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Wilde Schafsjagd Taschenbuch – 4. September 2006

26 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: btb (4. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442734746
  • ISBN-13: 978-3442734740
  • Originaltitel: Hitsuji o meguru boken
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 2,9 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.534 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Murakami zu lesen wirkt selbst tröstlich auf Leute, die noch gar nicht traurig sind, vielleicht ist das Murakamis Geheimnis." (Die Zeit)

"Ein Mythenerzähler für dieses Jahrtausend." (New York Times Book Review)

Klappentext

"Murakamis ausgesprochen gelungenes Frühwerk steckt voller Komik."
Südkurier

"Ein spannender, die Fantasie anregender Thriller."
NDR

"Trockener Witz und direkte Sinnlichkeit, das sind seine Stärken - und bereiten großes Lesevergnügen."
Sie & er Sonntagsblickmagazin


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manfred Küper am 15. Januar 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Wilde Schafsjagd" ist Murakamis 3. Roman. Von den ersten beiden aus den 70er Jahren hat er sich deutlich distanziert. Sie sind nie ins Deutsche übersetzt worden. Damit ist "Wilde Schafsjagd" der älteste in deutscher Sprache lesbare Murakami, 1982 geschrieben, 1984 in Deutschland veröffentlicht.

Und bereits in diesem frühen Roman ist alles enthalten, was Murakami-Romane zum Leseerlebnis werden lässt: Ein 30jähriger Protagonist, kinderlos und frisch geschieden, gesegnet mit allen menschlichen Schwächen, die den mittelmäßigen Mann zum absoluten Sympathieträger werden lassen, erzählt seine Geschichte. Seinen Namen erfährt man nicht. Es ist nicht wichtig. Namen ändern sich. Sind Schall und Rauch.

Strenggenommen ist es nicht seine eigene Geschichte, sondern die eines Schafes. Er reagiert nur, wird hineingezogen, treibt die Handlung nicht an, sondern geht mit ungeheurem Urvertrauen wie selbstverständlich davon aus, dass etwas passiert. Und er behält jedesmal Recht.

Wie in den späteren Werken des so europäisch wirkenden Japaners bevölkern die skurrilsten Figuren die Szenerie. Eine Frau mit schönen Ohren, ein Mafiaboss, ein merkwürdiger Schafsmann, ein toter Freund, aber vor allem ein merkwürdiges Schaf mit übernatürlichen Kräften.

Mehr als in seinen späteren Romanen entwickelt sich die Story mit Schwung, scheinbar zielorientiert. Aber wie bei allen Werken Murakamis ist nicht die Auflösung des Rätselhaften das Seligmachende am Lesen, sondern das Lesen selbst. Seine Werke sind eine einzige Offenbarung, ziehen den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann, faszinieren.

Ein wunderbares Buch, ein wunderbarer Klappentext, den zu wiederholen es lohnt: "Murakami zu lesen wirkt selbst tröstlich auf Leute, die noch gar nicht traurig sind" (Die Zeit). Wie wahr!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von visual memory am 6. Februar 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Haruki Murakamis ältester auf Deutsch erhältlicher Roman, erschienen erstmals 1982, weist bereits einige für das Werk Murakamis charakteristische Züge auf. So ist der namenlose Protagonist, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird, um die 30, kinderlos und weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Leitmotiv ist die Entfremdung des Menschen von der heutigen Lebenswelt. Trostlos und einsam, dennoch nicht verbittert, leicht zynisch, aber dennoch recht optimistisch gleitet der Protagonist scheinbar ziellos durch sein Leben. Das Element des Metaphysischen, das spätere Arbeiten Murakamis prägt, ist in Ansätzen vorhanden, jedoch lange nicht so zentral, die Sexualität als Motiv spielt eine Rolle, ist aber nicht so tragend für die Story, und auch nicht in solch telis abnormen Formen dargestellt, wie zum Beispiel in "Kafka am Strand" oder "1Q84".

