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Wilde Unschuld
 
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Wilde Unschuld

Julianne Moore , Stephen Dillane , Tom Kalin    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,53 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne
  • Regisseur(e): Tom Kalin
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 15. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001DFZ6F0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.388 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die Verfilmung stützt sich auf das Buch "Savage Grace" von Natalie Robins und Steven Aronson, das sich einen tatsächlichen Mordfall zum Ausgangspunkt für eine Analyse in Romanform nahm. Mit großer Präzision widmet sich Regisseur Tom Kalin seinen Figuren, dabei vernachlässigt er aber etwas die Erzählweise, die durch die häufigen Perspektivwechsel etwas auseinander zu fallen droht. Dennoch muss man dem Film lassen, dass er seine verstörende Wirkung eindrucksvoll auf den Zuschauer überträgt, was zum großen Teil der herausragenden schauspielerischen Leistung von Julianne Moore zu verdanken ist, die wie immer mehr als nur inbrünstig in ihrer Rolle aufgeht. Fazit: Verstörend intensiv.

Moviemans Kommentar zur DVD: Farblich hübsch gesättigt schmiegt sich das Bild auf die DVD. Insgesamt bewegen sich die Schärfewerte im angenehmen aber nicht herausragenden Bereich, zu sehr verliert das Bild auf Distanz an Präzision. Im Detail hingegen bietet es sehr enorm facettierte Schärfezeichnungen (Wimpern des Pferdeauges, 00:25:48). Rauschen hält sich im Hintergrund und die Kontrastwerte überzeugen. Akustisch bietet die DVD in allen drei Fassungen eine gute Raumauslastung der Signale (Partygeräusche, 00:05:10 oder Klatschen von hinten, 00:06:26) und auch das Dialogmaterial klingt sehr angebracht positioniert und durchgängig klar. Einzelne Effekte werden äußerst effektreich ausgestellt (Wellen, 00:27:08). Nur unwesentlich präsenter als fällt die DTS-Fassung aus. Zu den Extras der Disc gehören der Kinotrailer, ein Making Of (16:23 Min.), ein DVD-RROM-Teil und Programmtipps. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der gefühlskalte Zyniker Brooks (Stephen Dillane) und seine frustrierte Frau Barbara (Julianne Moore) sind zwar stinkreich, führen aber eine eisige Ehe. In ihre Streitereien ziehen sie auch immer wieder ihren heranwachsenden Sohn Tony (Eddie Redmayne) hinein. Als Brooks mit einer jungen Geliebten abhaut, einer Freundin von Tony, stürzt sich Barbara in eine unheilbringende Beziehung mit ihrem

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Barbara ist das, was man als "Lebefrau" bezeichnen könnte. Sie liebt gesellschaftliche Ereignisse besondern im Beisein adliger oder hochgestellter Persönlichkeiten, hat aber eigentlich die Regeln des wertschätzenden zwischenmenschlichen Umgangs nicht besonders verinnerlicht. Überhaupt die Voraussetzung diesen Status zu genießen schafft ihr ihr Ehemann Brooks, ein reicher Erbe, der es sich und ihr ermöglicht, sich um Arbeit und sonstige Lästigkeiten das Leben lang keine Gedanken mehr machen zu müssen. Kann man sagen, dass die beiden sich lieben? Der dargestellt Umgang legt dies nicht gerade nahe. Brooks fühlt sich scheinbar seiner Ehefrau unterlegen und kann häufig nur mit zynischen und gefühlskalten Reaktionen kontern.

Den beiden wird ein Kind geschenkt. Ein Sohn. Der Film beschreibt in größeren zeitlichen Sprüngen das Aufwachsen und Erwachsenwerden von Tony in dem Spannungsverhältnis zwischen seinen beiden sehr unterschiedlichen Elternteilen.
Und Tony selbst? Er ist auf der Suche nach sich selber und seiner sexuellen Identität. Scheinbar üben beide Geschlechter einer gewisse Anziehungskraft auf ihn aus. Der alltägliche Müßiggang tut ihm aber offensichtlich nicht besonders gut.
Er rebelliert gegen seine Eltern, kommt aber gerade von seiner Mutter so gar nicht los.
Als der Vater Tony die Freundin ausspannt und die Mutter verlässt, setzt er damit eine langsam anrollende Lawine in Gange, da weder Barbara noch Tony diesen Schritt wirklich überwinden können.....

Der Film hätte gut werden können. Er schafft es meiner Meinung leider nicht, da zu viel ihn in hineingepackt wurde und die einzelnen Personen nicht wirklich gut "ausgeleuchtet" wurden. Einzig Juliane Moore als Barbara schauspielert, was das Zeug hält. Aber das alleine reicht nicht. Gerade gegen Ende sind die Veränderungen der Personen (gerade auch das Abrutschen von Tony ins Psychopathische) nicht mehr gut herausgearbeitet. Auch die Stimme aus dem "Off" von Tony wirkt deplaziert. Vielleicht hätte man die Länge doch statt 90 Minuten eher auf 120 Minuten ausdehnen sollen, wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob dann nicht eine gewisse Langeweile aufgekommen wäre.

Knapp unterdurchschnittlich.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mutiges Kino 20. Januar 2009
Von Senguel
"Wilde Unschuld" ist eine gelungene Filmadaption einer komplexen Filmvorlage, was für Hollywood ja eine Ausnahme ist. Größtenteils werden komplexe Romanvorlagen den Gesetzen des Schwarz-Weiß-Denkens und Happy-Endings zu Gunsten verwurstet. Dieser Film bedient gekonnt eine Nische, welches man nur aus dem europäischen Kino kennt: ambvialente Charaktere, eine realistische Abbildung der Vorgänge und mehr Fokus auf die innere Stimmung der Charaktere. Dieser Film beantwortet keine Fragen zu den Motiven, "erspürt" aber in den dargestellten Zeitsprüngen die Zerissenheit der Protagonisten, die schließlich zu dem Inzest zwischen Mutter und Sohn sowie dem Muttermord führt. Das ist das Gelungene an dem Film: keine Effekthascherei á la Hollywood, sondern eine Studie einer komplexen Frau - hervorragend dargestellt durch Julianne Moore. Wenn man sich vor Augen hält, was ein Skandal damals "Basic Instinct" auslöste und wie sehr viel mehr kontroverses Material "Wilde Unschuld" enthält ohne große Erwähnung zu finden, fragt man sich, ob nicht eine neue Epoche in Hollywood anbricht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Abgründe" 20. Oktober 2008
Habe die ganze Zeit darauf gehofft ,das sich jemand vor mir diesen Film antut und bewertet.Da dies aber niemand tat hab ich mir den Film ausgeliehen um mir selbst ein Bild zu machen.Was soll ich sagen,der Film ist nicht schlecht aber doch sehr verstörend.Julianne Moore spielt Ihre Rolle als überspannte Mutter mit einem Hang zur Selbstzerstörung sehr überzeugend.Im Laufe des Films tun sich doch sehr tiefe Abgründe einer sehr seltsamen Mutter-Sohn Beziehung auf.Alles in Allem kein Überflieger aber doch ein zum Nachdenken anregender Film der auf einer wahren Begebenheit beruhen soll.
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