werk aus der Feder von Pierdomenico Baccalario. In diesem Buch versucht der junge Will alles, um das Familienunternehmen, eine Geisteragentur, vor dem endgültigen Ruin zu bewahren.

Zu Anfang des Buches werden dem Leser zuerst einmal die wichtigsten Personen in Schrift und Bild vorgestellt - große Überraschung, denn eine der abgebildeten Personen wird nur namentlich, eine andere überhaupt nicht erwähnt. Aber sieht man darüber hinweg, sind diese Zeichnung von Matteo Piana als anschaulich mit einem Hang zum Amüsanten zu bezeichnen.
Dann beginnt die eigentliche Geschichte, auch hier findet der Leser immer wieder einige Zeichnungen, die die aktuelle Situation wieder geben.

Die Geschichte entpuppt sich als ähnlich karikierend wie die dazugehörigen Zeichnungen. Die Story ist sehr flach gehalten und die Figuren sind doch als sehr übertrieben zu bezeichnen, da alle Charaktereigenschaften sehr extrem ausgeprägt sind - zum Beispiel, dass der beste Freund sich als wirklich sehr blöde herausstellt oder dass die Konkurrenzfigur noch vornehmer als der Hochadel ist. Dadurch verliert das Buch allerlei, zwar ist es deswegen sehr amüsant, aber bei der mageren Handlungstiefe kann damit nicht all zu viel aus dem Buch herausgeholt werden.

Deswegen mag man am Ende zu dem Schluss kommen, nicht recht zu wissen, was man von diesem Buch halten soll. Es hat sicherlich einen großen Unterhaltungswert und die Zeichnungen passen dazu sehr gut, aber es fehlt eine echte Handlung, die den Leser fesselt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem kurzlebig, aber auch extrem liebenswert 22. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Abgesehen davon, dass das Buch wirklich sehr kurz ist und auch keinen bleibenden Eindruck zu hinterlassen vermag, hat es mir sehr gefallen.

Ich mochte Wills mürrischen und miesmuscheligen Charakter und finde die Geschichte um seine Geisteragentur höchst unterhaltsam. Dass die Charaktere ein bisschen flach wirken, und einige der auf dem inneren Buchdeckel vorgestellten Charaktere nicht auftreten, liegt daran, dass dieser Band der Auftakt von einer Reihe von (mindestens) 6 kurzen (mutmaßlich jeweils in sich abgeschlossenen) Büchern ist.

Jedoch ist leider immer noch keine Spur von den Folgebänden auf dem deutschen Markt zu finden, und ich mache mir auch keine Hoffnungen, dass in der Hinsicht noch etwas passieren wird (leider!).

Mir macht das Buch einen Heidenspaß, und ich lese es hin und wieder, wenn ich mich 2 oder 3 Stunden amüsieren will. Ich denke das Buch ist auf jeden Fall eine super Empfehlung für jüngere Leser oder zum Vorlesen. Es ist auch wirklich nicht gruselig, sondern vielmehr witzig.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3.0 von 5 Sternen Warum so mies gelaunt? ☺ 14. Mai 2013
Von MiaML
Format:Gebundene Ausgabe
Titel: Unheimlichkeiten aller Art
Reihe: Will Moogleys Geisteragentur #1
Autor: Pierdomenico Baccalario
Verlag: cbj Verlag
Format: gebunden
Umfang: 128 Seiten
ISBN: 978-3570137192
Preis: nicht bekannt

KLAPPENTEXT:
Irgendwie ist das Geschäft mit den Geistern auch nicht mehr das, was es einmal war, findet Will Moogley. Die Geisteragentur, die ihm von seinem Onkel Alvin vererbt wurde, hat jedenfalls schon mal bessere Zeiten gesehen. Nur gut, wenn man Freunde hat, die einen noch begeistern können! Wills mega-peinlicher, aber auch bester Freund Tupper gibt ihm den entscheidenden Tipp, wie er wieder Leben in die Agentur bringen kann: Der Eigentümer der Hotelkette 'Scary Inn' benötigt für die Eröffnung eines neuen Grusel-Hotels jede Menge guter Geister. Will und Tupper nehmen die Herausforderung an. Doch die Konkurrenz schläft nicht..

MEINE MEINUNG:
In dem illustrierten Buch 'Unheimlichkeiten aller Art' von Pierdomenico Baccalario geht es um den Waisen Will Moogley, der von seinem Onkel eine Geisteragentur vererbt bekommen hat und dort Geister vermittelt. Er hat zwar noch eine Tante, die im selben Hochhaus lebt, aber die kann ihn nicht leiden - und das beruht auf Gegenseitigkeit. So bleibt ihm nur sein bester Freund Tupper, der ihm mit Rat und vor allem: Tat zur Seite steht. Als er erfährt, dass eine Hotelkette einen Haufen Geister benötigt, beschließt er, sich zu bewerben. Doch da ist er nicht der Einzige!
Mir ist das Buch direkt wegen des Covers in die Hand gefallen. Es zeigt mittig den Jungen Will und ist insgesamt sehr schön gestaltet, finde ich. (Außerdem, habe ich was in den Augen oder sieht das Vieh ganz unten aus wie Tabaluga? ☺) Nach kurzem Blättern in dem Buch wurde mir klar, dass ich es mitnehmen musste: Die Illustrationen sind nämlich einfach unglaublich schön gezeichnet.
Die Geschichte schritt schnell voran, weshalb ich ihr am Anfang nicht ganz folgen konnte. Später empfand ich es jedoch als angenehm, da so keine - sowieso schon wenig vorhandene - Spannung verloren gehen konnte. Den Mangel an Spannung konnte der Autor aber mit genügend Humor wieder gut machen. Einige Male musste ich wirklich laut loslachen, weil Gegenstände mit verrücktesten Sachen verglichen wurden - und diese Vergleiche sogar noch Sinn ergaben.. Generell nutzte Pierdomenico Baccalario eine sehr 'malerische' Sprache und viele Wortneuschöpfungen. Besonders gefielen mir anfangs die Wortspielereien über Geister (à la 'von allen guten Geistern verlassen', 'bei allen guten Geistern' etc), aber irgendwann war es dann doch zu viel des Guten, wie man so schön sagt.
Der Protagonist war mir leider von der ersten Sekunde an unsympathisch. Nicht nur, dass er der Miesepeter schlechthin war - was ich verkraftet hätte -, sondern total der schlechte Freund. Also, nur mal so gesagt: Wenn man wirklich nur einen einzigen Freund hat, sollte man vielleicht lieber darauf verzichten, auch ihn zu vergraulen indem man: ihn anlügt, ihn ständig anschreit, ihm für alles die Schuld in die Schuhe schiebt und ihm noch schadenfroh dabei zusieht, wie er Schmerzen erleidet, weil er sich völlig für die Freundschaft aufopfert. (Armer Tupper..) Klar, Kinder finden das ja unglaublich 'cool', wenn Bücherhelden Streiche spielen und frech sind.. ("Hach, direkt 'n neues Vorbild gefunden!) Aber irgendwo muss meiner Meinung auch eine Grenze sein zwischen 'frech' und 'einfach nur ernsthaft boshaft'. Seine Einstellung änderte sich im Laufe des Buches auch leider nicht mehr sonderlich..
Das Ende war überraschenderweise ganz anders, als ich es vermutet hatte. Ich fand die plötzliche Wendung gelungen. Trotzdem haben mir einige Auflösungen gefehlt. Warum Will zum Waisen wurde, hätte ich gerne gewusst - jetzt nur mal als Beispiel genommen.

FAZIT:
Insgesamt konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.. Ganz abgesehen davon, dass ich selbst am Ende nicht mehr warm mit dem Protagonisten wurde, gingen mir alle Charaktere zu wenig in die Tiefe. Genau das selbe Gefühl hatte ich allerdings bei dem Plot. Da aber sowohl der Schreibstil komplett gelungen war, als auch die Illustrationen, gebe ich noch gut gemeinte:
3 von 5 Sternchen!
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