Angesiedelt ist die Geschichte im Japan des Jahres 1978, also in der Zeit, in der auch der Autor Haruki Murakami um die 30 Jahre alt war. Der Hauptcharakter, der zusammen mit einem früheren Kommilitonen eine recht erfolgreiche kleine Werbeagentur mit Übersetzungsbüro leitet, wird aufgrund einer von seiner Firma herausgebrachten Fotoanzeige vom Handlanger eines mächtigen Politikers bedroht. Er muss auf der nordjapanischen Insel Hokkaido ein besonderes Schaf finden, welches Angeblich große Macht besitzt. Findet er das Schaf nicht fristgerecht, wird ihm gedroht, seine Firma durch die Kontakte des Politikers zu vernichten.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sukrow am 4. August 2007
Format: Taschenbuch
Ich bin nicht der große Inhaltsangabenmacher. Meist verfange ich mich in Kleinigkeiten, zerrede womöglich noch dieses wunderbare Buch; das darf mir hier keinesfalls passieren.
Was schreibe ich also hier?
Nun, ich habe mittlerweile 3 Murakamis tief eingeatmet (mit diesem jetzt 4), und mein Verlangen nach neuen Geschichten ist nach wie vor ungebrochen. Murakami ist ein Traumarchitekt, dem man seine Fantasiebauten zweifellos abkauft. In seinen Büchern gibt es keine feste Realität, unter ihr schlafen Mythen und Mysterien, die einfach da sind. Punkt.

Die Suche nach einem Schaf, einem Schaf, das einem in den Kopf steigt, Kreativität bis zum zerbersten in seinem Wirt erweckt, ihn unsterblich macht, ein Schaf mit einem Stern auf dem Rücken. Es muss gefunden werden. Absurd? Nein, das ist so. Eine detektivisch angehauchte Story, die mitsuchen lässt.
Hier treffen die Zufälle eines Paul Austers auf Einsamkeitsmomente eines Becketts. Immer wieder blitzt feiner Humor auf und...das hört sich vielleicht kindlich naiv an, einmal hat es mich sogar richtig gegruselt.
Das Ende ist sehr konsequent. Das "Tanz mit dem Schafsmann" eine Fortsetzung ist (ich habe es noch nicht gelesen) überrascht da schon, aber nun denn...
Wilde Schafsjagd ist bestes Murakami-Feeling. Auch als "Einstiegsdroge" zu empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von laxschrift am 8. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Der freie Wille und das Schaf. In dem Roman "Wilde Schafjagd" beschäftigt sich Murakami mit der Vorstellung vom mittelmäßigen Leben in einer mittelmäßigen Welt. Es ist ein Buch voller magischer Momente und philosophischer Rätsel, das den Leser zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.

Es ist ein Foto von Schafen auf einer gewöhnlichen Weide in den japanischen Bergen, die den neunundzwanzig Jahre alten Protagonisten in die Schafwelt entführt. Ein mysteriöser Fremder erteilt ihm den Auftrag eines der Schafe auf dem Bild zu finden. Das Schaf hat eine sternförmige Zeichnung in der Wolle. Nicht nur die Zeichnung macht das Schaf besonders. Es kann auch in Menschen schlüpfen, um sie zu lenken und seinen Plan auszuführen. Sollte der Auftrag misslingen, könnte auch das Leben des Protagonisten vorbei sein. "Wir stecken doch schon mitten in realen Schwierigkeiten!...Spürst du nicht das Wasser am Hals?....Im Gegenteil, ich liebe so was!...Das hier, das ist Leben!"
Das ist das Grundgerüst des Romanes "Wilde Schafsjagd" von Haruki Murakami. Wie in allen seinen Büchern verschmilzt die Realität mit Traum- und Jenseitswelt. Walpenisse, Ohren, Unterröcke und das Bandwurmuniversum tauchen auf, ebenso wie gescheiterte Liebe, Freundschaft und Mentholzigaretten. "Die Welt ist mittelmäßig. Daran besteht kein Zweifel."
Auch der Protagonist fühlt, dass sein Spiegelbild realer ist, als sein wahres Bild oder war es umgekehrt? Er versteht nicht nur die Frauen und Freunde nicht, manchmal versteht er auch die Welt nicht mehr. Er ist Beobachter der Welt und Vorwärtsgetriebener der Ereignisse. "Alles, was ich unternahm, lief an der Sache vorbei.
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