Jules zweite CD ist musikalisch etwas runder als die erste CD, hier sind mehrere Hits zu finden, die aber keineswegs "Einheitsbrei" bieten, sondern sehr unterschiedlich sind: da ist das verträumte Lied von der "Kleinen Insel", aber auch die ausgekoppelte und in den Charts vertretene Geschichte "Shut up". Jule hat übrigens in einem Live-Konzert erzählt, wie dieser Titel enstanden ist, und vielleicht versteht man ihn danach noch besser: es ist die Umsetzung einer Beobachtung einer Unterhaltung zwischen einem amerikanischen Soldaten (irgendwo in Ludwigshafen) und seiner sichtlich aufgeregten Frau, die sich über sein langes Wegbleiben ärgert und seine Ausreden immer nur mit einem "Shut up" quitiert. Sicherlich der beste Song einer sonst guten, aber nicht überragenden CD. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)