Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wilhelm II.: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wilhelm II.: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers [Gebundene Ausgabe]

Christopher Clark , Norbert Juraschitz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Mehr über den Autor

Christopher M. Clark
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Christopher M. Clark auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Selten ist ein Biograf einer so umstrittenen Persönlichkeit und so komplexen Epoche so gerecht geworden wie Christopher Clark.« (literaturkritik.de, Nr.3/ März 10 )

»Nicht nur dem Historiker sei dieses Buch empfohlen, sondern v.a. dem politisch-strategisch interessierten Leser, der so mancherlei Parallelen zum heutigen Ränkespiel auf oberster Ebene wird erkennen können.« (ÖMZ, 03/10 )

"Elegant und präzise beschreibt Clark die Herrschaft des Kaisers und dessen Versagen auf vielen Feldern und in den vielen Rollen, die ihm zufielen. Clarks Buch, eher ein grossangelegter biografischer Essay, ist ein brillantes Stück pointierter Geschichtsschreibung." (NZZ )

Kurzbeschreibung

Das Leben des letzten deutschen Kaisers

Christopher Clark folgt der Karriere des letzten deutschen Kaisers: die schwierige Jugend bei Hof, die Etablierung seiner Macht sowie seine politischen Auseinandersetzungen und Ziele. Mit dem Ersten Weltkrieg endet auch die Herrschaft Wilhelms II. Der Kaiser dankt ab und muss den Rest seines Lebens im Exil verbringen. Clarks sorgfältig recherchiertes Buch bietet eine neue, zuweilen provokante Interpretation des Monarchen und seiner dreißig Jahre währenden Regentschaft.

Hätte Deutschland einen anderen Weg eingeschlagen, wenn ein anderer Herrscher als Wilhelm II. das Land ins 20. Jahrhundert geführt hätte? Inwieweit prägte seine Persönlichkeit die deutschen Geschicke?

Christopher Clark nimmt zunächst Wilhelms Kindheit und Jugend in den Blick. Vater und Großvater, und damit zwei politische Lager – das progressive und das reaktionäre – stritten um die Erziehung des Prinzen. 1888 folgte Wilhelm seinem Vater auf den Thron. Clark untersucht Wilhelms außen- wie innenpolitisches Wirken und betrachtet schließlich auch dessen Rolle im Sommer 1914.

Nach dem verlorenen Krieg und seiner Abdankung wurde Wilhelm II. zum Objekt des Hasses. Und noch heute ist sein Image weitgehend negativ. Clarks Ziel ist es nicht, Wilhelm II. zu rehabilitieren. Und doch fragt er zu Recht, ob die Geschichtsschreibung nicht zu einer Dämonisierung des letzten deutschen Kaisers beigetragen hat.

