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Wilhelm Tell für die Schule (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Max Frisch
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Suhrkamp
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Kurzbeschreibung

29. September 1971 suhrkamp taschenbuch
Die Teil-Sage zählt zu den berühmten nationalen Mythen. Seit Schiller gilt sie als klassischer Besitz von Triumph des Freiheitswillens über Unterdrückung. An den Schulen wird sie so weitergereicht. Gerade für die Schule erzählt Max Frisch die Teil-Geschichte neu. Seine Sprache ist lakonisch, seine Darstellung souverän, ja heiter. Ein nationaler Mythos wird demontiert: die Vorgänge von 1291 werden aus der Gegenwart gesehen und interpretiert.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 28 (29. September 1971)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518365029
  • ISBN-13: 978-3518365021
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.822 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wahrscheinlich Konrad von Tillendorf, ein jüngerer und für seine Jahre dicklicher Mann, damals wohnhaft auf der Kyburg, vielleicht auch ein anderer, der Grisler hieß und in den gleichen Diensten stand, jedenfalls aber ein Ritter ohne Sinn für Landschaft ritt an einem sommerlichen Tag des Jahres 1291 durch die Gegend, die heute als Urschweiz bezeichnet wird. Wahrscheinlich herrschte Föhn; das Gebirge, das der dickliche Ritter vor sich sah, schien näher als nötig. Um dem jungen Rudenz gegenüber, der ihn nach Uri führen sollte, nicht unhöflich zu sein, gab er sich Mühe und lobte mehrmals die blühenden Kirschbäume. Es war heiß und blau. Je länger er ritt, desto schweigsamer wurde der dickliche Ritter, denn die Berge zu beiden Seiten nahmen überhand. Oft wunderte er sich, daß es in dieser Gegend überhaupt einen Pfad gab; aber es gab tatsächlich einen Pfad, der, wie der dickliche Ritter wußte, sogar nach Rom führte, wenn auch immer wieder um Felsen herum.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Nationalheilige verlässt das Piedestal 20. Februar 2007
Von weiser111
Max Frisch nimmt den Mythos vom Schweizer Nationalhelden nach Strich und Faden auseinander, und das nicht nur scharfsinnig, sondern auch noch mit kaum zu überbietendem süffisantem Witz -- so lob ich mir meine Generalüberholung der Nationalgeschichte. Schon der Anfang ist hinreißend -- es geht um den bösen Geßler, bei dem es sich wahrscheinlich um Konrad von Tillenburg handelte: Ein Dickerchen, das unter dem Föhnwind leidet und den die Leber zwickt. Der Auftrag, den ihn ins reichsfreie Uri führt, wird ihm immer mehr zuwider, und eigentlich will er nur seine Ruhe haben. Aber wie wir aus Schillers "Wilhelm Tell" wissen, kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt...

Lakonisch rekonstruiert Frisch, was tatsächlich geschehen sein könnte, unter Heranziehung historischer Quellen (u.a. das Weiße Buch von Sarnen und die Chronik von Aegidius Tschudi) und historischer und volkskundlicher Forschungsliteratur. Nach und nach begegnet man fast dem kompletten Personal von Schillers Drama; allerdings haben die Damen und Herren hier etwas andere Charaktereigenschaften: Geßler (bzw. Ritter Konrad) agiert als armer Teufel, mit dem man vor allem Mitleid empfindet; er hat es nicht leicht mit den eigenbrötlerischen Bewohnern abgelegener Alpentäler, und der Sinn für die landschaftliche Schönheit geht ihm, wie allen seinen Zeitgenossen, gründlich ab.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heiterer Geschichtsunterricht 3. März 2002
Von Ein Kunde
Eins vorweg: noch nie habe ich ein Buch mit historischem Hintergrund gelesen, dass mich dermassen zum Lachen brachte. In humorvoller, lakonischer Art und Weise erzählt Max Frisch, die Geschichte des schweizer Nationalhelden Willhelm Tell nach. Die Geschichte beginnt damit, dass ein völlig entnervter Gessler, (oder wie er auch immer geheissen haben mag) in die Idylle der Innerschweiz eindringt. Ein Mann ohne Sinn für Landschaft, geschweige denn die Eigenbrödlerei der Urschweizer, ist dienstlich in der Schweiz und will nichts, als so schnell wie möglich wieder weg. Dass er die schweizer Geschichte mitprägen würde, hätte er wohl nicht im Traum geglaubt und doch, durch eine Aneinanderreihung höchst unglücklicher Zufälle, kommt er zu dieser zweifelhaften Ehre.
