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Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 Gebundene Ausgabe – 12. März 2012

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1437 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 2., durchgesehene Auflage (12. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406482295
  • ISBN-13: 978-3406482298
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 5,8 x 22,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Er gilt als Hansdampf der deutschen Geschichte. Zu Unrecht! Vorbei sind die Zeiten, in denen Kaiser Wilhelm II., von der Geschichtswissenschaft zum harmlosen Spinner und Maulhelden degradiert, quasi apologetische Narrenfreiheit genoss. Entgegen dem Mainstream macht John C.G. Röhl im zweiten Band seiner monumentalen Biografie Wilhelm II. Der Aufbau der Persönlichen Monarchie den letzten Herrscher der Hohenzollern auf dem Thron von Preußen und dem Deutschen Reich zur entscheidenden Schlüsselfigur auf dem fatalen Weg von Bismarck zu Hitler.

Der deutsch-britische Historiker analysiert auf fast 1.200 Seiten (zzgl. Anhang) das "desaströse politische Wirken" des jungen Kaisers, dessen Monarchenideologie sich innenpolitisch in der Verherrlichung von Militär, protestantischer Kirche und Adel sowie in der Verachtung für Zivilisten, Parlamentarismus, Linksliberale, Sozialdemokraten, Katholiken und Juden äußerte, außenpolitisch in einem verhängnisvollen Streben nach einem weltpolitschen "Platz an der Sonne" für sein Reich.

Der Professor für Neuere europäische Geschichte an der Universität Sussex zeigt, wie es Wilhelm verstand, zielstrebig die Bismarck-Herrschaft zu unterminieren, beseelt von der anachronistischen Idee seines Gottesgnadentums und entschlossen, die enorme ererbte Machtfülle der preußisch-deutschen Militärmonarchie nach dem Motto "sic volo sic iubeo, suprema lex regis voluntas" voll auszuschöpfen und die Richtlinien der Politik selbst zu bestimmen. Er führt ferner den überzeugenden Nachweis, dass es einzig und allein den waghalsigen außenpolitischen Manövern des Kaisers zu verdanken war, dass das Deutsche Reich in den Augen sämtlicher seiner späteren Kriegsgegner schon um die Jahrhundertwende zum unberechenbaren, "bösartigen Schurkenstaat" auf der Weltbühne mutierte.

Die politischen Eskapaden Wilhelms, insbesondere sein von Minderwertigkeitskomplexen gegenüber der übermächtigen Großmutter Queen Victoria geprägtes Verhältnis zu England, das zwischen Anglomanie und Hass auf das "perfide Albion" wechselte, bringt Röhl in Zusammenhang mit der labilen psychischen Konstitution des Monarchen. Sich einer eigenen Meinung über den Geisteszustand des Kaisers enthaltend, macht er dabei mögliche Ursachen für die Rüpelhaftigkeit Wilhelms, seinen mutmaßlichen Cäsarenwahn, sein rigoroses Familienpatriarchat, sein obszönes Interesses am Sexualleben anderer Regenten et cetera in mangelnder Mutterliebe, körperlicher Verkrüppelung und erblichen Vorbelastungen deutlich.

Mit seinem episch breit und mit Liebe zum Detail angelegten erstklassigen Werk -- für das erstmals die umfangreiche Korrespondenz der Hohenzollernfamilie mit der Verwandtschaft aus dem englischen Königshaus Sachsen-Coburg-Gotha erschlossen wurde -- befindet sich John C.G. Röhl auf dem besten Wege, sich neben seinem Landsmann Ian Kershaw als weitere führende Koryphäe für Neuere deutsche Geschichte zu profilieren. --Roland Detsch

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John C.G. Röhl, geb. 1938 in London, lehrt als Professor an der Universität Sussex Neuere europäische Geschichte. Er hat mehrfach Lehrstuhlvertretungen in der Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen und war Stipendiat des Historischen Kollegs in München sowie mehrerer führender Forschungsinstitute in Amerika. Der 1993 erschienene Band seiner großen Wilhelm-Biographie ist zu einem Standardwerk geworden. Von John C.G. Röhl ist im Verlag C.H.Beck lieferbar: Wilhelm II. Die Jugend des Kaisers (1993); Kaiser, Hof und Staat. Wilhelm II. und die deutsche Politik (41995).

