Jeder Pflanze wird eine Doppelseite gewidmet. Ein deutliches Farbfoto erleichtert den Wiedererkennungseffekt. Dann folgt eine ausführliche Pflanzenbeschreibung und der botanische Namen der Pflanze wird erklärt. Die Wirkstoffe (Vitamine, Säuren, etc) die diese Pflanze enthält werden erläutert und mit ihrer Wikungsweise in Verbindung gebracht. Anschließend wird ausführlich auf die Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen hingewiesen und die entsprechenden Folgen (bedenklich - unbedenklich). Zum Abschluß werden ein bis zwei Rezepte (über die Anwendung zum Salat hinausgehend) zu dieser Pflanze vorgestellt. An den Rezepten arbeitete teilweise ein Koch mit. Das Buch überzeugt durch die Kompetenz des Autors, er ist Ethnobotaniker, bezüglich der Kenntnisse der Pflanze und ihre kulturelle Entwicklung als Heilpflanze und Gemüse. Die Bilder haben eine angenehme Größe, so daß die Pflanz sehr gut erkennbar ist. Der Hinweis auf die Verwechslungsgefahren macht auf angenehme Art auf die Risiken aufmerksam. Die Kochrezepte sind nachvollziehbar, abwechslungsreich und versprechen eine interessante Variante in der Küche. Sicherlich ist nichts sogut, als das es nicht verbessert werden kann. Ein paar mehr Rezepte pro Pflanze, oder wenigstens für die häufig autretenden Pflanzen, wären nicht schlecht, denn als Anfänger ohne besondere Botanikkenntnissen wird man sich erst nur mit den ganz vertrauten Pflanzen beschäftigen.