Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich mir dieses Zelt wirklich zulegen soll, da es für meine Verhältnisse nicht gerade ein Schnäppchen ist/war und zudem noch keine Bewertungen vorlagen. Überzeugt haben mich letztlich dann die Wassersäule und der Platz.
Als das Zelt endlich da war, wurde es sofort aufgebaut, denn es war für die kommenden Tage ein Regentief angesagt und ich wollte sehen, ob denn die Wassersäule hält was sie versprach. Ich wurde nicht enttäuscht! Wir haben in der ersten Nacht sogar zu fünft im Zelt geschlafen (2 Leute rechts/ zwei links und einer im Vorraum) und das bei strömendem Regen. Niemand ist nass geworden und alle haben gut geschlafen. Das einzige Manko war, dass sich durch die feuchte Luft in der Umgebung und die vielen Personen im Zelt ein wenig Kondensfeuchtigkeit an der Decke befand, welche aber schnell wieder abtrocknete.
Der zweite Test folgte sogleich, als ich das Zelt mit zu einem Festival nahm. Es hat zwar nicht geregnet aber ich konnte den Komfort der Zeltgröße genießen, denn die Sonne brannte nicht zu knapp und im Zelt fand man doch erholsamen Schatten. Ein großer Vorteil ist auch der leicht zu versetzende Zelteingang.
Enttäuscht war ich zunächst als ich feststellte, dass der Zeltbodne nciht durchgängig ist, da der Vorraum eine Bodenplane hat und die Schlafkabinen, die eingehängt werden einen separaten Boden haben und man somit zwei Teile hat. Aber nichtsdestotrotz ist es von unten immer trocken geblieben. Allerdings besteht natürlich immer die Möglichkeit für kleines Getier sich ins Zelt zu schleichen, da die Bodenplanen nicht mit dem Aussenzelt verbunden sind, wie bei anderen Zelten der Fall.
Zum Aufbau ist zu sagen, dass man wahrscheinlich schon eine gute Stunde einplanen sollte, wenn man das Zelt zum ersten Mal aufbaut, mit einiger Übung (wir mussten das Zelt auf dem Festival ca. 4 mal auf- und abbauen) klappt es reibungslos. Ein Tipp von mir, zuerst das Aussenzelt aufstellen und dann die Bodenplane hineinlegen.... Fand ich vereinfacht die Sache.