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "beingenkamp" am 4. Januar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Auf fast 1200 Seiten werden die antiliberalen und antidemokratischen politischen Veränderungen detailliert und quellenbezogen dargestellt, die der Thronbesteigung Wilhelm II. in den Jahren 1888-1900 folgten. Mit jeder Seite füllt sich der Untertitel vom "Aufbau der persönlichen Monarchie". Viele Namen, viele Daten und dennoch, guter englischer Tradition folgend, sehr gut lesbar, ja fesselnd.
Wunderbar wird das Auseinanderdriften der verwandten deutschen und englischen Monarchien und ihre gegenläufige gesellschaftliche Entwicklung dargestellt: Der Krieg ist schon zu riechen, noch ehe ein Wort von ihm geschrieben ist.
Positiv ist auch die anhand von Quellen versuchte Annäherung an die für die kommende deutsche Geschichte so verhängnisvolle Persönlichkeitsstruktur Wilhelm II. Ein wenig bleibt aber der Eindruck zurück, für die deutsche Entwicklung jener Zeit allein eben jene Persönlichkeitsstruktur verantwortlich machen zu wollen. Aber nun, es ist ja auch ein Buch über Wilhelm II. und nicht über den deutschen Parlamentarismus jener Jahre.
Ein wenig spekulativ vielleicht auch der letzte Unterabschnitt des Buches, in welchem sich der vielvermuteten Geisteskrankheit des letzten deutschen Kaisers (und seiner englischen Verwandten) gewidmet wird.
Alles in allem auch für geschichtlich Interessierte ein tolles Buch, für dessen Lektüre aber viel Zeit und die eine oder andere Sekundärliteratur eingeplant werden sollten: Ein paar Stammbäume und ein Verzeichnis der wesentlichen Personen wären wünschenswert gewesen.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joerg Kremer am 5. Februar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Der zweite Teil der geplanten Wilhelm Trilogie des deutsch-britischen Historikers John C.G. Röhl ist die detaillierteste Biografie einer historischen Persönlichkeit, die ich je gelesen habe.
Sie ist noch umfangreicher als die bahnbrechende Hitler Biografie von Ian Kershaw oder die erstklassige Bismarck Biografie von Otto Pflanze. Das liegt nicht zuletzt daran, daß kaum ein Monarch oder Politiker von seiner Umgebung schon seit seiner frühesten Jugend dermaßen umfangreich beschrieben und beurteilt wurde wie Wilhelm II. Röhl kann aus einer schier unendlichen Menge an Briefen und anderen Dokumenten schöpfen, die sich mit dem letzten deutschen Kaiser beschäftigen. Röhl räumt mit der geradezu apologetischen Wilhelm Betrachtung einiger seiner Kollegen auf, die in dem Hohenzoller einen reinen "Operettenkaiser" sahen,
der nur durch sinistre Kräfte der preußischen Hof Kamarilla und allgemeinen Stimmungen in der Gesellschaft des Kaiserreichs zu seinen Fehlurteilen und Fehlentscheidungen "getrieben" wurde.
Die Kritik, wonach Röhl zu stark die britische Perspektive berücksichtige, ist absurd, lässt er doch genügend deutsche Weggefährten Wilhelms zu Wort kommen (z.B. Alfred Graf von Waldersee, Bismarcks Sohn Herbert oder auch Wilhelms Erzieher Dr. Georg Hinzpeter).
Eine brillante Studie über diesen höchst problematischen und komplexbeladenen Monarchen von "Gottes Gnaden", die, wie bei guten Biografien eigentlich selbstverständlich, eine stimmige Verbindung aus einer biografisch, personenzentrierten Sichtweise auf der einen und einer gesellschaftlich-strukturalistischen Sichtweise auf der anderen Seite bildet.
Man darf gespannt sein auf den dritten und wohl letzten Teil der Röhlschen Mammutbiografie, der sich dann mit Wilhelms unheilvoller Rolle vor und während des Ersten Weltkriegs auseinandersetzen wird.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mittecher am 19. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ausgezeichnet. Der Autor schreibt fesselnd und in einem sehr lebhaften Stil und so wird einem die Lektüre, trotz des Umfangs der gegebenen Informationen, niemals langweilig. Obwohl ich bereits eine Menge über diese Epoche weiss, habe ich dennoch sehr viel Neues gelernt. Für diejenigen Personen, die mehr über die Epoche Wilhelm II. wissen wollen und die vor allem die Frage beschäftigt, wie es zu den zwei Weltkriegen kam und wie sich der Militarismus und Rassenhass in Deutschland so entwickeln konnte, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre.
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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses umfangreiche Werk ist sicherlich eine große Fleißarbeit. Röhl aber hat inzwischen so manches Urteil über Wilhelm II. revidieren müssen, so u.a. bezüglich dessen angeblicher Homosexualität.
Der Leser darf gespannt sein, ob Röhl im dritten Band über den Kaiser den Mut hat, auch die Forschungsergebnisse von Joachim Schröder zur Kenntnis zu nehmen. Dieser junge Historiker räumt nämlich in seinem Buch "Die U-Boote des Kaisers" mit vielen Voruteilen über Wilhelm II. auf und belegt u.a. dessen große Rücksichtnahme bei der Führung des U-Boot-Krieges im Ersten Weltkrieg. Wilhelm, so beweist Schröder eindrucksvoll, fügte sich nicht in die von vielen erwartete Rolle eines säbelrasselnden Abenteurers, sondern stellte sich aus moralischen Gründen immer wieder gegen seine eigenen Militärführer und setzte sich erfolgreich für Beschränkungen der U-Boot-Kriegführung ein.
Der Leser darf auf Röhls Antwort gespannt sein.
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