150. Geburtstag Wilhelms II. am 27. Januar 2009.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der letzte Deutsche Kaiser 14. Oktober 2008
Von feeder
Format:Gebundene Ausgabe
Das neue Buch von Christopher Clark befasst sich mit dem Leben und Wirken des letzten Deutschen Kaisers. Es beginnt mit der schwierigen Kindheit, in der die zwei politischen Lager der Hohenzollern (liberal/probritisch und konservativ/prorussisch) versuchen, Einfluß auf Wilhelm zu erlangen. Es folgt die frühe Thronbesteigung im Alter von 29 Jahren. Wilhelm versucht in dieser Anfangszeit seiner Herrschaft mehr Einfluss auf die deutsche Politik zu gewinnen. Dabei stehen ihm sowohl die dezentrale Reichsverfassung, als auch mächtige Gegenspieler im Weg (Berater, Regierungsbeamte, Reichstag, Parteien usw.).
Clark erzählt wie der Kaiser erst infolge der Kollerkrise 1895 mehr Einfluss auf die Politik gewinnt und diesen Einfluss durch die Daily Telegraph-Affäre 1908 wieder verliert. Dabei geht Clark insbesondere auf andere Historiker ein (Röhl, Gutsche usw.), die seiner Meinung nach hervorragende Quellen aufbieten, jedoch vergessen "...seine Äußerungen und Handlungen in den zugehörigen Kontext..." einzubetten.
Clark geht auch auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dessen Vorgeschichte ein. Dabei stellt er fest, dass Wilhelm keinesfalls eine Allein- oder Hauptschuld am Ausbruch des Krieges trifft. Hauptverantwortlich seien die Russen und die Österreicher, sowie die Militärs auf allen Seiten, die schnelle Aktionen von den Regierenden forderten. Zweimal hatte Wilhelm sich sogar gegen seine eigenen Militärs gestellt und den Stopp aller Mobilmachungsvorbereitungen befohlen. Mit den Militärs hatte Wilhelm laut Clark ein unterkühltes Verhältnis, weil "...die hohen Militärs der Unentschlossenheit und Zögerlichkeit des Friedenskaisers nicht trauten." Noch am 28. Juli 1914 stellte Wilhelm fröhlich fest, dass "nun jeder Grund zum Kriege entfällt". Hier wird deutlich was Clark dem letzten Deutschen Kaiser u.a. vorwirft, nämlich ein schlechtes Urteilsvermögen. Der Bündnisautomatismus war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr zu stoppen.
In den folgenden Kapiteln geht Clark auf die Rolle des Kaisers während des Krieges, bei der Abdankung 1918 und auch auf die Zeit im Exil bis zum Tod ein.
Zusammenfassend vertritt Clark die These, dass Wilhelm charakterlich (schlechtes Urteilsvermögen, taktlose Ausbrüche usw.) für sein hohes Amt nicht geeignet war, es jedoch falsch wäre, ihn als autokratischen Herrscher und Kriegstreiber darzustellen. Clark möchte "... Verunglimpfung und Verständnis wieder in ein angemessenes Verhältnis zueinander bringen."
Das gelingt Clark meiner Meinung nach sehr gut. Die Herrschaftsstrukturen im Kaiserreich werden deutlich und insbesondere durch die Darstellung im Kontext von Zeit und Ereignissen kann man viele Ereignisse der damaligen Zeit (Krügerdepesche, Hunnenrede, Marokkokrise usw.) viel besser nachvollziehen, als es mir persönlich bei anderer Literatur bisher möglich war. Dazu kommt der angenehme Schreibstil von Christopher Clark, den man schon aus seinem "Preußen"-Buch kennt. Deshalb 5 Sterne!

Kleiner Tipp: Wem das Buch gefällt, empfehle ich die DVD "Majestät brauchen Sonne". Ohne Übertreibung eine herausragende Dokumentation!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wilhelm II. 31. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Entgegen hier geäußerter Meinungen sei eindeutig gesagt: Clarks hervorragende Studie zu Deutschlands letztem Kaiser ist eindeutig geeignet, den schillernden, hochkomplizierten Menschen Wilhelm dem interessierten Leser ebenso nahezubringen, wie auch den ebenso schillernden Kaiser Wilhelm II., dessen großspuriges Benehmen oftmals den Menschen Wilhelm verdeckte. Wer ein leichtes Lesevergnügen in der Art der Zergliederung eines Menschen à la "'Deutschland sucht den Superstar'" erwartet wird freilich enttäuscht sein. Clark ist aber kein oberflächlicher Bohlen, der sich darauf versteht, Menschen mit unverschämten Bemerkungen hinzurichten, sondern ein Historiker, der es versteht aus den facettenreichen Fakten einer hochkomplizierten Zeit und einer ausgezeichneten Gesellschafts- und Politikanalyse das ebenso facettenreiche Bild eines Menschen zu zeichnen, der durch seine Geburt berufen war, Deutschland in einer schwierigen Zeit zu regieren und an sich, seiner Umgebung und den politischen Zuständen scheiterte, ohne allerdings auf allen Gebieten gleichermaßen zu versagen.
Interessant ist ein Nebenkriegsschauplatz in diesem Werk: Der Wilhelm-Kenner Clark widerlegt an vielen Stellen sehr glaubhaft den anderen großen Wilhelm-Kenner John Röhl nachhaltig, ohne ihn und seine Leistung allerdings zu demontieren. Richtig und einzig begrüßenswert ist die Einordnung Wilhelms II. in einen größeren politischen Rahmen, um seine Verhaltensweise zu erklären, wo Röhl stets das Bild eines alleinverantwortlichen Alleinherrschers bemüht und sich so als Anhänger eines überholten Geschichtsbildes zeigt. Nicht ein Mann machte Geschichte, wie Röhl postuliert, sondern die Geschichte, neben vielen anderen Faktoren, formte einen Mann, der dann Geschichte schrieb. Fazit: Eine hervorragende, scharfsinnige Analyse Wilhelms II. und mit ihm des gesamten wilhelminischen Kaiserreiches.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein ganz außergewöhnliches Buch ist mit WILHELM II. auf den deutschen Buchmarkt gekommen, denn der letzte deutsche Kaiser war seit seiner Abdankung bis zu seinem Tod und darüber hinaus das Ziel von Verrissen und Anfeindungen. Der Autor Christopher Clark räumt mit den gängigen Vorurteilen auf und versteht es meisterhaft ein sachliches und fundiertes Bild dieser Persönlichkeit zu zeichnen.

