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Mit dem Vorgänger Shadows Collide With People hat The Will To Death herzlich wenig zu tun. Hier wird auf das ganze Synthie-Gefiepe und Klangexperimentieren komplett verzichtet. Ein rumpeliges Schlagzeug, ein Bass und des Meisters Stratocaster reichen völlig, um die Songs zum Leben zu erwecken. Schon der Opener "A Doubt" kann durch den ergreifenden Gesang an die Boxen fesseln, ein Song wie "Loss" steht in bester Westcoast-Tradition der Siebziger und hätte bei anderer Produktion einen Ehrenplatz auf einem frühen Eagles-Album gefunden.
Überhaupt fühlt man sich oft an diese Zeit erinnert. "Loss" etwa lässt John Lennon vor dem geistigen Auge auftauchen, "Unchanging" hätte auch einem J.J. Cale sehr gut zu Gesicht gestanden. Ein soundmäßiger Ausbrecher ist mit "Time Runs Out" zu finden, wo eine fiese Farfisa-Orgel den Song Richtung Inspiral Carpets der späten Achtziger drückt. Auch Calexico und die Tindersticks wollen sich in dieser Atmosphäre von Leere und Traurigkeit melden ("The Mirror", "The Days Have Turned").
Trotz der Sparsamkeit in Instrumentierung und Produktion sind die Songs ausgefallen komponiert und die Stimme von John Frusciante trägt die Songs über die ganze Länge der Scheibe ohne nennenswerten Ausfall. In der Schnittmenge von besinnlichem Alternative mit Siebziger-Einschlag und Singer/Songwriter-Tradition hat The Will To Death eine Nische gefüllt, von der niemand ahnte, dass sie da war. Mehr davon! --Deborah Denzer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Er schafft es immer wieder...,
Rezension bezieht sich auf: The Will to Death (Audio CD)
...immer wieder anderen Menschen seine Gefühle zu zeigen...und grad das ist das, was mich "verzaubert"...so sehr das man die Musik schon fühlt und lebt.Im Gegensatz zu "Shadows Collide With People" sieht der Gitarrist der Red Hot Chili Peppers bei seinem neuen Werk (und noch lange nicht das Letzte...in diesem Jahr ;-) ) von schnelleren, oder auch "poppigeren" (This Cold,Second Walk,Song To Sing When I'm Lonely etc.) Songs ab.Jetzt kommen sie eher traurig,leicht melancholisch...einfach unbeschreiblich schön rüber."A Loop" hat ein bisschen was von "To Record Only Water For Ten Days" so wie auch im Gitarrenzwischenspiel was von "Niandra LaDes & Usually Just A T-Shirt" und "Smile From The Streets You Hold".Was ist das?Aber dennoch hat John seinen alten Stil wundervoll "neu verpackt"."A Doubt" ist ein wundervolles,rhythmisches Lied...und man merkt...ja man "merkt" wie sich seine Stimme entwickelt hat.In "The Will To Death", dem letzten Lied, erzeugt seine leise, aber doch ausdrucksvolle Stimme in diesem Lied (er singt auch wieder mit seiner bekannten Kopfstimme) schon Gänsehaut beim Zuhörer."An Exercise" fängt schon kräftig mit kuriosen Verzerrugnen und Synth-Sounds an, aber die Stimmung legt sich wieder..und dann kommt sie wieder.Hier spürt man regelrecht die Gefühle von John in diesem Lied."The Mirror" ist ein wunderschönes Lied,begleitet von einem Piano...nach ner Zeit setzt dann auch Gitarre ein, aber relativ zurückhaltend.Die Verse wimmert er förmlich dahin...unendlich traurig; muss man hören!"Unchanging" erinnert leicht an ein kleines,ruhiges Zusammenspiel von J.F. mit seinen Freund Josh Klinghoffer,der bereits bei Shadows Collide with People ausgeholfen hat."Life gave me up, and I have no control" singt,wimmert,sagt er uns...er schafft eine Atmosphäre, die sonst glaub ich Niemand schaffen könnte."Far Away" zeigt she gut den Umfang seiner Stimme...und das Flair in diesem Lied ist, wie bei den anderen Songs, einzigartig."Loss" hat ein ziemlich langes Intro...wo er einfach mit Josh ein bissl jammt und sich einspielt...doch im Laufe des Liedes kommen die ganzen Gefühle wieder rüber.Wenig Gitarre,verspielte Rhythmen, eigentlich ungewohnt, aber auf jeden fall noch ein Highlight."Time Runs Out" ist auch ein Song dieser Sorte,muss man hören!"The Days Have Turned"...mit seinem Songwriting bringt er alles auf einen Punkt.Dazu noch Musik...man merkt er ist Meister in diesem Fach."Wishing" ist eins der Lieder, die dem Hörer in traurigen Zeiten wieder Hoffnung machen.Schöne Riffs!Und das Instrumental "Helical" ist einfach nur zum Träumen... Hört euch das Album an, kauft euch es...jeder der Gitarre mag, und sich gerne einfach mal fallen lässt...und einfach jedermann =) ...nur zu empfehlen, es ist unbeschreiblich was John wieder gezaubert hat... einfach nur die Augen schließen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meisterwerk des Meisters,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Will to Death (Audio CD)
6 Alben in 6 Monaten hat John Frisciante herausgebracht.Nicht viele Musiker besitzen so unglaublich viel kreativität wie der Chili Peppers Guitarist. 6 Alben von denen kein einziges schlecht ist. Doch "The Will To Death" ist mir persönlich am meistn ans Herz gewachsen. Hatte ich am Anfang probleme, die oftmals befremdlichen strukturen aufzunehmen, wurden mir die Songs mit der Zeit immer vertrauter. Nach den ersten Durchläufen entdeckte ich die ersten Hits ("The Day have turned ","Time runs out") und schon bald wuchs mir die CD so ans Herz, dass sie heute zu meinen Lieblingsplatten zählt. Einzig mit den Lyriks konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Diese handeln fast ausschließlich von Tod und Leben nach dem Tod. Wen das aber nicht stört, dem kann ich "The Will To Death" nur empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Will To Beautiful Musik,
Rezension bezieht sich auf: The Will to Death (Audio CD)
Als die Cd erschien, war ich ziemlich verwundert, dass schon wieder ein neues Album von John erscheint...durch "Zufall" hab ich sie mir dann mal im Geschäft angehört..und ich war schockiert von der guten Musik..hab se mir natürtlich gleich gekauft...mit eher einfachen Mitteln und tiefgehenden, sehr persönlichen Lyrics(I can't wait for life, The will to death is what keeps me alive)wird eine melancholisch freudige Stimmung aufgebaut..dazu kommt noch Johns wunderbare Stimme und eine rhytmisch interssante Unterlegung(the days have tuned, loss...)..was mir auch sehr gefällt ist die >Farfisa-Orgel<(>>Time runs out)..das wunderbare Gitarrenspiel nicht zu vergessen..eine sehr gelungene Platte, die ich jedem empfehelen kann, der Musik übermdurchschnitt genießen kann...
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