Es ist ein Genuss, wie Frisch die Urschweiz, ihre Bewohner und Willhelm Tell auf die Schippe nimmt, etwas was wohl nur einem Schweizer gestattet ist. Ein Buch, das endlich einmal die bierernste Thematik Geschichte etwas auflockert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sockelsturz des Nationalhelden 25. Mai 2004
Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT
Mit "Wilhelm Tell für die Schule" aus dem Jahr 1971 demontiert Max Frisch den schweizerischen Nationalmythos. Die politische Aussage des Buches ist, dass die Tell-Geschichte von reaktionären Kreisen propagandistisch missbrauch wird, um ein verklärtes Schweizerbild zu schaffen. Zu jener Zeit kämpfte Schwarzenbach mit seiner Volksinitiative gegen die Überfremdung der Schweiz. Heutzutage kämpfen diese rückwärts gewandten Kreise für ein idealisiertes Bild einer neutralen und unabhängigen Schweiz und gegen den EU-Beitritt. Frisch stellt in Frage, dass mit dem Mythos "Tell" überhaupt noch etwas über die heutige Schweiz ausgesagt werden kann. Statt in der Vergangenheit müssen wird in der Gegenwart leben und in die Zukunft blicken.
Max Frisch erzählt die Geschichte von Wilhelm Tell neu nach, und zwar in einer sehr knappen Sprache und völlig emotionslos, weit entfernt vom ursprünglichen Heldenepos. Zudem erläutert er die Erzählung in 74 Anmerkungen. Dabei kontrastiert er die Legende von Tell mit historischen Quellen (Weisses Buch von Sarnen, Chronik von Tschudi), dem Drama von Schiller sowie Sekundärliteratur. Dabei zeigt sich, dass die Tell-Geschichte überhaupt nichts mit der historischen Realität zu tun hat, sondern ein Mythos ist. Es ist nicht einmal klar, ob Tell und Gessler überhaupt gelebt und wie sie geheissen haben. Die Tell-Geschichte basiert auf skandinavischen Legenden und wurde im Laufe der Zeit immer wieder angepasst und neu erzählt.
Dialektisch bedient sich Frisch schliesslich der Verfremdungslehre von Bertolt Brecht: kennen - nicht kennen - erkennen. Der Bösewicht Gessler wird bei Frisch als dicklicher, kränklicher, gelbsüchtiger Ritter dargestellt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal anders 5. Dezember 2004
Die Tell-Sage zählt zu den berühmten nationalen Mythen. Doch warum die klassische Version lesen, wenn es die von Max Frisch gibt.
In Wilhelm Tell für die Schule gibt Max Frisch die Sage in der Sprache der 1970er wieder. Lakonisch, souverän, heiter. Er demontiert den nationalte Mythos, interpretiert die Vorgänge von 1291 neu.
Doch nicht, wie der Titel vermuten lässt, trocken wie ein Schulbuch, sondern aufgelockert. Abschnittsweise erzählt er die Geschichte nach, dann folgen einige Seiten Erklärungen der Fußnoten mit Bezug auf passende Literatur, Zitaten und mehr.
Wir alle kennen die Tell-Sage, doch dieses Buch lässt sie uns in einem neuen Blick sehen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Lesen.
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