Auch wenn es als Soloalbum gilt, sind es ausschließlich die Heartbreakers, die Petty hier musikalisch unterstützen. Das Album ist für einige Petty-Fans beim ersten Anhören ein leichter Schock, da es nicht mehr der perfekt klingende Radio-Sound der Full Moon Fever oder Into the great wide open Alben eines Jeff Lynne ist (ist nicht abwertend gemeint), sondern ein etwas ehrlicherer, nicht zu perfekter Sound. Das Album hat trotz einer vielfältigen Abwechslung als Grundmusikstimmung doch den Blues, Bluesrock und oftmals sehr Acousticgitarrenlastig.
Besonders stark sind das lockere Wildflowers, You don't know how it feels und das rockige You wreck me (immer im Live- Repertoir der Band). Aber auch Songs wie It's good to be king, Honey Bee, To find a friend und das sich musikalisch steigernde Crawling back to you gehören zu meinen Tom Petty Lieblingen. Auch die anderen Lieder sind keinesfall zu vergessen.
Tom Petty überzeugt wieder einmal damit, starke Lieder vor allem durch die Eingängigkeit seiner Refrains zu schreiben.
Ein sehr gelungenes Album, das bei vielen vielleicht erst bei mehrmaligem Anhören (so war es bei mir zumindest) zu einem Liebling wird. Tom Petty gehört einfach zu den besten , Songwritern und Musikern der Welt.