| ||||||||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Diese Schöne geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er verschreibt sich dem Theater, doch bald veranlaßt ihn die rätselhafte Bekanntschaft der Gesellschaft des Turms, dem Theater zu entsagen. Kunst oder nicht Kunst, Frauen oder nicht Frauen, Verantwortung, Gefühl, Verstand. Wilhelm ist hin- und hergerissen zwischen den festen Vorsätzen, die er sich immer wieder auf's neue für sein Leben zurechtlegt, und den unvorhergesehenen Ereignissen, die immer wieder alles ins Wanken bringen. Als er erfährt, daß all diese Wirrungen von der Gesellschaft des Turms gesteuert waren, will er sich empört abwenden. Doch da taucht plötzlich die schöne Unbekannte wieder auf...
Bei einer Hörspielbearbeitung das Richtige wegzulassen, ohne zuviel abzuschneiden vom Eigentlichen, ist eine Kunst für sich. Die Autorin Angela Gerrits hat diese komplizierte Aufgabe "gemeistert" und diesen komplexen Text, der sowohl Theaterroman als auch Liebes-, Bildungs-, Entwicklungs- und Abenteuerroman ist, zu einem quirligen, spannenden Hörspiel zusammengekürzt. Die hohe Qualität dieser Aufnahme zeigt sich ebenfalls an der ausgesuchten Besetzungsliste (exzellent Bastian Trost als Wilhelm und Anna Thalbach als Mignon). Das ist ein Hörbuch gerade auch für diejenigen, die sich noch nicht so häufig mit Goethe und seinen Werken befaßt haben. Nach dem Genuß von nahezu 3 Stunden Wilhelm Meister hat man durchaus Lust auf mehr. --Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Wälzer schreckt ab, ist aber eine Bereicherung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm Meisters Lehrjahre (Taschenbuch)
In »Wilhelm Meisters Lehrjahre« lässt Goethe den jungen Kaufmannssohn Wilhelm in die Welt hinausziehen. Anders als sein Vater strebt Wilhelm keinen »bürgerlichen« Lebensweg an. Er möchte gerne Schauspieler und Theaterautor werden. So reist Wilhelm umher und schließt sich schließlich einer wandernden Theatertruppe an. Auch so manche Erfahrung mit dem schönen Geschlecht bleibt nicht aus.Während Wilhelm zu Beginn seiner Reise noch das Glück hold ist, so muss er im Laufe seinen Umherziehens auch manch schweren Schicksalsschlag wegstecken. Dieses Auf und Ab begleitet Wilhelm und verhindert, dass die Geschichte verflacht (zu beobachten bei Eichendorffs »Taugenichts«). Es kommt auch zu mysteriösen Ereignissen. Spannende Fragen werden aufgeworfen: Was ist Mignons Geheimnis und warum wird der Harfenspieler wahnsinnig? Wer steckt hinter dem Geist, der bei der »Hamlet«-Aufführung erscheint? Was hat es mit dem »Turm« und seiner geheimnisvollen Gesellschaft auf sich? Am Ende lässt Goethe geschickt die Handlungsfäden zusammenlaufen. Und Wilhelm sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob er den steinigen Weg eines Künstlers weitergehen will. So begründet sich im Ende der »Lehrjahre« das Bildungsideal der Klassik, dass eine Balance zwischen Bürgerlichkeit und Künstlertum vorsieht. Viele Leser sind gleich abgeschreckt, wenn sie »Goethe« hören, und denken dabei an die nicht immer leichte Kunstsprache. Dieses Charakteristikum trifft auf die »Lehrjahre« aber nur in einem gemäßigten Rahmen zu und das Buch ist nach kurzer Eingewöhnung recht angenehm zu lesen. Das dieses 660 Seiten starke Werk seine Zeit braucht, um es durchzuarbeiten, ist wohl bewusst. Aufgrund der guten Gliederung und der wirklich nicht zu abgehobenen Sprache, verliert der geduldige Leser jedoch nie den Faden. Belohnt wird der Leser für die Auseinandersetzung mit diesem Wälzer auf jeden Fall. So manche Weisheit hat Goethe für seine Leser in die »Lehrjahre« hineingestrickt. Interessant sind für Klassik- und Theaterfans zudem bestimmt die Passagen, an welchen Goethe seine Charaktere über Shakespeare und das Theater im Allgemeinen philosophieren lässt. In besonderen Maß empfehle Ich diesen »Ur-Bildungsroman« aber vor allen jenen Lesern, die sich gerne mit den Themen Individualismus und Künstlertum beschäftigen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Der Bildungsroman" (...so schlimm ist er gar nicht),
Von El Hongo (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm Meisters Lehrjahre (Taschenbuch)
Für jeden, der sich einen Funken für deutsche Literaturgeschichte interessiert, ist dieser Roman ohnehin Pflicht, da er der Inbegriff des Bildungsromans schlechthin ist, d.h. einem Roman, in dem die Hauptfigur danach strebt, "alles das, was im Innersten in ihm angelegt ist, im Leben zu verwirklichen", wobei er sich anfangs natürlich ziemlich dumm anstellt etc. Ob den heutigen "normal"-Leser diese Geschichte noch so mitreißt wie Goethes Zeitgenossen glaube ich allerdings nicht, zumindest kann ich das von mir nicht behaupten, denn das Thema ist natürlich ein gutes, wahres, schönes, und man spürt Goethes Genie und seine Fähigkeit, ein riesiges Universum in einen Text zu packen, aber W.Meisters Selbstfindung ist der heutigen Realität doch ziemlich fern. Da sie sich zum großen Teil im Theater abspielt, kann man jedoch nebenbei Einiges über das damalige Schauspielerdasein erfahren und bekommt einen Eindruck von der Shakespeare-Rezeption in Deutschland zu jener Zeit. Das ist nicht so abschreckend, wie es vielleicht klingen mag, denn die Geschichte ist fließend zu lesen und Goethe beherrscht die Sprache sehr beeindruckend, das humanistische Ideal des Bildungsbegriffs wird fassbar, und zum Teil ist es sogar lustig, oft schlüpfrig. Aber etwas sperrig ist dieses Stück Weltliteratur dann doch, oder vielleicht scheint es heute so, denn es ist spürbar aus einer anderen Zeit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
gutes Buch!!,
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm Meisters Lehrjahre (Taschenbuch)
Wilhelm Meisters Lehrjahre ist im großen und ganzen ein sehr gutes Buch und vorallem auf jeden Fall lehsenswert. Für Goethe- Fans sowieso ein Muss, da ich mir vorstellen kann, dass man auch mehr autobiografisches von Goethe darin erfährt, als man denkt. Verglichen mit anderen Goethe- Büchern wie z.B Faust oder den jungen Werther, ist es zugegebener maßen nicht das beste, jedoch unterscheidet es sich trotzdem noch von Büchern anderer Autoren auf die wundervoll-verzaubernd-goethische Art ganz klar. ( Man merkt diese Rezesion ist von einem Goethe- Fan *lach*). Der erste Teil des Buches ( die Geschichte mit Marianen, das Kennenlernen der Theatergessellschaft, seine Gedanken zum Künstler, seine Gedanken zu Zuhause und zu der aufgabe des Schauspiels in Bezug auf die verschiedenen Stände, Mignon, Eifersucht)ist fabelhaft, inhaltlich wie formal und ich finde mich auf eine fast wundersame Art und Weiße darin wieder. Auch die Beschreibungen seiner Empfindungen waren für mich da sehr berührend. Allerdings wird das Buch dann nach und nach trockener und zäher, dies liegt eben daran weil die Zeit mit der Thatergessellschaft auch sehr viele Umstände und wechselnde Situationen beinhaltet die immer wieder erläutert werden müssen. Gegen Ende geht das Buch schon wieder etwas tiefer, ich erinnere mich da an ein sehr aufschlussreiches, intensives Gespräch mit Jarno, auch dadurch dass die Verstrickungen und Zusammenhänge der wundersamen Begebenheiten des Buches dann aufgedeckt werden ( die allerdings dem Buch auch einen klaren Pluspunkt durch Spannung und Durchdachtheit brachten) wird auch nochmal alles intensiever. Allerdings ist das ganze Buch voll mit interessanten Gesprächen und Tiefen, klugen Gedanken die darin geäußert werden, in denen ich mich oft punktgenau wieder fand und die so wie ich glaube, Goethes eigene Sichtweisen und Problematiken wieder geben.Dem Gerücht jedoch, das Goethes Spätwerke mittleren Alters immer formaler perfektionistischer aber dafür auch trockener wurden und somit diese naive Leidenschaftlichkeit etwas einbüsten, muss ich ehrlich gesagt zustimmen. Im Vergleich zu anderen Goethe- Werken, die ich bis jetzt kenne, wirkt dieses Buch zumindest nach dem ersten Teil überraschend nüchtern, von der Art wie es geschrieben wurde. Außerdem wirkt es auch eher aufgeklärt in Hinsicht auf Mystik ect.. was bei Goethe sonst auch eher nicht der Fall zu sein scheint. Unterm Strich: Ein sehr interessantes Buch, mit vielem Inhalt zu allerlei Themen, was für mich Goethe auch u.a immer ausmachte und was mir sehr gefällt. Die Vielseitigkeit der Thematik. Eine besonders interessante Figur war Mignon und auch ihre Gedichte. Sie rührte mich, warum auch immer, besonders. Auch das Bild das Wilhelm von der Amazone hatte machte mir einen tiefen Eindruck. Gutes Buch!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|