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Wilde Schafsjagd [Taschenbuch]

Haruki Murakami , Annelie Ortmanns-Suzuki , Jürgen Stalph
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Suhrkamp (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518392387
  • ISBN-13: 978-3518392386
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 152.259 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Er hat die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt. U.a. erschienen von ihm die Romane Mister Aufziehvogel (1998) und Gefährliche Geliebte (2000).

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne auch für die Übersetzung 14. April 2003
Format:Taschenbuch
Kein Zweifel, Murakami Harukis Wilde Schafsjagd verdient die 5 Sterne, die ihm fast alle RezensentInnen bescheinigen. Wer leider dabei zu kurz kommt, sind die Übersetzer, die uns dieses fantastische Leseerlebnis in deutscher Sprache zugänglich machen, und die durchaus auch mal namentlich erwähnt werden sollten: Annelie Ortmanns-Suzuki und Jürgen Stalph. Denn dieses Buch verführt ja nicht nur durch seine originelle Handlung, sondern auch durch seine Charakterbeschreibungen, durch seine witzigen Dialoge und seine herrlichen Metaphern. Ein Dankeschön also an die Übersetzer, denen hier ein Meisterstück gelungen ist!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Schaf in uns allen 30. April 2003
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
So richtig wild ist das Buch nicht, und einem echten Schaf begegnet der
Protagonist genauso wenig, ein - wie immer bei Murakami - namenloser Held
aus Tokyo. Er ist neunundzwanzig und betreibt eine Werbeagentur, zusammen
mit einem Kumpel, der tagsüber sehr solide wirkt - im Gegensatz zu unserem
Helden -, sich aber gnadenlos die Hucke zusäuft. Auch der Protagonist
gönnt sich gerne mal ein Bierchen oder zwei, hat eine Freundin, die eher
bläßlich scheint, aber als Buchkorrektorin, Ohrenmodell und Callgirl
arbeitet, davon abgesehen über sehr interessante Fähigkeiten verfügt. Wir
schreiben 1978.
Eines Tages taucht ein etwas seltsamer, glatter, sehr seriöser Mann in der
Agentur auf. Er fordert, daß eine Publikation eingestampft wird, die die
beiden für eine Versicherungsgesellschaft hergestellt haben, unter
Verwendung eines Fotos, das der Held von seinem verschollenen Freund
"Ratte" zugeschickt bekommen hat: Eine Schafweide irgendwo in den Bergen.
Eines der Schafe auf dem Bild ist nicht wie die anderen. Es ist das
Überschaf, das mysteriöse, kraftspendende Traumschaf, ein Tier, das sich
besondere Menschen als Wirt sucht, um seinen anarchistischen Willen in der
Welt durchzusetzen. Unser Held wird beauftragt, dieses Schaf zu finden,
und eine Odyssee beginnt, die knapp einen Monat dauert. Schafft er es
nicht, wird seine Existenz vernichtet, nicht mehr, nicht weniger.
Im Klappentext ist von einem "Detektiv-Roman mit
Science-Fiction-Elementen" die Rede. Aber das stimmt nicht.
Lesen Sie weiter... ›
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein höchst eindringliches Leseerlebnis: Das Foto einer Schafweide in den Bergen ist Anlaß für die Suche nach einem verloren geglaubten Freund. Die Suche führt aus der kalten Zivilisation der Großstadt in die Einsamkeit der winterlichen Berge. In dem Maße, wie der Protagonist sich seinem Ziel nähert, der Schafweide und dem Freund aus der Vergangenheit, werden die äußeren Reize verdrängt durch die innere Wirklichkeit; eine unaufhaltsame Spirale, ein Sog ins Selbst. Dieser Prozeß spiegelt sich in wunderbarer Weise in dem Aufstieg durch den Bergwald, vorbei an einer verwunschenen Kurve, die Wasserscheide ist zwischen Realität und Traum. Beklemmend wie kaum eine andere Stelle der Literatur dann die (halluzinierte?) Schlußszene. Reichaltige Symbolik. Metaphern von seltsamer Abseitigkeit und doch einer Klarheit und Prägnanz, die den Atem verschlägt. Murakamis Welt hat viele Schichten, seine Geschichte läßt viele Deutungen zu. Man durchdringt sie nicht. Genausowenig wie das Leben. Das Buch ließ mich nicht unverändert.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein rational verpacktes leseerlebnis 3. März 2003
Format:Taschenbuch
zum inhalt:
der inhalt des buches hat mir sehr gut gefallen. es ist eine reale geschichte, soviel steht fest, auch wenn übernatürliche sachen drin vorkommen. diese begegnen einem auf eine so natürliche art und weise, dass man sich direkt fragen müsste, ob sowas real passieren könnte. zwischendurch im buch dachte ich gelegentlich, dass das ende mich vielleicht enttäuschen würde; das genaue gegenteil war dann aber der fall. am ende des buches war ich einfach nur noch überwältigt.
zum autor:
haruki murakami schafft es auf eine besondere art und weise seinen z.T. nüchternen erzählstil mit seinem überaus durschlagenden Humor zu verbinden.
des weiteren fällt mir seine extravagante metaphorik sehr angenehm auf. in einer zuerst strikt rational wirkenden welt fließen irrationale elemente und vergleiche auf eine so natürliche und umgängliche art und weise ein, dass man schon fast drüber hinwegliest.
zum buch:
"wilde schafsjagd" war das erste buch, das mich wirklich laut zum lachen gebracht hat. (damit meine ich den kater bückling)
"wilde schafsjagd" war das erste buch, das mich lange zum nachdenken gebracht hat. bei einigen vergleichen habe ich erstmal das buch zur seite gelgt und versucht, diese nachzuempfinden...
"wilde schafsjagd" war das erste buch, das mich richtig erschreckt hat. ich dachte zuvor, sowas ginge nur im film... aber so wie es aussieht kann man das auch in büchern schaffen. (ratte im dunkeln)
alles in allem kann ich dieses buch nur empfehlen. gerade murakami-fans werden sicher nicht enttäuscht werden.
ich werde dieses buch auf jeden fall nochmal lesen, dann spät nachts das licht ausmachen. ich werde die dunkelheit fühlen und mir denken:
"Durch die Ohren kroch die Dunkelheit in mich hinein wie Öl." (S.282)
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Veröffentlicht am 1. März 2003 von J. Luderschmidt
5.0 von 5 Sternen Absurder Tiefsinn
So absurd die Story auch ist - die Suche nach einem Schaf, das Denken und Handeln von Menschen bestimmt und im Gegenzug Macht und Reichtum bietet - so tiefsinning ist sie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2003 von Carvetto
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