Wieder einmal ein Buch das ich mir persönlich für so manchen Geschichtsunterricht gewünscht hätte, zeigt es eine der umstrittensten Personen der deutschen Geschichte so wir er wirklich war - gefangen im Spannungsfeld zwischen Herrschen und Dienen müssen und dem Aufbruch in eine wackelige doch erstarkende Demokratie und Mitbestimmung im politischen Bereich.

Man könnte sogar sagen, er war zur falschen Zeit am falschen Ort und nicht immer so schuldig wie man es in der NS Zeit und auf linker Seite gerne gehabt hätte - dies ist in der Tat eine interessante Information, dass der Kaiser sowohl von Rechtsextrem wie auch von Linksextrem gleichermaßen angegriffen wurde und das Geschichtsbild über Jahrzehnte verzehrt dargestellt wurde.

Dieses Buch ist natürlich keine Rehabilitationsschrift für Wilhelm II. es ist vielmehr eine Korrektur in so manchen Details, um ein korrektes und klares Geschichtsbild zu generieren.

Dem Autor ist mit seiner Darstellung der Kindheit und Jugend des letzten deutschen Kaisers ein interessantes Bild gelungen. Auch im Spannungsfeld zwischen Hof und Politik sowie im Bereich des Militärs machte er nicht immer die Figur eines absoluten Herrschers - das System gab ihm Macht aber beschnitt ihn auch zusehends.

Insgesamt gesehen zeichnet das Buch WILHELM II von Christopher Clark ein gutes und faszinierendes Bild einer Persönlichkeit die einiges falsch gemacht hat und doch auch viel manipuliert und gesteuert wurde. Insbesondere die Geschichtsfälschenden Maßnahmen von außen sind es wert gelesen zu werden, denn eine leichte Geschichtskorrektur steht uns gut an. Dieses Buch dient der Wahrheitsfindung und die ist immer noch nicht abgeschlossen!

Sehr empfehlenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Geschichtlich sehr Interessant
Ich habe mir diese Biografie von Wilhelm II. gegauft, weil ich mich sehr für die geschichtlichen Intergründe aus dieser Zeit (1859 - 1918) interessiere und es wenig gut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2009 von Homer S
Die beste Wilhelm-Zwo-Biographie
Nach seinem Erfolg "Preußen" (der gegen Ende etwas schwächelte) stellt Christopher Clark mit "Wilhelm II: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaiser" erneut seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2009 von Wilhelm Rabe
Eine hervorragende Abhandlung über den letzten Deutschen Kaiser
Um eines gleich an den Anfang zu stellen, hier handelt es sich weder um ein Buch für verstaubte Universitätsbibliotheken, noch um ein Werk für sprachlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2009 von Bernd Henry
Nicht für die breite Öffentlichkeit
Wissenschaftlich Interessierte können diesem Buch sicherlich etwas abverlangen. Von den gut 400 Seiten sind etwa 50 Seiten Quellenhinweise. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2008 von Herero
Ausgewogene Darstellung
Christopher Clark untersucht das Leben und Wirken des letzten deutschen Kaisers, der traditionell ein sehr negatives "Image" hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2008 von Regina Karolyi
Eine politische Biografie des letzten deutschen Kaisers
Mit "Preußen: Aufstieg und Niedergang 1600-1947" hat Christopher Clark ein Standardwerk vorgelegt, in dem er es sich zur Aufgabe gemacht hat, der Dämonisierung und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2008 von Mario Pf.
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar